Laugenmuffins

25.08.2014
Seit frühester Kindheit liebe ich Laugengebäck und ich puhle immer die leckeren Salzkörnchen herunter, um sie als Erstes wegzuknabbern...macht Ihr das auch? ;o)

Muffins, Laugenmuffins

 Zutaten
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 225 ml lauwarmes Wasser
  • 400 g Weizenmehl, Typ 405
  • 1 TL Salz
Mehl in die Rührschüssel geben un in der Mittel eine Mulde formen. Hefe kleinbröseln und zusammen mit dem Zucker im Wasser auflösen.und in die Mulde geben. Mit etwas Mehl vermischen und 15 Minuten zugedeckt anspringen lassen. Dann 8 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten lassen; sobald sich ein Teigball bildet, das Salz einrieseln lassen. Diesen zugedeckt eine halbe Stunde an einem warmen Ort ruhen lasssen. Ich heize dazu den Backofen mit einem Rost auf unterster Schiene auf 50°C Umluft auf, schalte ihn aus, aber lasse die Backofenlampe an und stelle die abgedeckte Schüssel hinein. Teig nach der Gehzeit nochmals durchkneten und in 12 gleiche Stücke teilen. Jedes zu einer Kugel schleifen und auf einem Brett zugedeckt nochmal eine halbe Stunde gehenlassen. Ein Muffinblech mit 12 Mulden leicht ausbuttern und mit etwas Meersalz ausstreuen. Backofen auf 220°C U/O vorheizen.
  • 1 l Wasser
  • 50 g Natron
  • 1-2 EL grobes Meersalz, Fleur de Sel oder Maldon Sea Salt
Das Wasser zusammen mit dem Natron aufkochen. Herdplatte ausstellen und die Teigkugeln portionsweise darin 30 Sekunden ziehenlassen, dabei mit einer Schaumkelle anstupsen, damit sie sich umdrehen und die Lauge alles erreicht. Mit der Schaumkelle rausheben und kurz auf einem Küchentuch abtropfen lassen. In die Mulden geben und sofort mit Meersalz bestreuen, damit es gut haftet. Muffinblech auf mittlerer Schiene 15 Minuten backen. Danach kurz auskühlen lassen, die Muffins herauslösen und auf einem Gitterrost vollständig auskühlen lassen.

Muffins, Laugenmuffins

Am Besten schmecken sie frisch mit etwas Butter, Frischkäse oder Kräuterquark bestrichen. Man kann sie nach Belieben auch mit Sesam, Mohn , Kümmel oder Reibekäse bestreuen. Wenn man kleine Teigportionen absticht, kann man auch Laugenkonfekt zum Beispiel für ein Buffet oder Picknick backen, dieses dann allerdings einfach auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech.


Mit diesem Rezept mache ich heute Urlaubsvertretung bei der lieben Schokoladen Fee Alex.

fluffiger Grießbrei mit geschmorter Birne

24.08.2014
Grießbrei, das ist Seelenschmeichler und Kindheitserinnerung zugleich. Meine Mutter hat ihn oft gekocht und wir aßen ihn entweder mit Früchten, Zimt und Zucker oder haben Zwieback darin eingeweicht. Als ich bei meinem lieben Toettchen letztens das Rezept für eine Grießcreme entdeckt habe, wußte ich: beim nächsten Usselswetter wird das ausprobiert.


Zutaten für eine Person
  • 250 ml Milch
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • 1 EL Zucker
  • 30 g Weichweizengrieß
  • etwas Zitronenabrieb
  • 1 kleines Ei, getrennt, Eiweiß steifgeschlagen
Milch mit Zucker, Vanillemark, ausgekratzte Vanilleschote und Weichweizengrieß aufkochen, von der Herdpatte ziehen, zudeckeln und 5 Minuten ziehenlassen. Vanilleschote herausnehmen, Zitronenabrieb und Eigelb unterrühren, dann das Eiweiß unterheben.

  • 1 TL brauner Zucker
  • 1 Birne, in Stückchen
  • Mark einer halben Vanillschote
  • etwas Wasser 
  • Zitronensaft und Abrieb einer viertel Zitrone
Zucker in einer kleinen, beschichteten Pfanne karamellisieren lassen. Birnenstücke, Vanillemark und Schote zugeben und mischen. Dann mit einem kleinen Schuß Wasser und Zitronensaft ablöschen, Zitronenabrieb ebenfalls unterrühren. Hitze reduzieren und die Birnenstücke 5 Minuten schmoren lassen.


Grießbrei in einer Schüssel anrichten, Birnenstücke darauf verteilen, im Schneidersitz auf's Sofa setzen und genießen!


Natürlich kann man den Grießbrei auch pur vernaschen oder mit jeder anderen Frucht, Zimt und Zucker...
Er schmeckt warm, lauwarm oder kalt.

Schweinefilet mit Champignons, Zwiebeln und Bresso-Sauce aus dem Backofen

23.08.2014
Wer sich so wie ich fragt, wo bloß das t vom Bresso geblieben ist: ich habe mal den Hersteller angeschrieben und bekam die Antwort, daß der Name vom ursprünglichen Hersteller so übernommen wurde und da war es schon futsch. Naja, so kann's gehen mit dem Eindeutschen ;o)
Und auch, wenn es nicht so fotogen ist: das Schwein verträgt sich prima mit einer Sauce, die diesen Frischkäse enthält. Man kann ihn allerdings auch durch günstigere Pendants ersetzen.



Zutaten für 2
  • 300 g Schweinefilet in 6 Scheiben
  • 6 Scheiben Bacon
  • 1 EL scharfer Senf
  • 1 kleine Gemüsezwiebel, halbiert und in 0,5 cm dicken Scheiben
  • 150 g Champignons, je nach Größe halbiert oder geviertelt, bevorzugt braune
Eine kleine Auflaufform ausbuttern. Zwiebelscheiben in Ringe zerlegen und in die Auflaufform verteilen. Schweinefiletscheiben etwas flachdrücken und mit jeweils einer Scheibe Bacon am Rand umwickeln. Von beiden Seiten mit Senf bestreichen und auf die Zwiebeln legen. Die Champignons dazwischen verteilen und auf jedes Filet ein Butterflöckchen legen.


Backofen auf 175°C vorheizen und die Auflaufform auf mittlerer Schiene 40 Minuten backen.
  • 150 ml Sahne
  • 150 g Bresso
  • 50 g Sahne-Schmelzkäse
  • 2 EL gehackte Petersilie
Sahne, Bresso und Schmelzkäse unter Rühren erwärmen, bis der Schmelzkäse geschmolzen ist. Petersilie unterrühren und nach den 30 Minuten über das Fleisch geben. Weitere 10 Minuten backen, dann nochmal 5 Minuten den Grill zuschalten. Mit etwas gehackter Petersilie bestreuen und servieren.


Dazu gab es bei uns ein Baguette zum Sauce stippen und einen grünen Salat.

Weizentoastbrot

22.08.2014
Bei Anita aus der ollen "Himmelsglitzerdingsbums" Küche habe ich über Instagram ein Toastbrot entdeckt, das ich unbedingt nachbacken wollte. Mein Toastbrot nach Bäcker Süpke war ja schon ein voller Erfolg, aber das Rezept von Anita enthält einen Anteil Vollkornmehl, und das macht es so besonders lecker. Allerdings habe ich einige kleine Veränderungen vorgenommen.


Zutaten
  • 420 g Weizenmehl, Typ 550
  • 80 g Weizenvollkornmehl
  • 1 TL Salz
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Honig
  • 30 g frische Hefe
  • 25 g zimmerwarme Butter
Mehl und Salz in Schüssel miteinander mischen. In die Mitte eine Kuhle formen. Hefe, Butter und Honig im Wasser auflösen. Die Mischung in die Kuhle gießen und mit etwas Mehl vermischen. 15 Minuten quellen lassen und dann alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Ich habe dieses meine Küchenmaschine 6 Minuten lang machen lassen.
Schüssel mit einem Handtuch abgedeckt 1 Stunde gehen lassen. Teig nochmals durchkneten, in 10 Stücke teilen. Jedes rundwirken und flachdrücken, zugedeckt nochmals eine Stunde ruhen lassen. Eine große Kastenform mit Backpapier auslegen oder gründlich ausbutter und mehlen. Jeden Teigling auf der Oberseite mit Wasser bepinseln. Kastenform aufrecht stellen und die Teiglinge einstapeln.


Ich backe immer im meiner Pain de mie-Form mit einem Maß von 30 x 10 x 10 cm, die einen Deckel hat.

Backofen auf 180°C U/O vorheizen und die Form auf mittlerer Schiene 35-40 Minuten backen. Toastbrot aus der Form nehmen und auf einem Gitterrost auskühlen lassen. Es schmeckt auch ungetoastet sehr lecker.

Pflaumenmus aus dem TM

21.08.2014
Zwetschgenmus, Latwerge, Powidl und Pflaumenmus - viele Namen, die doch alle das Gleiche meinen: dicklich eingekochte Zwetschgen, fast weihnachtlich gewürzt, aber immer ohne Gelierzucker, denn allein der Frucht-und ein bißchen Rohrzucker reichen aus. Die Zubereitung im TM erschien mir zuerst unmöglich, da ich nur ein stundenlanges Köcheln in einem Bräter im Backofen kenne. Aber es funktioniert und schmeckt zudem auch noch superlecker!


Zutaten
  • 1 kg Zwetschgen, halbiert und entsteint
  • 200 g Rohrzucker 
  • 2-3 TL Zimt oder Spekulatiusgewürz
  • 1 EL Apfelessig
Die Zwetschgen im Mixtopf 8 Sekunden aud Stufe 5 zerkleinern und runterschaben. Dann 20 Minuten Varoma auf Stufe 2-3 kochen; dabei den Gareinsatz mit einem Papiertuch ausgelegt auf die Öffnung stellen, damit es nicht spritzt.
Zucker, Zimt und Essig hinzugeben, kurz auf Stufe 3 vermischen und abschmecken. Evtl. noch Zimt und/oder Zucker hinzugeben, es kommt immer auf die Süße der Zwetschgen an.
Deckel und Gareinsatz wieder auflegen und weitere 20 Minuten Varoma auf Stufe 2-3 kochen. Nochmals abschmecken und in saubere Twist-Off-Gläser abfüllen, das funktioniert perfekt mit einem Marmeladentrichter. Gläser kurz auf den Kopf stellen, nach 5 Minuten umdrehen und vollständig abkühlen lassen.

Muurejubbel ~ Möhrenuntereinander ~ Möhren-Kartoffel-Stampf

20.08.2014
Wie singen De Räuber nicht nur im Karneval: Op dem Maat, op dem Maat, stonn die Buure. Decke Eier, fuhle Prumme, lange Muure. Na, habt Ihr das verstanden? Für alle Nicht-NRWler: Auf dem Markt stehen die Bauern, dicke Eier, faule Pflaumen und lange Möhren...
Möhren waren in der Biokisten, also gab es nach langer Zeit mal wieder die rheinische Spezialiät Muurejubbel oder auch Möhrenuntereinander genannt - Heimatliebe und Seelenwärmer zugleich.


Zutaten
  • 400 g festkochende Kartoffeln, geschält gewogen
  • 400 g Möhren, geschält gewogen
Möhren und Kartoffeln in nicht allzu große Würfel bzw. Scheiben schneiden, in Salzwasser weichkochen und abgießen.
  • 1 gehäufter EL Crème fraîche
  • 1 gehäufter EL Butter
  • ein Schuß Milch
  • Salz, Pfeffer, frisch gemahlene Muskatnuß
  • 2 EL fein gehackte krause Petersilie

Möhren und Kartoffeln mit einem Kartoffelstampfer zu einer sämigen Masse stampfen, die aber noch etwas stückig ist. Crème fraîche, Butter und Milch zugeben und unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und zum Schluß die Petersilie untermischen.


Wer es noch herzhafter mag, kocht 1 bis 2 geschälte Knoblauchzehen bei den Kartoffeln mit und stampft sie anschließend auch. Dazu schmeckt hervorragend eine grobe, frische Bratwurst oder Buletten. Oder man verputzt es einfach nur pur ;o)

Übernacht-Dinkelrollbrötchen

19.08.2014
Heute gibt es das versprochene Rezept für die Dinkelrollbrötchen, die auch wieder mit einer Übernachtgare im Kühlschrank perfekt vorzubereiten sind. Sie sind nicht nur wegen der Form ein echter Hingucker, auch der Geschmack hat uns und unsere Gäste echt überzeugt.


Zutaten
  • 500 g Dinkelmehl, Typ 630
  • 50 g Roggenmehl, Typ 1150
  • 10 g Salz
  • 340 g handwarmes Wasser
  • 1 TL Honig oder Zucker
  • 10 g Frischhefe
  • 1 EL neutrales Öl, z.B. Raps

Am Vorabend Mehle und Salz in einer Schüssel miteinander vermischen und in die Mitte eine Kuhle formen. Die restlichen Zutaten miteinander vermischen, warten bis sich die Hefe aufgelöst hat und zum Mehl geben. Zu einem geschmeidigen Teig verkneten, ich habe das meine Küchenmaschine 8 Minuten lang machen lassen. Teig zugedeckelt in einer Schüssel über Nacht im Kühlschrank parken.
Am nächsten Morgen den Teig in 10 Portionen teilen, etwas rundwirken und jede zu einer ca. 20 cm langen Zunge ausrollen. Von der schmalen Seite her aufrollen, in Mehl wälzen und mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Zugedeckt nochmals 30 Minuten gehenlassen.
Backofen auf 240°C U/O vorheizen und auf den Boden eine Schüssel mit heißem Wasser stellen. Brötchen auf mittlerer Schiene ca. 15-17 Minuten goldbraun und kross backen. Auf einem Gitterrost abkühlen lassen.
 

Im Korb links seht Ihr noch die Übernacht-Joghurtkrustis.

Übernacht-Joghurtkrustis

18.08.2014
Wenn Frühstücksgäste kommen, aber natürlich auch für uns zum Sonntagsfrühstück, backe ich sehr gern die Brötchen selbst, damit sie knackig warm auf den Tisch kommen. Am Liebsten sind mir solche, deren Teig ich schon am Vortag vorbereiten kann und die ich dann nur noch schnell abbacken muß. Bisher habe ich da oft meine Schweizer Bürli gebacken, doch gestern habe ich zwei neue Rezepte ausprobiert. Das für die Übernacht Joghurt-Krustis gibt es heute, für Übernacht-Dinkelrollbrötchen gibt es morgen ;o)


Zutaten
  • 500 g Weizenmehl, Typ 1050
  • 3 g Trockenhefe
  • 9 g Salz 
  • 230 g Wasser
  • 100 g Naturjoghurt
Am Vorabend die trockenen Zutaten vermischen. In die Mitte eine Kuhle formen, Wasser und Joghurt zufügen und alles mit Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Diesen zugedeckt 1,5 Stunden gehenlassen, dabei nach jeweils 30 Minuten den Teig etwas plattdrücken und zu einem Geschäftsbrief falten. Danach den Teig abgedeckt in einem Gärkörbchen oder einer Schüssel bis zum nächsten Morgen im Kühlschrank parken.
Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche kippen und vorsichtig etwas plattdrücken. Dann den Teig von oben bemehlen und in beliebig große Dreiecke und Quadrate schneiden. Ich habe 16 kleine Stücke daraus gemacht und versucht, es für Euch aufzuzeichnen - man sehe mir meine Malkünste nach; Ihr könnt natürlich auch jede andere Form schneiden. Die Teiglinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen, jedes mit einer Rasierklinge einmal anritzen und nochmals zugedeckt 20 Minuten ruhenlassen.

Backofen auf 250°C U/O vorheizen, eine Schale mit heißem Wasser auf den Boden stellen und dann die Brötchen auf mittlerer Schiene ca. 25 Minuten goldgelb und knusprig backen. Auf einem Gitterrost abkühlen lassen.

Fladenbrot

16.08.2014
Das Rezept vom Fladenbrot, das ich zum Sommerfest gebacken habe, bin ich Euch noch schuldig. Ich habe es bereits zum zweiten Mal gebacken, dieses Mal nicht als großes Fladenbrot, sondern in kleinerer Form und als Stangen.


Zutaten
  • 500 g Weizenmehl Typ 550
  • 8 g Salz
  • 75 ml Milch
  • 225 ml Wasser 
  • 1/2 Würfe Hefe, frische
  • 1 TL Zucker
zum Bestreichen
  • 1 EL Öl
  • 1 EL Butter, geschmolzen
zum Bestreuen
  • Sesam und Schwarzkümmel (schwarzer Sesam)
Mehl mit Salz mischen und in der Mitte eine Mulde formen. Milch mit Wasser handwarm erhitzen, die Hefe und den Zucker darin auflösen. Mischung in die Mulde geben und etwas Mehl unterrühren. Kurz angehen lassen, dann alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Schüssel abdecken und eine Stunde gehenlassen. Den Teig aus der Schüssel nehmen und nicht nochmal durchkneten, sondern direkt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit den Händen flachdrücken. Oder den Teig teilen und kleinere Fladenbrote oder Stangen formen. Der Teig sollte eine Höhe von ca. 2 cm haben.
Teigoberfläche mit einer Rasierklinge rautenförmig einritzen und in jede Raute mit dem Fingerknöchel eine Mulde drücken. Butter schmelzen und mit dem Öl mischen, die Teiglinge damit bestreichen und mit dem Sesam bestreuen. Nochmals eine halbe Stunde gehenlasssen.
Backofen auf 220°C U/O vorheizen und das Blech auf mittlerer Schiene ca. 15 bis 20 Minuten backen, bis das Fladenbrot Farbe bekommen, bei mir hat das 16 Minuten gedauert.


Für unser Sommerfest habe ich das Rezept verdoppelt und daraus ein  Fladenbrot in einem Tepsi mit 35 cm Durchmesser gebacken. Ein Tepsi ist ein rundes Blech mit hohem Rand, das Ihr beim Türken bekommt. Allerdings betrug die Backzeit aufgrund der Dicke dann 35 Minuten.

Toblerone-Mousse

15.08.2014
Ich bin im westlichen Zonenrandgebiet aufgewachsen, und wenn wir mal nach Berlin gefahren sind, war ein Stop im Intershop an der Autobahn Pflicht. Dort gab es nämlich die 500g-Toblerone für 5 DM und ich mochte schon immer die kleinen Nougatbröckchen besonders in der dunklen Sorte sehr gern. Heute gibt es daher endlich mal wieder ein Dessert-Rezept mit dieser schweizer Köstlichkeit, das ratzfatz zubereitet ist.


Zutaten
  • 200 g Toblerone Zartbitter (schwarz)
  • 100 g Toblerone Vollmilch (beige)
  • 2 frische Bio-Eier
  • 1 EL Puderzucker
  • 400 ml Sahne
Sahne steifschlagen und im Kühlschrank parken. Schokolade über einem Wassebad schmelzen. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Puderzucker zu einer cremigen, hellen Masse aufschlagen. Die geschmolzene Schokolade unterrühren, danach die Sahne unterziehen. In eine Schüssel oder in Gläser abfüllen und mindestens 4 Stunden kaltstellen, besser über Nacht.


Das kleckerfreie Befüllen von Gläsern gelingt übrigens prima mit einem Marmeladentrichter. Garniert habe ich meine Gläser mit steifgeschlagener Sahne und Schokoraspeln von 3 Kinderriegeln, die ich mit einem Sparschäler abgeschabt habe. Die Kinderriegel sollten dazu einige Zeit im Kühlschrank aufbewahrt werden.

würzig-krosse Kartoffelecken aus dem Backofen

14.08.2014
Kartoffelecken sind hier im Greenwaycastle eine gern gesehene Beilage oder auch mal ein Hauptgericht. Gut gewürzt und kross, gedippt in Ketchup, Mayo oder Sauerrahm sind sie einfach nur köstlich.


Zutaten
  • 750 g festkochende Kartoffeln, geschält
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Chiliflocken oder Pul Biber
  • 1 TL Fleur de sel
  • 1 TL Oregano
  • 1/2 TL Knoblauchgranulat
Kartoffeln der Länge nach halbieren und jede Hälfte in 3 bis 4 Spalten schneiden. Öl mit den Gewürzen in einer großen Schüssel mischen, Kartoffeln dazugeben und mischen, bis sie überall gewürzt sind.
Backblech mit Backpapier auslegen und die Kartoffeln darauf ausbreiten. Backofen auf 180°C vorheizen und die Kartoffeln ca. 35-40 Minuten backen, bis sie gar sind, dabei mehrmals wenden. Den Grill oder Oberhitze zuschalten und die Kartoffeln ca. 5 Minuten rösten, bis sie schön kross sind.

Galette mit karamellisierten Zwiebeln und Gorgonzola

12.08.2014
Bei dieser Galette gerate ich ins Schwärmen! Der Teig ist unten knusprig, an den eingeschlagenen Stellen saftig und die Zwiebeln... die schmelzen nur so dahin. Ich habe als Kontrast zu den süßen Zwiebeln Gorgonzola verwendet, es funktioniert natürlich genauso mit Feta oder Ziegenfrischkäse.


Zutaten für den Teig
  • 220 g Weizenmehl, Typ 405
  • 120 g weiche Butter
  • 65 g Magerquark
  • 2 EL Zitronensaft 
  • 70 g Wasser 
Alle Teigzutaten in einer Schüssel mit den Knethaken des Rührgeräts oder einer Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten und diesen für mindestens zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.


Zutaten für den Belag
  • 4 EL neutrales Öl, z.B. Rapsöl
  • 500 g mittelgroße Zwiebeln, geschält gewogen, rot und weiß
  • 1 TL Salz
  • 4 EL Balsamico
  • 4 EL Zucker
  • Pfeffer
  • 125 g Gorgonzola
  • 2 EL Paniermehl

zum Bestreichen
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
Zwiebeln halbieren und dann jede Hälfte in 3-4 Segmente schneiden. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Salz zufügen und unter gelegentlichem Rühren auf mittlerer Hitze schmoren, bis sie weich sind, das dauert ca. 15 Minuten. Balsamico unterrühren und weiterschmoren, bis er verdampft ist. Hitze erhöhen, Zucker zufügen und unter ständigem Rühren karamellisieren. Mit etwas Pfeffer abschmecken. Auf einem Sieb abtropfend abkühlen lassen. Den Sud auffangen, er eignet sich prima für ein Salatdressing.

Den Teig aus dem Kühlschrank holen und auf einem Backpapier zu einem ca. 35-40 cm grossen Kreis ausrollen, dazu den Teig leicht bemehlen. Backpapier auf ein Backblech ziehen. Paniermehl in die Mitte des Kreises geben, so daß ein 5 cm breiter Rand unbedeckt bleibt und die Zwiebelmasse darauf verteilen. Den Gorgonzola darüberbröseln und den Teigrand nach und nach über die Füllung klappen. Das Ei mit dem Salz verkleppern und den Rand damit einstreichen.
Backofen auf 210°C U/O vorheizen, dann auf 190°C U/O reduzieren und die Galette im unteren Drittel ca. 35-40 Minuten goldgelb backen. Zum Schluß nach Belieben mit etwas feingehackter Petersilie oder Schnittlauch bestreuen. Dazu schmeckt hervorragend ein Blattsalat.
Die Galette schmeckt warm, aber auch lauwarm oder kalt. Auch kann man kleinere Galettes z.B. für ein Picknick ausrollen.


Viel Spaß beim Nachbacken wünscht Euch Tanni!

überbackene Pellkartoffeln mit Spinat-Feta-Füllung

08.08.2014
Blattspinat schlummerte vergessen in meinem Tiefkühlschrank und fiel mir vergangene Tage in die Hände. Da ich noch schöne neue rotschalige Kartoffeln vom Markt Zuhause hatte, habe ich sie kurzerhand als Pellkartoffeln gekocht, dann gefüllt und überbacken.


Zutaten
  • 6 festkochende Kartoffeln mit je ca. 140 g 
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1-2 Knoblauchzehen, gepreßt
  • 200 g TK-Blattspinat, etwas kleingehackt
  • 2 Scheiben Kochschinken, fein gewürfelt
  • 100 g Schmand
  • 100 g ausgekratzte Kartoffel
  • 50 g Reibekäse nach Wahl + etwas zum Bestreuen
  • 100 g Feta, kleingebröselt
Kartoffeln ungeschält in Salzwasser kochen, bis sie beim Anstechen weich sind, das dauert ca. 25 Minuten. Abkühlen lassen und pellen. Jede Kartoffel halbieren und das Innere vorsichtig mit einem Teelöffel oder mit einem Kugelausstecher bis auf einen halben Zentimeter Rand herauskratzen. Das Innere nicht wegschmeißen, 100 g davon werden für die Füllung gebraucht und der Rest schmeckt mit einem Stich Butter weggenascht ;o) 
Eine Auflaufform mit etwas Olivenöl auspinseln und die Kartoffelhälften hineinsetzen.
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin anschmoren, Spinat und Kochschinken dazugeben und 5 Minuten braten. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuß kräftig abschmecken. Auf einem Teller ausgebreitet abkühlen lassen und dann mit Schmand, Feta, Gouda und Kartoffelmasse mischen. Die Creme in die Kartoffelhälften füllen und jede noch mit etwas Goudaraspel bestreuen.


Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und die Kartoffeln ca. 30 Minuten goldgelb backen. Man kann das auch alles gut vorbereiten und zugedeckt kaltstellen, dann ca. 45 Minuten backen.


Den Kochschinken kann man natürlich weglassen oder z.B. durch etwas Räucherlachs oder Hack ersetzen. Dazu schmeckt ein Tomaten- oder Blattsalat.

überbackenes Gyros in Metaxasauce

07.08.2014
...mit Paprika und Champignons auf Basmatireis..puh... manche Überschriften sind einfach zu lang! ;o)
Heute war mir irgendwie nach Gyros, das ich zugegebenerweise fertig gewürzt beim Metzger des Vertrauens gekauft habe. Gepimpt habe ich es mit Champignons, Paprika und einer leckerlichsten Metaxasauce. Die Portion reicht für 3-4 Personen.


Zutaten für den Reis
  • 1 Becher Basmatireis
  • 2 Becher Wasser
  • 1 TL Salz
Reis, Wasser und Salz in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Sobald es kocht, Herdplatte ausstellen und zugedeckelt ca. 12 Minuten quellen lassen. Mit einer Gabel auflockern. 

Zutaten für das Gyros
  • 1 EL Olivenöl
  • 400 g Gyrosfleisch
  • 1 rote Paprika, in schmalen Streifen
  • 150 g Champignons, in 0,5 cm dicken Scheiben oder geviertelt
  • 1 rote Zwiebel, halbiert und in 0,5 cm dicken Segmenten 
  • 2 gehäufte EL Tomatenmark
  • 200 g Crème fraîche
  • 2-3 EL Metaxa
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Fleisch darin anbraten. Sobald das Fleisch Farbe nimmt, Paprika, Zwiebel und Champignons zufügen und 5 Minuten unter gelegentlichem Rühren mitbraten. Tomatenmark zufügen und 2 Minuten anbraten. Crème fraîche und Metaxa zufügen kurz aufkochen lassen.

Reis in eine Auflaufform geben, das Gyros daraufgeben. Mit
  • 50 g feingeriebenem Gouda
  • 50 g feingeriebenem Feta
bestreuen und im Backofen bei 180°C Umluft ca. 20 Minuten backen, zum Schluß kurz den Grill zum Überbacken zuschalten, bis der Käse etwas Farbe bekommt.


Man kann das Gericht gut vorbereiten und mit Alufolie abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Zum Erwärmen die Auflaufform mit der Folie bei 180°C Umluft ca. 30 Minuten erwärmen. Dann die Folie entfernen und den Grill kurz zuschalten, bis der Käse etwas Farbe bekommt.


Dazu schmeckt ein Gurken- oder Blattsalat und etwas Zaziki.


Viel Spaß beim Nachkochen wünscht Euch Tanni!

Thunfisch-Dip mit Röstzwiebeln, Kapern und Gürkchen

04.08.2014
Am Sonntag haben wir den Geburtstag des Lieblingsmannes mit einem Sommerfest gefeiert und als Vorspeise habe ich einige Dips & Aufstriche zum selbstgebackenen Fladenbrot - Rezept folgt - gereicht.

Es gab 'alte Bekannte' wie Frischkäsecreme mit getrockneten Tomaten, Basilikum und Pinienkernen, Tsatsiki, Frühlingszwiebel-Dattel-Frischkäse-Aufstrich und Feta-Creme, aber auch diesen neuen Dip, der sehr gut ankam. Leider habe ich vergessen, in einzeln zu knipsen, er ist der rechts außen ;o)


Zutaten
  • 1 Dose Thunfisch, abgegossen und mit einer Gabel zerpflückt
  • 1 EL kleine Kapern, etwas gehackt
  • 2 kleine Gewürzgürkchen, fein gehackt
  • 3 EL Röstzwiebeln
  • 200 g Schmand
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL süßer Senf
  • Salz und Pfeffer
Alle Zutaten miteinander vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Currysauce à la Sansibar

01.08.2014
Gekreuzte Schwerter sind das Markenzeichen von Deutschlands bekanntester Bretterbude. Und wer noch nicht da war, hat zumindest schonmal was von ihr gehört. Ich gehöre auch zu denjenigen, die sich noch nicht davon überzeugen könnten, ob der legendäre Ruf der Sansibar auf Sylt gerechtfertigt ist. Aber daß die Currysauce, deren Rezept sie veröffentlicht haben, saulecker ist - das kann ich schonmal bejahen!


Zutaten
  • 40 g Gewürzgurke, sehr fein gehackt
  • 1 mittelgroße Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 15 g Butter
  • 10 g Zucker
  • 1 gehäufter EL Currypulver
  • 1 kleine Dose passierte Tomaten
  • 125 g Tomatenketchup
  • 20 g Tomatenmark
  • eine Messerspitze Harrisapaste
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 1 EL Apfelessig
  • 1/2 TL Salz
Butter in einem beschichteten Topf oder Pfanne mit Deckel erhitzen, Zwiebelwürfel darin glasig schmoren. Zucker und Currypulver zugeben und unter rühren 2 Minuten anschwitzen. Alle weiteren Zutaten zugeben und unter gelegentlichem Rühren mit aufgelegtem Deckel dicklich einköcheln lassen. Nochmal abschmecken und evtl. nach eigenem Gusto nachwürzen.


Zubereitung im TM
Gewürzgurke im Mixtopf 2 Sekunden / Stufe 5 zerkleinern und umfüllen. Zwiebel 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern und nach unten schaben. Butter und Zucker hinzugeben und 3 Minuten auf Stufe 1 / Varoma andünsten. Currypulver zugeben und weitere 2 Minuten auf Stufe 2 Varoma anschwitzen. Die restlichen Zutaten zugeben und 15 Minuten / 100°C / Stufe 2 LL mit aufgelegtem Meßbecher köcheln lassen.

Die Sauce schmeckt kalt oder warm zu Currywurst, aber auch zu gegrilltem Fleisch oder Braten und läßt sich in größerer Menge auch für die Vorratshaltung herstellen. Die heiße Sauce dann in heiß ausgespülte Twist-Off-Gläser füllen, ein paar Minuten auf dem Deckel stehend, danach richtig herum komplett auskühlen lassen. Die Gläser dann im Kühlschrank aufbewahren.