gefüllte Bratwurst aus dem Backofen

29.10.2014
Ich gestehe: ich bin ein Bratwurstfan. Gebrühte vom Grill, ungebrühte aus der Pfanne, ich mag sie alle. Da ich gestern Feldsalat verarbeiten mußte, gab es dazu gefüllte Bratwurst aus dem Backofen und das war ein echter Volltreffer.


Zutaten
  • 4 ungebrühte, grobe Bratwürste, je ca. 15 cm lang
  • 2 EL Öl
  • 300 g Zwiebel, in kleinen Würfeln (ca. 1 große Gemüsezwiebel)
  • 1/2 TL Salz
  • 1-2 TL grober oder körniger Senf
  • 50 g Crème fraîche oder Schmand
  • 4 EL Reibekäse
Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Bratwurst rundherum z.B. mit einem Pellkartoffelpieker mehrfach einstechen und dann scharf von allen Seiten anbraten, bis die Wurst Farbe bekommt. Aus der Pfanne nehmen und in eine Auflaufform legen. Der Länge tief einschneiden, aber nicht durchschneiden, die Enden dabei zusammenlassen. Etwas auseinanderdrücken, damit die Füllung reinpaßt. Wenn die Wurst innen nicht gar ist, macht das nichts, denn sie gart im Backofen nach.

Zwiebeln in die Pfanne geben, Hitze reduzieren. Salz zugeben und sanft glasig schmoren. Senf und Crème fraîche unterrühren und kurz köcheln lassen. Zwiebelmischung in die Bratwürste füllen und jede mit einem Eßlöffel Reibekäse bestreuen.


Bei 200°C Umluft 25-30 Minuten goldgelb backen. Dazu schmeckt ein grüner Salat und Kartoffelpüree.

Andijviestamppot ~ Endivien-Eintopf

23.10.2014
Heute möchte ich mit einer Reihe beginnen, die Euch und mich kulinarisch durch die Länder der Welt führt. Ich erhebe keinen Anspruch, Originalrezepte nachzukochen, denn das ist wohl auch kaum möglich bei den vielen Varianten. Aber ich werde typische Gerichte aus jedem Land vorstellen, die ich nach meinem Gusto abgewandelt habe.

Da ich ganz nah an der niederländischen Grenze wohne und mir die montäglich Biokiste einen schönen Kopf knackiger Endivie geliefert hat, gibt es heute Andijviestamppot.


Ein bißchen Info gefällig? Bitteschön!
Die Niederländer lieben stamppot, ein Eintopfgericht aus gestampften Kartoffeln und untergemischten Gemüse, ähnlich wie bei uns am Niederrhein das Untereinander. Andijviestamppot ist sehr traditionell und stammt aus der Provinz Overijssel.
Die Kombination aus den warmen, gestampften Kartoffeln aardappels mit dem knackigen, leicht herben Gemüse ist einfach herrlich und in vielen Familie ein Lieblingsgericht. Es wird mit holländischen Fleischklößen gehaktballen, geräucherter Wurst rookwurst oder mit etwas knusprigem Speck knapperig spek reepjes serviert.
Ich bereite den Stamppot mit festkochenden Kartoffel zu, da ich es gern etwas stückig mag. Eigentlich werden mehligkochende Kartoffeln verwendet und dann keine Butter und Milch zugegeben.

Zutaten
  • 1 Kopf Endiviensalat
  • 1 kg festkochende Kartoffeln, in groben Würfeln
  • 1 Zwiebel, in sehr feinen Würfeln
  • 2 EL Weißweinessig
  • 3 EL Öl 
  • 1 TL scharfer Senf
  • 1 TL Zucker
  • Salz & Pfeffer 
  • 200 g durchwachsener Speck, in Streifen oder Würfeln
  • ein Schuß Milch & ein Stich Butter
  • frisch geriebene Muskatnuß
Die äußeren Blätter entfernen, den Rest in feine Streifen schneiden. Diese gut spülen und dann in klarem Wasser liegenlassen, das entfernt die Bitterstoffe. Essig, Öl, Zwiebelwürfel, Senf, Zucker, Salz und Pfeffer zu einem Dressing mischen.


Dann die Kartoffeln in Salzwasser weichkochen und abgießen. In der Zwischenzeit die Speckstreifen in einer kleinen Pfanne auslassen und knusprig braten. Die Endivie abgießen, trockenschleudern und mit der Marinade vermischen. Die Kartoffeln abgießen, mit einem Schuß Milch und einem guten Stich Butter zu einem Püree stampfen, mit Muskatnuß, Salz und Pfeffer nochmals abschmecken. Die Endivie unterheben, ebenso die Hälfte der Speckwürfel. In einer Schale oder einem Teller anrichten und mit den restlichen Speckstreifen bestreuen. Andijviestamppot schmeckt pur oder aber als Beilage z.B. zu gebratenem Fisch oder grober Bratwurst.


Beerdigungskuchen Deluxe ~ Zuckerkuchen mit Apfelmus und Mandeln

19.10.2014
In meiner Heimat ist es üblich, daß man sich nach einer Beerdigung noch im Dorfgemeinschaftshaus auf Kaffee und Kuchen trifft und es gibt immer den typischen Beerdigungskuchen: Zuckerkuchen. Er wird aus einem Hefeteig gebacken, in den Dellen gedrückt werden. In diese Dellen kommen Butterflocken und dann wird das Ganze mit reichlich Zucker bestreut. Ich habe heute eine Variante für Euch mit Apfelmus und Mandeln, und ich kann Euch sagen: es braucht keinen traurigen Anlaß, um diesen Kuchen zu backen.

Zutaten
  • 350 g Mehl, Typ 550
  • 1/2 TL Salz
  • 160 ml Milch
  • 1/2 Würfel Frischhefe
  • 50 g Butter
  • 20 g Honig
Mehl und Salz in einer Rührschüssel mischen. Milch handwarm erwärmen, Hefe, Butter und Honig darin auflösen und zum Mehl geben. Mit einer Küchenmaschine oder mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Schüssel abdecken und eine Stunde gehen lassen, ich stelle dazu die Backofenlampe an und parke die Schüssel bei geschlossener Tür darunter.
Teig einmal entgasen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem runden Blech von ca. 30 cm Durchmesser gleichmäßig plattdrücken. Alternativ geht auch eine Tarteform. Nochmals abdecken und weitere 40 Minuten gehen lassen. Mit dem Daumen dicht an dicht Dellen in den Teig drücken.


Zutaten für den Belag
  • 50 g Butter
  • 100 g Apfelmus (oder ein anderes Fruchtmus, Marmelade), ich hatte eins mit viel Zimt
  • 50 g gehackte Mandeln (oder Walnüsse, Haselnüsse)
  • 80 g Zucker
Butter in kleinen Flöckchen in die Dellen drücken, den Teig dazwischen auch etwas bestreichen. Auf die Butterflöckchen jeweils einen kleinen Klecks Apfelmus setzen. Mit den Mandeln und dem Zucker gleichmäßig bestreuen.


Backofen auf 180°C vorheizen und den Kuchen auf mittlerer Schiene 25 Minuten backen, danach nochmal ca. 8 Minuten auf 200°C. Er sollte schön goldgelb sein.

Auf einem Rost abkühlen lassen, er schmeckt am Besten, wenn er noch ganz leicht warm ist.

Buttermilch-Toastbrot

16.10.2014
Heute heißt es ran an den (Brot)Teig!


http://www.kochtopf.me/announcing-world-bread-day-2014Die liebe Zorra ruft, und alle backen. Was alle backen? Brot natürlich, denn heute ist World Bread Day 2014, und den will ich auf keinen Fall verpassen.

Es ist zwar schon die neunte Ausgabe, aber ich bin zum ersten Mal mit dabei und habe mir ein Rezept der Gastgeberin ausgewählt. Toastbrot selbst gebacken steht bei mir ganz hoch im Kurs und diese Variante ist durch die Buttermilch schmeckt mir ganz besonders gut.
Zwar muß der Teig ganze zwei Stunden gehen, dafür wird man aber mit einem herrlich lockeren Toastbrot belohnt, das auch ungetoastet sehr lecker schmeckt. Ich konnte es gar nicht abwarten, die erste Scheibe nach dem Abkühlen zu probiere. Bei mir ist es mal wieder ungeplant aufgerissen, aber Ihr wißt ja: ich liebe liebe liebe gerissene Brote ;o)


Zutaten
  • 400 g Weizenmehl, Typ 550
  • 100 g Hartweizenmehl (Semolino di grano duro, Pastamehl)
  • 10 g Salz
  • 250 g Buttermilch
  • 35 g Milch
  • 30 g Wasser
  • 1/2 Würfel Frischhefe
  • 45 g Butter
  • 20 g Zucker
Mehle und Salz in der Schüssel der Küchenmaschine vermischen. Buttermilch, Wasser und Milch in einem Topf leicht erwärmen, Butter, Hefe, Zucker darin auflösen und in die Schüssel geben. Teig auf kleiner Stufe 10 Minuten kneten lassen. Er ist sehr weich, sollte sich aber dennoch vom Rand lösen. Wenn nicht, noch etwas Mehl hinzufügen. Teig in eine leicht geölte Schüssel legen. Diese mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort für eine Stunde stellen, ich stelle sie auf ein Blech direkt unter die eingeschaltete Backofenlampe bei geschlossener Tür.
Nach einer Stunde den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche kippen, etwas flachdrücken und zu einem Geschäftsbrief falten. Mit dem Schluß nach unten zurück in die Schüssel legen und nochmal eine Stunde gehenlassen.


Erneut auf die leicht bemehlten Arbeitsfläche kippen, sanft zu einem Rechteckt mit der Breite der Backform flachdrücken. Ich nehme meine 30 cm lange Pain de mie-Form, die ich mit Backpapier auslege. Oberes Drittel des Teiges nach unten falten, dann das untere Drittel darauf. Mit dem Schluß nach unten in die Backform legen.


Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und die Form auf einem Gitterrost auf mittlerer Schiene 35 Minuten backen. Dann das Toastbrot aus der Form nehmen und frei nochmals 20 Minuten backen, ich habe es zuerst oben mit Alufolie abgedeckt für 15 Minuten, damit es nicht zu dunkel wird und die letzten 5 Minuten dann komplett frei. Auf einen Gitterrost legen und die Oberfläche mit wenig Butter bepinseln., dann vollständig auskühlen lassen. Das Toastbrot schmeckt jetzt frisch als Weißbrot oder getoastet am folgenden Tag.

Liebe Zorra, herzlichen Dank für die Arbeit, die Du in so ein Event steckst, ich freue mich schon auf das RoundUp.

Pfannkuchenrolle aus dem Backofen mit Quark-Apfel-Füllung

14.10.2014
Der Lieblingsmann wünschte sich mal wieder Apfelpfannkuchen, aber mit so einer leckeren Pfannkuchenrolle hat er nicht gerechnet ;o)
Eine herzhafte Pfannkuchenrolle im Backofen habe ich habe ich ja bereits für den WDR gebacken, erinnert Ihr Euch? Bei Frl. Moonstruck kocht! habe ich mir das Rezept für den Backofenpfannkuchen abgeschaut und zusammen mit der leckeren Füllung und dem Eiersahne-Guß ist das ein richtig tolles Abendessen heute gewesen. Morgen gibt es dann die Reste, denn das Rezept reicht für 4 Personen.


 Zutaten für den Pfannkuchenteig (ein Blech)
  • 250 g Mehl 
  • 600 ml Milch
  • 2 Eier, Gr. M
  • 1 EL weiche Butter 
  • 1 Prise Salz  
  • Zucker nur nach Belieben, ich habe 50 g genommen
Eier aufschlagen, restliche Zutaten zugegeben und klumpenfrei zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Er ist relativ flüssig, das gehört so. Einen Bogen Backpapier knüllen, wieder glattstreichen und in ein tiefes Blech legen, gut in die Ecken streichen. Das Backpapier mit einem Stich weicher Butter dünn bestreichen, so bekommt der Teig eine feine Butternote und eine schöne Farbe. Backofen auf 200°C Umluft vorheizen, Teig auf das Blech gießen und auf mittlerer Schiene 25 Minuten backen. Teigränder knapp anschneiden, die brechen beim Aufrollen leicht und auskühlen lassen.

Zutaten für die Füllung
  • 500 g Apfelwürfel, 0,5 cm Kantenlänge, wählt eine leicht säuerliche und feste Sorte wie z.B. Breaburn oder Elstar
  • 20 g Butter
  • 60 g Zucker
  • nach Belieben etwas Zimt
  • nach Belieben etwas Calvados, Rum o.Ä.
  • 50 ml Wasser
  • Saft einer halben Zitrone (wenn Bio auch gern der Abrieb)
Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen, den Zucker gleichmäßig hineinstreuen. Erhitzen, bis sich Karamell bildet, dabei nicht rühren, sonst klumpt es. Apfelwürfel hinzugeben, umrühren, dann evtl. den Alkohol, Zitronensaft und evtl. Abrieb, Zimt und das Wasser zugeben. Bei mittlerer Hitze und aufgelegtem Deckel weichdünsten, Deckel abnehmen und Flüssigkeit einreduzieren lassen, bis nur noch dickflüssiger Sirup da ist. Auf einem Teller ausgebreitet abkühlen lassen.
  • 350 g Sahnequark
  • 100 g Frischkäse
  • Mark einer Vanilleschote
  • 50 g Zucker 
Alle Zutaten miteinander verrühren. Masse gleichmäßig auf den Pfannkuchen streichen, dann die Äpfel darauf verteilen. Pfannkuchen aufrollen, das geht am Besten, wenn Ihr ihn auf dem Backpapier laßt und dann dieses an einer Seite anhebt und weiterrollt. Die Rolle schmeckt jetzt schon richtig gut, für die Deluxe-Variante lasse ich die Rolle eingewickelt in Frischhaltefolie mindestens 2 Stunden, gern auch länger, im Kühlschrank durchziehen und schneide sie dann in 12 Scheiben. Diese in eine Auflaufform legen.


Aus
  • 200 ml süße Sahne
  • 2 Eigelb, Gr. M
einen Guß anrühren und über die Scheiben gießen. Mit Zimtzucker bestreuen. Backofen auf 200°C Umluft vorheizen und die Form auf mittlerer Schiene 30 Minuten backen. Die letzen 5 Minuten den Grill zuschalten, damit der Zimtzucker karamellisiert.


#20foodfactsaboutme ~ was Ihr schon immer wissen wolltet (oder auch nicht...)

13.10.2014
#1
Ich würde für ein gutes Foto nie ein Essen kalt werden lassen. Ich fotografiere das, was auf den Tisch kommt. Ich koche nicht, um zu fotografieren.

#2
Ich finde es toll, wenn man Fotos mit einer Profikamera macht. Ich fotografiere jedoch alles mit meinem iPhone und meist mit wenig Schnickschnack um das eigentlich Gericht drumherum. Ich mag es lieber, wenn das Essen im Vordergrund steht, als verkleckerte Zutaten und Dekomaterial.

#3
Ich mag überhaupt keinen Kümmel, weder gemahlen noch ganz. Und Rosinen gehen auch nicht, die puhle ich immer und überall raus. Alle anderen Trockenfrüchte dagegen esse ich sehr gern.

#4
Ich liebte in meiner Kindheit Schnippelbohnen mit Brathering und Eierkuchen mit schlesischem Kartoffelsalat von Oma. Leider habe ich mir nie die genauen Zutaten und die Zubereitung notiert. Lediglich ein paar Kuchenrezepte von meiner verstorbenen Mutter habe ich gerettet.

#5
Ich würde gern mal Sushi dort essen, wo die Teller um mich rumfahren. Aber keiner geht mit mir mit.

#6
Ich mag überhaupt keine Margarine und wüßte auch nicht, warum ich sie essen sollte. Butter ist mir viel lieber. Am liebsten dick auf einer Scheibe Schwarzbrot. Gutebutter ist auch ein Wort.

#7
Ich habe seit über zwei Jahren eine Biokiste abonniert, die mir montäglich frisches Obst, Gemüse und Milchprodukte beschert. Milch, die noch richtig Rahm am Flaschenhals hat - wie früher. Seitdem koche ich sehr viel abwechslungsreicher und freue mich wie die Weiber in der z*lando-Werbung, wenn der Lieblingsmann mit der Kiste im Greenwaycastle eintrifft.

#8
Ich besitze einen Thermomix und eine Kitchen Aid, was keiner meiner Freunde verstehen kann. Und ich mache mehr als nur Eierlikör in meinem TM.

#9
Ich möchte gern einen sidy-by-side Kühlschrank und einen Einkochautomat haben. Letzteren wünsche ich mir zum nächsten Geburtstag, auf Ersteren spare ich.

#10
Ich liebe es, eine Party oder ein Frühstück für Familie oder Freunde im Greenwaycastle zu machen. Besonders in Buffet-Form, dafür stehe ich gern schonmal einen ganzen Tag oder auch länger in der Küche.

#11
Ich hasse Großeinkäufe. Ich hasse Supermärkte, in denen ich nicht selbst scannen kann. Und ich hasse es, wenn mir mein Nachfolger seinen Einkaufswagen in die Hacken schiebt - davon werde ich auch nicht dünner oder löse mich gar in Luft auf.

#12
Ich liebe gut sortierte Supermärkte mit einer Auswahl an frischen Kräutern. Im kommenden Jahr werde ich hoffentlich das alles selbst im Garten haben. Genau wie ein Gewächshaus.

#13
Ich würde vegetarisch leben können, vegan eher nicht, das ist mir zu anstrengend. Aber ich will beides nicht.

#14
Ich backe gern Brot selbst und horte dazu eine Reihe von Mehlsorten, Saaten und Körnern. Dafür hätte ich auch gern einen passenden Backofen.

#15
Ich sammele eigentlich meine Rezepte auf diesem Blog als meine eigene Küchenkladde, damit nichts verloren geht. Wenn Leser sich für Rezepte begeistern und sie dann auch noch nachmachen, finde ich klasse. Allerdings würde ich auch bloggen, wenn es niemand lesen würde.

#16
Ich besitze nicht viel Props, aber es werden ständig mehr. So langsam muß ich mich platzmäßig mal neu organisieren. Einen Schüsselsammeltick hatte ich allerdings schon vor dem Foodbloggen.

#17
Ich lehne Convenience-Food und Tütchen ab, denn es gibt fast nichts, was man nicht selbstherstellen kann. Meist günstiger und mit wenig Zeitaufwand.

#18
Ich hasse Hack vom Discounter und nenne es immer Lockenhack, weil man die Struktur selbst beim Verkneten nicht rausbekommt. Außerdem ist es viel zu lange haltbar, als nicht behandelt zu sein. Ich liebe kleine Metzger, die leider immer seltener werden. Bei uns auf dem Land haben wir noch einige, mögen sie noch lange ihre Lädchen geöffnet halten (können) - aber das liegt ja an uns. Außerdem mag ich kein Putenfleisch,

#19
Ich wundere mich immer, daß es sechs Minutenschnitzel für 1,99 Euro gibt und die Käufer dann noch Qualität erwarten. Gute Lebensmittel haben ihren Preis, den ich gern zahle.

#20
Ich trinke immer Cola zu Pizza, Milch zu Pasta und Mineralwasser, wenn ich Schokolade genascht habe.


Und Ihr so? Mögt Ihr auch #20foodfactsaboutme erzählen? Ich würde mich freuen!

herbstlicher Stromboli mit Kürbis-Hack-Feta-Füllung

12.10.2014
Jetzt ist der Stromboli auch bei mir angekommen. Es ist eine Mischung aus Pizza, Strudel und Calzone und ich habe meinen ersten passend zur Jahreszeit mit Kürbis gefüllt. Eigentlich wird er eher wie eine Pizza gefüllt mit Tomatensauce, Salami, Schinken, Käse und allerlei anderen Leckereien; das probiere ich dann beim nächsten Mal aus, denn er hat uns hervorragend geschmeckt.


Der Teig ruht über Nacht im Kühlschrank und läßt sich auch prima als 'normaler' Pizzateig einsetzen. Den Pfiff bekommt er übrigens durch ein wenig Oregano.


Zutaten für den Übernacht-Teig
  • 300 g Mehl, Typ 550
  • 1,5 TL Salz
  • 1 gestrichener TL Trockenhefe
  • 1 gestrichener EL Oregano
  • 190 g lauwarmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
Die trockenen Zutaten miteinander vermischen, dann Wasser hinzugeben und zu einem glatten Teig verkneten, ich lasse das meine Kitchen Aid machen. Olivenöl hinzufügen und insgesamt 10 Minuten verkneten. Eine Schüssel, die doppelt so groß wie die Teigmenge ist und die sich mit einem Deckel verschließen läßt, mit etwas Ölivenöl auspinseln, auch den Deckel von der Unterseite. Den Teig hineingeben, eine Stunde bei Zimmertemperatur anspringen lassen, und dann über Nacht im Kühlschrank parken, gern auch länger. Der Teig hält sich insgesamt ca. eine Woche im Kühlschrank und wird immer besser.

Zutaten für den Belag

  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 kleiner Hokkaido, entkernt, in kleinen Würfeln (ca. 200-250 g)
  • 1-2 rote Zwiebeln, in feinen Würfeln
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 250 g Hack nach Wahl 
  • 200 g Crème fraîche
  • 200 g Feta
  • 200 g Reibekäse 
Olivenöl in einer mittelgroén Pfanne erhitzen, Zwiebel darin anschwitzen. Kürbis zugeben und unter gelegentlichen Rühren anbraten, bis er weich ist. Knoblauch zufügen, Pfeffer und Chiliflocken herzhaft abschmecken. Auf einem Teller abkühlen lassen, in der Pfanne erneut etwas Öl erhitzen. Hack darin krümelig anbraten, bis es Farbe nimmt.
Teig zu einem Rechteck in der Größe eines Backpapierbogens ausrollen. Sollte sich der Teig dabei wehren, 10 Minuten mit einem Geschirrtuch abgedeckt ruhenlassen und dann weitermachen, evtl. die Pause wiederholen. Teig auf Backpapier legen und mit Crème fraîche bestreichen, dabei einen 2 cm breiten Rand rundherum freilassen. Mit zerbröseltem Feta bestreuen. Dann die Kürbismasse und das Hackfleisch gleischmäßig darauf verteilen. Zum Schluß noch mit Reibekäse bestreuen. 


Den Rand links und rechts 2 cm einklappen. Von unten nach oben mit Hilfe des Backpapiers aufrollen, die Naht soll unten liegen.Backofen auf 250°C U/O mit dem Blech vorheizen. Rolle mit Backpapier diagonal auf das Blech legen, mit wenig Olivenöl einpinseln und schräg ca. 2 cm tief und in 2 cm Abstand einschneiden.


10 Minuten backen, dann die Hitze auf 200°C U/O reduzieren und weitere 35 Minuten backen. 10 Minuten abkühlen lassen und dann anschneiden. Dazu schmeckt am Besten ein grüner Blattsalat und ein Klecks Kräuterquark. Man kann den Stromboli auch gut kalt essen.

zu Gast im Greenwaycastle: Sandra ~ From-Snuggs-Kitchen

07.10.2014
Heute freue ich mich wieder über ganz lieben Besuch, denn Sandra vom tollen Blog From-Snuggs-Kitchen gastbloggt bei mir. Ihren Blog verfolge ich schon eine ganze Zeit und besonders verliebt bin ich immer in ihre tollen Brote, aber auch in die anderen Rezepte. Liebe Sandra,  hab ganz herzlichen Dank für das tolle Rezept und jetzt hast Du das Wort, bitteschön!
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Vor knapp einem Jahr habe ich ein Adventswichteln für Foodblogger veranstaltet und Tanja mit Ihrem Blog Greenway36 nahm teil. Ich kannte ihren Blog vorher nicht, war aber sofort sehr angetan. Ich liebe die Vielfalt ihrer Rezept - es ist einfach alles dabei! Es wird gekocht, gebacken und vieles mehr.

Als nun der Aufruf für eine Urlaubsvertretung kam, habe ich mich sehr gefreut und trage gerne einen Teil dazu bei. Da ich öfters mal kleine Back-Anfälle habe und dann in Masse Cookies backe, dachte ich mir, dass dies doch sicherlich auch ein schöner Beitrag für Tanja sein könnte. Die heutigen Kokos-Cookies sind perfekt für alle Jahreszeiten - im Sommer mit etwas Limette oder Zitrone ergänzt oder im Winter mit Schokolade verziert, auch pur schmecken sie wunderbar. 


Kokosnuss-Cookies

Zutaten:
210 gr Weizenmehl
1 TL Natron
kräftige Prise Salz
120 gr Butter 
50 gr brauner Zucker 
30 gr Zucker
0,5 TL Vanille-Extrakt
100 gr Kokosnussraspeln
2 Eier 
1 EL Kakaolikör, Rum oder Milch 
evtl. 100 gr Schokolade oder Zuckerguss, etc zum Verzieren

Zubereitung: 
Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier auslegen. 

Für den Teig Butter mit Zucker, Vanille und Salz verrühren, dann die Eier unterrühren. Das Mehl mit Backpulver und Kokosflocken vermischen und ebenfalls unterrühren.


Mit 2 Esslöffeln oder dem Eisportionierer Kugeln formen und auf die Backbleche verteilen. Die Kugeln dann mit einem Glasboden oder der Hand etwas flach drücken. Für 10-11 min. im Ofen auf der mittleren Schiene backen, dann herausnehmen und auf den Blechen auskühlen lassen. Bei kleineren Kugeln die Backzeit entsprechend verringern.

zu Gast im Greenwaycastle: Brit ~ Wovon wir leben - in Berlin

05.10.2014
Ob ich zuerst auf Brit oder sie auf mich aufmerksam geworden bin, kann ich gar nicht mehr sagen. Brit wohnt in Berlin und sie schreibt in ihrem Blog über das, wovon sie lebt, und meint damit nicht nur Essen und Trinken. Ganz zaghaft fragte sie mich, ob sie bei mir gastbloggen dürfte; schließlich sei sie ja noch 'Bloggerin im Anfangsstadium'. Na klar darfst Du, liebe Brit und deshalb Vorhang auf für Dein herbstliches Kürbisrezept!


Kürbisspalten mit Zitronen-Kräuter-Kruste

Zutaten
  • 700 g Kürbis, (die Sorte kann nach den eigenen Vorlieben gewählt werden)
  • 50 g Parmesan, gerieben
  • 20 g Semmelbrösel
  • 6 El. fein gehackte Petersilie
  • 2,5 Tl. fein gehackter Thymian
  • abgeriebene Schale von 2 großen unbehandelten Zitronen
  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • Salz, Pfeffer
  • 60 ml Olivenöl
  • 120g Sauerrahm
  • 1 El. gehackter Dill

Den Backofen auf 190 Grad Celsius vorheizen. Den Kürbis (ich habe den Hokkaido genommen, der leuchtet so schön) entkernen und in ca. 1 cm dicke Spalten schneiden. Flach auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
Für die Kräuterkruste  den Parmesan mit den Semmelbröseln, der Petersilie, dem Thymian, der Hälfte der abgeriebenen Zitronenschale, dem Knoblauch, einer kleinen Prise Salz (der Parmesan ist auch schon ganz schön salzig) und etwas Pfeffer in einer kleinen Schale gut miteinander vermischen.
Die Kürbisspalten großzügig mit dem Olivenöl bepinseln und mit der Käse-Kräuter-Mischung bestreuen. Die Schicht kann ruhig mehr als 2 cm hoch sein. Sanft andrücken.


Das Blech in den Ofen schieben und die Spalten ca. 30 min. backen. Die Garprobe mit einem kleinen Messer vornehmen. Falls die Kruste zu stark bräunt, mit etwas Alufolie abdecken.
Inzwischen den Sauerrahm mit dem Dill, etwas Salz und Pfeffer und einem El. Olivenöl verrühren.
Die fertigen Kürbissspalten mit dem restlichen Zitronenschalenabrieb bestreuen und warm oder kalt servieren. Den Sauerrahm als Dip dazu reichen.


Bon appetit!

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Danke liebe Brit für das köstliche Rezept.
Wenn ich wieder Zuhause bin, muß ich es unbedingt ausprobieren.

zu Gast im Greenwaycastle: Andrea von Zimtkeks und Apfeltarte

03.10.2014
 
Hallo Ihr Lieben! Ich bin Andrea von „Zimtkeks und Apfeltarte“ und ich freue mich sehr, dass die liebe Tanja mich eingeladen hat, ihr Gast zu sein! Greenway36 kenne ich schon ziemlich lange und finde die Rezepte super lecker! Wenn ich nur die „Kartoffel-Käse-Nester“ sehe, könnte ich schon dahin schmelzen....

Ich selbst bin jetzt seit fast zwei Jahren im „Blogger-Business“ unterwegs und  habe riesigen Spaß daran, meine Rezepte teilen. Ursprünglich stamme ich aus einer Bäckerei, meine Eltern und auch schon meine Großeltern waren Bäcker/Konditoren und damit habe ich das Backen wahrscheinlich im Blut. Die Bloggerei ist für mich Befriedigung in vielerlei Hinsicht: ich backe und koche gern, ich esse für mein Leben gerne feine Sachen und ich fotografiere mit großer Leidenschaft... Also das perfekte Hobby!

Als ich mir überlegte, was ich Euch als Urlaubsvertretung mitbringe, habe ich mich für einen Klassiker in moderner Form entschieden: Möhren-Kuchen, aber als kleine Gugl zubereitet... sehr schnell gerührt und super lecker!


Für 6 Gugl a 100 g benötigt Ihr: (wenn Ihr eine Muffinform nehmen wollt, einfach die Menge verdoppeln)

75 g Mandeln gemahlen
1 Päckchen Vanillezucker
1 große Möhre, fein geraspelt ca. 100 g
1 Ei
1 Eiweiß
75 g Zucker
1 Prise Salz
1/2 TL Zimtpulver
1 TL Backpulver
50 g Mehl
Fett für die Form
Vollmilchkuvertüre
Möhrchen zum Dekorieren


Den Backofen auf 180 °C (165 °C Umluft) vorheizen. Form ausfetten. Möhre schälen und fein raspeln. Das Ei trennen, Eigelb mit Vanillzucker, Zucker, Salz und Zimt schaumig schlagen. Möhren und Mandeln unterrühren. Das Eiweiß steif schlagen. Mehl mit dem Backpulver auf die Eimasse sieben und vorsichtig untermischen. Dann das Eiweiß darauf geben und vorsichtig unterheben. Teig in die Förmchen füllen und in der Mitte des Ofens für 15 - 20 Minuten goldbraun backen. Auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen und dann mit der Kuvertüre und den Möhren dekorieren.


Ich hoffe, Dir, liebe Tanja und Deinen lieben Lesern haben die Gugelchen gefallen.
Vielen herzlichen Dank, dass ich Dein Gast sein durfte!

Ich wünsch' Euch was!
Andrea

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Liebe Andrea!
Und ob mir Deine Gugelchen gefallen haben, ich sage ganz herzlichen Dank für Deine Urlaubsvertretung
und die süßen Dinger stehen garantiert auf meiner Nachbackliste.