Rindfleisch mit Brokkoli, Möhren und Cashewnüssen aus dem Slowcooker

29.06.2015
Mein Slowcooker und ich, daß ist schon eine innige Liebe. Er lebt etwas versteckt in meiner Küche, aber wenn er sich ans Tageslicht traut, überrascht er mich immer wieder mit leckeren Gerichten. Letzte Woche war es wieder mal etwas asiatisch angehauchtes und bei Cashewnüssen muß ich immer an meine ersten Eßversuche mit Stäbchen denken. Ich liebte schon damals Rind mit eben diesen Nüssen, weil man super damit üben konnte.
Als Fleisch habe ich mir Roastbeef gegönnt, weil das gerade bei meinem Metzger im Angebot war. Es eignet sich jedoch jedes Schmorfleisch vom Rind.


Zutaten
  • 500 g Rindfleisch zum Schmoren, in dünnen Streifen
  • 200 ml Rinderbouillon
  • 100 ml Sojasauce
  • 140 g brauner Zucker
  • 1 EL Sesamöl
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
Roastbeefstreifen in den Crockpot geben. Restliche Zutaten vermischen, bis der Zucker sich auflöst. Ich nehme heiße Rinderbouillon, dann geht es schneller und der Knoblauch verliert seine bissige Schärfe. Sauce über das Fleisch geben, umrühren, Deckel auflegen und 1 Stunde auf high und 4 Stunden auf low garen.
  • 20 g Speisestärke
  • 3 EL Wasser
  • 250 g Brokkoli, in kleinen Röschen
  • 150 g Möhren, in sehr dünnen Scheiben
  • 100 Cashewnüsse, ungesalzen
Speisestärke mit Wasser klumpenfrei anrühren und mit dem Topfinhalt vermischen. Gemüse und Nüsse zugeben, nochmal vorsichtig umrühren und dann 1 Stunde auf high garen. Prüfen, ob das Gemüse weich ist. Wenn nicht, noch etwas weitergaren. Es sollte allerdings noch Biß haben. Nach Belieben mit Sesam bestreuen.


Dazu schmeckt klassisch Reis oder ein Baguette.

Zucchini-Möhren-Haferflocken-Puffer mit Kräuterdip

28.06.2015
Gemüsepuffer gehen hier immer, und ein ähnliches Rezept findet sich auch bereits auf dem Blog. Allerdings habe ich bei dieser Variante auf das Mehl verzichtet und stattdessen Haferflocken zur Bindung benutzt, was auch hervorragend funktioniert. Die Menge reicht für zwei bis drei Personen, wir hatten noch einen grünen Salat dazu. Die Zucchini und die Möhren raspele ich auf der groben Seite einer Vierkantreibe.


Zutaten für die Puffer
  • 300 g grobe Zucchiniraspel (möglichst von kleinen Zucchinis)
  • 200 g grobe Möhrenraspel
  • 75 g Haferflocken
  • 2 Eier, Gr. L
  • 25 g Parmesan, frisch gerieben
Alle Zutaten miteinander vermischen und mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Abgedeckt 30 Minuten quellen lassen. Rapsöl oder Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen, und dann die Puffer bei reduzierter Hitze (7 von 10) langsam ausbacken. Ich nehme je Fritter einen gehäuften Eßlöffel und drücke sie auf Handtellergröße leicht platt. Vorsichtig wenden und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.


Zutaten für den Kräuterdipp
  • 150 g Naturjoghurt
  • 200 g Crème fraîche
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL gehackte Kräuter nach Wahl, z.B. Schnittlauch, Petersilie
  • 1 Prise Zucker
Alle Zutaten miteinander vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag, kann auch noch etwas Knoblauch und /oder Chiliflocken dazugeben.

Vollkorn-Kräcker

27.06.2015
Bei Marie habe ich das Rezept entdeckt; allerdings habe ich den Teig absichtlich so dünn ausgerollt, daß es bei mir Kräcker anstatt Knäckebrot geworden ist. Wir mögen sowas gern mit einem Dip zu einem Salat und da die Körner-Knusperchen aus sind, ist das der perfekte Nachschub.


Zutaten
  • 100 g kernige Haferflocken
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g Leinsamen
  • 160 g Weizenvollkornmehl
  • 1 TL Salz
  • 2 TL Weinstein-Backpulver
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 TL Ahornsirup oder Honig
  • 200 ml Wasser
zum Bestreuen: z.B. Fleur de Sel, Chiliflocken (Pul Biber), Sesam, Schwarzkümmel

Haferflocken, Sonnenblumenkerne und Leinsamen fein vermahlen, ich benutze dazu meinen Thermomix. Restliche Zutaten zufügen und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Teig zugedeckt bei Zimmertemperatur 30 Minuten quellen lassen. Arbeitsplatte gründlich bemehlen, Teig daraufgeben und auch von oben bemehlen. Dann mit dem Nudelholz auf 2-3 mm Dicke ausrollen.


In beliebige Formen schneiden oder ausstechen und auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backblechen mit wenig Abstand legen.


Mit Wasser bepinseln und nach Wunsch bestreuen z.B. mit Fleur de Sel, Chiliflocken (Pul Biber), Sesam, Schwarzkümmel. Auch Kräuter machen sich gut, man kann sie auch gleich in den Teig einkneten.

Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und die Kräcker 45 Minuten trocknen lassen. Nach der Hälfte der Zeit die Bleche einmal tauschen.


Kräcker vollständig auf einem Rost auskühlen lassen und dann luftdicht verschlossen aufbewahren.

Buttermilch-Schwarzbrot

24.06.2015
Petra und Michael vom Blog Immer wieder sonntags... sind die Ausrichter des BBD#75 und möchten das Rezept für mein Lieblingsbrot zum Wochenende haben. Nunja, das ist gar nicht so einfach, denn 1. habe ich kein Lieblingsrezept und probiere ständig neue Sachen aus und 2. backe ich selten zum Wochenende, da dann richtig Zeit zum Kochen ist und es selten Schnittchen gibt. Wenn, dann backe ich sonntags für die kommende Woche, aber das sollte wohl auch gelten ;o)

Eigentlich bin ich auf keine Sorte Brot festgelegt, wir essen fast alles gern. Aber so ein Schwarzbrot, das ist schon was Feines. Also habe ich Euch eins mit Sonnenblumenkernen, Roggenschrot und Leinsamen mitgebracht. Es geht ganz fix in der Herstellung und kommt ohne Sauerteig aus.


Zutaten
  • 170 g Weizen-Vollkornmehl
  • 100 g Roggenschrot, fein
  • 100 g Weizenschrot, fein
  • 1 TL Salz
  • 1 Tütchen Trockenhefe
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g Roggenschrot, grob
  • 100 g Leinsamen (ich nehme je zur Hälte ganze Saat und geschrotet)
  • 50 g Zuckerrübensirup
  • 360 ml Buttermilch
Die trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen. Buttermilch und Sirup leicht erwärmen und dazugeben. Auf kleiner Stufe verrühren, bis sich alles gut vermischt hat.


Eine 25 cm Kastenform gründlich ausbuttern und mit Haferflocken ausstreuen. Den Teig hineingeben und mit der nassen Hand glattstreichen. Mit Haferflocken bestreuen und mit einer doppelten Lage Alufolie verschließen. In den kalten Backofen auf ein mittig platzierten Rost stellen und auf 160°C Umluft 2,5 Stunden backen. Dann vorsichtig aus der Form kippen und nochmals frei auf dem Rost 15 Minuten backen. Vollständig auskühlen lassen.


Am Besten schmeckt das Schwarzbrot, wenn man es erst am kommenden Tag anschneidet und bis dahin in ein Küchenhandtuch eingewickelt oder in der Brotbox aufbewahrt. Es hält sich ein paar Tage und bleibt schön saftig. Uns schmeckt es am Besten in ganz dünnen Scheiben.

Mehr Infos zum BBD#75 gibt es beim Click auf den Banner:

http://immer-wieder-sonntag.blogspot.de/2015/06/BBD75.html

Fleischsalat mit Kräutern und Senfmayonnaise

23.06.2015
Als ich vergangenen Sonntag beim Vorkoster Björn Freitag einen Bericht über Fertigsalate und insbesondere Fleischsalat gesehen habe, wußte ich wieder einmal mehr, warum ich diesen nur selbst mache oder beim Fleischer des Vertrauens kaufe. Fleischsalat muß nur 25% Wurst enthalten, Delikatess-Fleischsalat 'immerhin' 35%. Wenn man dazu dann noch die Zutatenliste liest, ist das schon echt gruselig und ihn selbst herzustellen geht so schnell und einfach.


Zutaten für Blitzmayonnaise mit dem Stabmixer (Zauberstab)
  • 1 frisches Bio-Ei, Gr.L
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 Prise Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • etwas Pfeffer
  • 1 TL Zitronensaft
  • 250 ml Sonnenblumenöl
Alle Zutaten müssen zimmerwarm sein und werden in einen hohen Becher gegeben. Nun den Stabmixer auf den Boden aufsetzen und anschalten. Unten stehenlassen, bis sich die Masse hell zur Mayonnaise verfärbt und emulgiert. Dann ganz langsam den Stabmixer nach oben ziehen. Noch ein paarmal von oben nach unten durchmixen.
Dieses ist ein Grundrezept, das Du nach Lust und Laune z.B. mit Curry, Knoblauch oder Chili pimpen kannst. Die Mayonnaise sollte zügig verbraucht werden wegen des rohen Eis.

Für meinen Fleischsalat bereite ich diese Variante zu:

Zutaten für meine Lieblings-Senf-Blitzmayonnaise mit dem Stabmixer (Zauberstab)
  • 1 frisches Bio-Ei, Gr. L
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL körniger Senf
  • 1 Prise Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • etwas Pfeffer
  • 1 TL Zitronensaft
  • 200 ml Sonnenblumenöl
  • 50 ml Rapsöl
Alle Zutaten müssen zimmerwarm sein und werden in einen hohen Becher gegeben. Nun den Stabmixer auf den Boden aufsetzen und anschalten. Unten stehenlassen, bis sich die Masse hell zur Mayonnaise verfärbt und emulgiert. Dann ganz langsam den Stabmixer nach oben ziehen. Noch ein paarmal von oben nach unten durchmixen.

Zutaten für den Fleischsalat
  • 200 g Schinkenwurst, in Würfeln mit 0,5 cm Kantenlänge
  • 70 g Gewürzgurken, in Würfeln mit 0,5 cm Kantenlänge
  • 70 g Mayonnaise
  • 1 gehäufter TL gehackte Kräuter, ich nehme 8 Kräuter TK
Alle Zutaten in einer Schüssel mischen und im Kühlschrank mindestens 2 Stunden ziehenlassen.

Wer mag, kann natürlich mehr Mayonnaise verwenden. Die restliche Mayonnaise im Kühlschrank aufbewahren und zügig verbrauchen. 

Rhabarber-Streusel-Tarte

22.06.2015
Es ist ja schon ein bißchen skandalös, daß die Rhabarberzeit schon fast beendet ist, aber es noch gar kein leckeres Rezept mit meinen heißgeliebten roten Stengeln gab. Am Wochenende habe ich das nachgeholt und eine kleine Tarte in meiner Rechteckform von 12 x 30 cm gebacken, die ich bei Claudia entdeckt hatte. Ich habe das Rezept nur minimal abgeändert; der Teig ist so lecker, daß ich ihn bestimmt auch mit anderen Obstsorten mal ausprobieren werde.



Zutaten für den Teig
  • 125 g Butter, in kleinen Stücken
  • 250 g Weizenmehl, Type 405
  • 100 g braunen Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Eigelb, Gr. M
  • 3 EL kaltes Wasser
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Handrührgeräts zu Streuseln verarbeiten. 2/3 der Streuseln in eine gefettete Tarteform von 12 x 30 cm drücken und den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Tarteform und restliche Streusel im Kühlschrank parken, während der Rhabarber mariniert.


Zutaten für den Belag
  • 300-350 g Rhabarber, der Länge nach halbiert, in 0,5 cm breiten Streifen
  • 25 g brauner Zucker
  • 50 g rote Konfitüre, z.B. Erdbeer
Rhabarber mit Zucker mischen  und eine halbe Stunde ziehenlassen. Tarteboden und Ränder mit der Konfitüre bestreichen. Rhabarber darauf gleichmäßig verteilen und die restlichen Streusel darüberstreuen.


Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und die Tarte ca. 50 Minuten goldgelb backen. Nach Belieben mit etwas Puderzucker bestäuben. Lauwarm oder komplett ausgekühlt mit etwas Sahne oder Vanilleeis genießen.

Bacon Jam

21.06.2015
Alles wird mit Bacon besser, auch Marmelade! Dieser Ansicht bin ich nach dem Ausprobieren von Jörns Rezept auch. Eigentlich konnte ich mir nicht vorstellen, daß die Bacon Jam wirklich schmeckt, denn süß-salzig ist nicht so meine Geschmacksrichtung. Aber sie hat mich wirklich umgehauen und die produzierte Menge wird sicherlich nicht lange halten.
Die Bacon Jam schmeckt einfach so als Brotaufstrich, eignet sich zum Bestreichen von Burger Buns oder zu einem leckeren Käse. Ich benutze beim Speck keine verpackte Ware, sondern hole ihn bei meinen Metzger des Vertrauens. Das ist nicht teurer und die Qualität ist einfach besser.


Zutaten
  • 750 g durchwachsener Speck (Bacon), Schwarte und evtl. Knorpel entfernt, in ca. 3 mm dicken Scheiben
  • 3 Knoblauchzehen, gepreßt
  • 400 g rote Zwiebeln, in dünnen Halbringen
  • 200 g brauner Zucker
  • 125 g Balsamicoessig
  • 150 g Ahornsirup
  • 1 gestrichener TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1 gestrichener TL Paprikapulver, edelsüß
Speck in 2 cm breite Streifen schneiden und in eine gußeiserne Pfanne geben. Auf Stufe 6 von 10 ganz langsam anbraten, bis das Fett komplett ausgetreten ist (es schäumt dann leicht) und der Speck schön kross ist; das dauert ca. 20 Minuten. Bitte die Herdplatte nicht höher drehen, denn dann bräunt der Speck zu schnell. Speck auf einem Sieb gründlich abtropfen lassen, dabei das Fett auffangen. 
2 EL Speckfett wieder in die Pfanne geben und die Zwiebel und den Knoblauch ebenfalls auf Stufe 6 ganz langsam anschwitzen, es soll keine Farbe nehmen. Dann Balsamico, Ahornsirup, Zucker und Paprikapulver dazugeben, umrühren und auf Stufe 6 aufkochen. Speck wieder zugeben, Herdplatte auf 3 runterschalten und unter gelegentlichem Rühren 30 Minuten sirupartig einkochen lassen.


Masse in einem Standmixer umfüllen und mit Intervall zerkleinern, bis es die gewünschte Konsistenz hat. Ich habe sie etwas stückig gelassen und die Bacon Jam im Thermomix 4 x 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinert; zwischendurch immer wieder runterschaben. In saubere Gläser abfüllen und bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.

gewoktes Pak Choi-Möhren-Gemüse

18.06.2015
Pak Choi kannte ich bisher nur in der Miniform, die man in asiatischen Lebensmittelmärkten bekommen und als ich am Montag ein Prachtexemplar in der Bio-Kiste hatte, habe ich ihn zuerst für Mangold gehalten. Die Wahl fiel auf eine Zubereitung mit allerlei asiatischen Würzsaucen, die ich immer Zuhause habe. Wenn Euch die ein oder andere Sauce fehlt, dann ersetzt sie einfach und probiert ein bißchen aus. Die Menge ist für zwei Personen als Beilage perfekt.


Zutaten
  • 2 EL Öl 
  • 500 g Pak Choi
  • 150 g Möhren, geschält gewogen
  • 1 Zwiebel, in Halbringe geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Zucker
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Teriyakisauce (ich benutze die mit dem gerösteten Knoblauch)
  • 2 EL Ketjap Manis
  • 1 TL  Sambal Manis
  • 1/4 - 1/2 TL Chiliflocken je nach gewünschter Schärfe
  • 1 EL Sesam
Vom Pak Choi die Wurzel abschneiden  und die einzelnen Blätter lösen. Den weißen Stiel herausschneiden und diesen schräg in 0,5 cm breite Streifen schneiden. Blätter der Länge nach halbieren und ebenfalls in 1 cm breite Streifen schneiden. Möhren der Länge nach halbieren und schräg in 0,5 cm breite Stifte schneiden.
Öl in einer Wokpfanne erhitzen, alternativ kann man natürlich auch eine große normale Pfanne nehmen. Zwiebel und Knoblauch anschwitzen, dann die Stiele vom Pak Choi und die Möhren zufügen. Etwas salzen, aber nicht zuviel, da die Sauce schon Salz enthält. Zwei Minuten unter Rühren anbraten, dann die Blätter zugeben. Weitere zwei Minuten braten, dann den Zucker zufügen und kurz karamellisieren. 
Für die Sauce Teriyaki, Soja, Ketjap Manis, Sambal Manis, Zitronensaft und Chiliflocken miteinander verrühren und zum Gemüse geben, ebenfalls den Sesam. Weiterbraten, bis die Möhren die gewünscht Bißfestigkeit haben. Mit etwas Sesam bestreut servieren.

Dazu schmeckt hervorragend ein Fischfilet und/oder Reis.

Hähnchenspieße mit Baconmarinade und Honig-Ketchup-Glasur vom Grill

17.06.2015
Was ist besser als Bacon? Mehr Bacon! ;o)
Ich gebe zu, wir essen gern Bacon, auch wenn er nicht gerade den gesündesten und kalorienärmsten Ruf hat. Als Marinade zerschreddert in der Küchenmaschine, das war mir neu und so mußte ich dieses Rezept dringend am vergangenen Wochenende ausprobieren. Gewürzt habe ich die Spieße mit  Pit Powder*, einem phantastischen Grillgewürz, das mir mein Kollege und Gastblogger Wiemo empfohlen hat. Es funktioniert natürlich auch mit jedem anderen Grillgewürz.



Zutaten für die Spieße
  • 500 g Hähnchenbrust
  • 1 TL Salz
  • 4 Scheiben Bacon
  • 2 EL neutrales Öl, z.B. Raps
  • 3 TL Grillgewürz (z.B. Pit Powder*)
Hähnchenbrust in Würfel von ca. 2,5 cm Kantenlänge schneiden, mit dem Salz mischen und eine Stunde abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen. Dann mit Küchenkrepp trocken.
Bacon in der Küchenmaschine oder mit einem Pürierstab in einem hohen Becher zusammen mit dem Öl schreddern, bis es eine Paste ist. Paste und Grillgewürz zum Fleisch geben und alles gut vermischen. Auf gewässerte Holzspieße oder Metallspieße stecken. Ich habe mir das Weber Schaschlik-Set*gegönnt und vier Spieße herausbekommen.


Spieße mit Folie einschlagen und für mindestens eine Stunde ziehen lassen, gern auch länger.


Auf dem Grill von allen Seiten grillen, bis das Fleisch goldbraun ist. Für die Glasur
  • 25 g Tomatenketchup
  • 15 g cremigen Honig
verrühren und die Spieße rundherum damit einpinseln. Kurz nochmals grillen, damit der Honig karamellisiert. Aber  Vorsicht: nicht in die volle Glut legen, sonst verbrennt der Honig.

Weil es so windig war am geplanten Grillabend habe ich die Spieße im Umluftgrill im Backofen gegrillt, das ging auch ganz hervorragend.


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Pinwheel Greek style ~ Gyros-Pinwheel

15.06.2015
Sarah, Anett und Anita sind bekennende #pinwheellovers und haben über Instagram zum gemeinsamen Pinwheel-Backen am gestrigen Sonntag aufgerufen. Bei sowas mache ich ja nur zu gern mit, denn es ist immer wieder spannend, wie viele verschiedene Leckereien aus einem Rezept entstehen können. Da das Backen erst gegen 17 Uhr starten sollte, war mir sofort klar, daß ich die herzhafte Variante wählen würde und das Pinwheel zum Abendessen auf dem Tisch stehen sollte. Ich entschied mich für eine griechische Variante mit Gyros, Feta, getrockneten Tomaten in Öl und Oliven und ich muß sagen, das Pinwheel war superlecker. Der Teig war wunderbar luftig und an den Rändern schön kross und mit einem Klecks Tsatsiki war es perfekt. Auf dem Instagram-Account vom Knusperstübchen gibt es übrigens alle Pinwheels in der Zusammenfassung.


Allerdings wären von der Portion locker 4 Personen satt geworden. Wenn Ihr das Gyros selbst marinieren wollte, solltet Ihr das auch einen Tag vorher tun, damit es gut durchziehen kann.


Zutaten für den Teig
  • 350 g Pizzamehl, Tipo 00 oder alternativ Weizenmehl, Type 550
  • 50 g Hartweizengrieß
  • 2 TL Gyrosgewürz (z.B. von Herbaria*)
  • 2 TL getrockneter Oregano
  • 20 g frische Hefe
  • 2 EL Honig
  • 40 g lauwarmes Wasser
  • 120 ml lauwarme Milch
  • 2 Eier, Gr. M
  • 1 TL Salz
Mehl, Grieß, Oregano und Gyrosgewürz in der Rührschüssel der Küchenmaschine mischen und in der Mitte eine Mulde formen. Wasser und Milch in einer kleinen Schüssel mit dem Honig und der Hefe mischen, bis beides sich aufgelöst hat. In die Mulde gießen und mit einem Löffel etwas Mehl vom Rand unterrühren. Schüssel mit einem Küchenhandtuch abdecken und 15 Minuten angehen lassen. Dann die Eier zufügen und mit dem Knethaken der Küchenmaschine erst 2 Minuten auf kleinster Stufe, dann 8 Minuten auf nächsthöherer Stufe kneten lassen. Dabei das Salz einrieseln lassen. Backofen auf 50°C Umluft vorheizen, ausschalten, aber die Backofenlampe anlassen. Schüssel auf einen Rost in den Backofen stellen, Tür schließen und Teig eine Stunde gehenlassen. Der Teig soll sich mehr als verdoppeln.


In der Zwischenzeit die Füllung für das Pinwheel vorbereiten.

Zutaten für die Füllung
  • 4 Minutensteaks vom Schwein, ca. 1 cm dick (ca. 350 g)
  • 3 TL Gyrosgewürz  (z.B. von Herbaria*)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
Fettrand falls vorhanden an den Minutensteaks abschneiden und das Fleisch in Würfel von 1 cm Kantenlänge schneiden. Knoblauch schälen und vierteln. Zusammen mit dem Olivenöl und dem Gewürz mischen und im Kühlschrank über Nacht marinieren. Alternativ kann man natürlich auch fertiges Gyros beim Metzger des Vertrauens kaufen. In einer beschichteten Pfanne anbraten, bis es leicht Farbe bekommt. Auf einem Teller ausgebreitet abkühlen lassen.
  • 5 kleine Zwiebeln, geachtelt
Ebenfalls in der Pfanne anschwitzen und auf dem Teller abkühlen lassen.
  • 120 g weiche Butter
  • 1 Knoblauchzehe, gepreßt
  • 50 g Pesto rosso
Butter, Knoblauch und Pesto miteinander mischen.
  • 150 g Feta, in kleinen Würfeln oder zerbröselt
  • 6-8 schwarze Oliven, in Scheiben
  • 50 g getrocknete Tomaten in Öl (am besten Streifen; wenn ganz, in Streifen schneiden)
Jetzt geht es an das Zusammenbauen: 
Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte nochmals durch durchkneten und dann zu einem großen Rechteck ausrollen. Der Teig sollte max. 4 mm dick sein. 

der Lieblingsmann als gelernter Bäcker in seinem Element ;o)

Mit der Buttermischung gleichmäßig bestreichen, das geht am Besten mit einem Schlesinger oder einer Winkelpalette.


Teig horizontal in 4 cm breite Streifen schneiden und diese vertikal nochmal teilen. Mit Gyros, Oliven, Tomaten, Feta und Zwiebeln gleichmäßig bestreuen und leicht andrücken.


Einen Streifen aufrollen und in die Mitte einer 26 cm Tarteform setzen. Die restlichen Streifen drumherum wickeln. Alles, was vom Belag heruntergefallen ist. locker zwischen die Teigringe stecken.


Tarteform nochmal im Ofen 15 Minuten ruhenlassen. Dann herausnehmen und Backofen auf 200°C U/O vorheizen. Tarteform auf einem Rost im unteren Drittel des Ofens einschieben und 30 Minuten goldbraun backen. Fünf Minuten abkühlen lassen und dann anschneiden.


Der Teig ist ein Grundrezept für herzhafte Pinwheels, die Ihr nach Lust und Laune füllen könnt. Wie wäre es z.B. mit einem Pizza-Pinwheel mit Salami, Käse und Reibekäse oder einem Pinwheel mit Kräuterbutter und gebratenen Zucchini und Paprika? Laßt Eurer Phantasie freien Lauf!

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Kısır ~ türkischer Bulgursalat

14.06.2015
Bis vor kurzem habe ich mir Kısır öfter in der Mittagspause beim türkischen Obsthändler in der nahegelgenen City geholt, denn ich mag ihn supergern. Allerdings gibt es diesen Obsthändler nicht mehr, so daß ich mir den Kısır selbst zubereiten muß. Es ist supereinfach und eine größere Portion lohnt sich, denn er schmeckt richtig durchgezogen phantastisch - wenn denn für den nächsten Tag überhaupt was übrigbleibt. Wichtig sind die frischen Kräuter Petersilie, Minze und Dill, denn die geben dem Kısır den richtigen Pfiff.

Kısır ~ türkischer Bulgursalat

Zutaten
  • 200 g Bulgur
  • 400 ml Wasser
  • 100 g Salça (alternativ Tomatenmark)
  • Saft einer Zitrone
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 rote Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 1/2 rote Paprika, in feinen Würfeln
  • 2 Tomaten, entkernt, in feinen Würfeln
  • 1/2 Gurke, geschält, entkernt, ein feinen Würfeln
  • 4 EL glatte Petersilie, fein gehackt
  • 2 EL Dill, fein gehackt
  • 2 EL Minze, fein gehackt
  • 1 TL Sumak
  • 1 TL Pul Piber

Bulgur, Wasser und Salça zusammen aufkochen und unter gelegentlichem Rühren auf kleiner Flamme 10 Minuten garen., evtl. noch etwas Wasser zufügen. Auf einem Teller ausbreiten und auskühlen lassen.
Die übrigen Zutaten in einer großen Schüssel mischen, Bulgur zugeben und unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Salat mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehenlassen. Ich gebe gern noch einen Eßlöffel Tomatenmark extra dazu.

Kısır ~ türkischer Bulgursalat

Wer mag, kann noch kleingebröselten Feta untermischen.

rahmiger Kohlrabi-Kartoffelmix aus dem TM

12.06.2015
Endlich mal wieder ein Rezept für den TM. In den letzten Wochen war er dazu verdammt, maximal Teig zu kneten, heute ist er wieder der Hauptdarsteller. Das Gemüse paßt perfekt zu Kurzgebratenem wie Buletten oder frischer, grober Bratwurst oder auch ohne fleischige Beilage als Hauptgericht.


Zutaten
  • 500 g Kohlrabi, geschält gewogen, in Würfeln von 1 cm Kantenlänge
  • 500 g festkochende Kartoffeln, geschält gewogen, in Würfeln von 1 cm Kantenlänge
  • 40 g Butter
  • 2 TL Zucker
  • 140 g Sahne
  • 80 g Milch
  • 2 TL Gemüsebrühe
  • 1 gestrichener TL Salz
Butter und Zucker 5 Minuten / Stufe 2 / 100°C karamellisieren. Restliche Zutaten in den Mixtopf geben und bei Linkslauf 15 Minuten / Sanftrühren / Varoma mit MB rühren. Kurz vor Ablauf der Zeit mal den Gargrad prüfen, evtl. ist Gemüse schon eher gar.
  • 1 gestrichener EL Speisestärke
  • etwas Sahne oder Wasser
Speisestärke mit Wasser glattrühren, in den Mixtopf geben und nochmals Linkslauf 1 Minute / Sanftrühren / Varoma garen. Zum Schluß noch nach Belieben etwas gehackte, glatte Petersilie untermischen.

Kichererbsen-Galette mit Fenchel-Kartoffel-Füllung

11.06.2015
Fenchel in der Biokiste ist immer gern gesehen, weil er sich sowohl roh als auch gegart prima zu allerlei leckeren Dingen verarbeiten läßt. Auf der Suche nach einem neuen Rezept bin ich bei essen & trinken und dieser Tarte gelandet, die ich ganz leicht abgewandelt habe. Besonders der Boden aus Kichererbsen hat mich angesprochen und nicht enttäuscht.


Zutaten für den Teig
  • 1 Dose Kichererbsen (400 g), abgespült und gut abgetropft
  • 250 g Weizen- oder Dinkel-Vollkornmehl
  • 125 g Butter in kleinen Stücken
  • 1 Ei, Gr. M
  • 1 gestrichener TL Salz
  • 1/4 TL Pfeffer
Kichererbsen mit einem Pürrierstab oder in der Küchenmaschine fein pürieren. Mehl, Butter, Kichererbsenpüree, Ei und Salz zügig zu einem glatten Teig verkneten. Teig zu einem flachen Fladen formen und in Klarsichtfolie gewickelt mindestens eine Stunde, besser über Nacht, im Kühlschrank parken. Ich habe den Teig im Thermomix zubereitet und dazu die Kichererbsen auf Stufe 5 zerkleinern, herunterschaben. Die restlichen Zutaten zufügen und auf Teigstufe ca. 3 Minuten verkneten. Wenn man den Teig über Nacht kühlt, eine Stunde vor dem Backen herausholen.


Zutaten für den Belag
  • 2 mittelgroße Fenchel (ca. 400 g)
  • 1-2 Zwiebeln 
  • 2 gekochte Kartoffeln vom Vortag, am Besten Pellkartoffeln
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer
  • 70 g Feta 
  • etwas Schwarzkümmel oder Sesam
Für den Belag vom Fenchel die Stiele und das feine Grün abschneiden. Grün feinhacken. Fenchel halbieren, Strunk keilförmig herausschneiden. Auf einem Hobel in dünne Scheiben hobeln, ebenso die Zwiebel. Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden.
Olivenöl in einer beschichteten Pfanner erhitzen,Fenchel, Zwiebel und Knoblauch zufügen und unter gelegentlichem Umrühren anschwitzen, bis alles leicht Farbe bekommt. Kartoffeln zufügen und kurz mitbraten. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Auf einem Teller ausgebreitet etwas abkühlen lassen.
Wenn Du keine gekochten Kartoffeln vom Vortag hast, nimm einfach frisch geschälte, hobele sie ebenfalls in dünne Scheiben und brate sie von Anfang an mit an.

In der Zwischenzeit den Teigfladen auf ein Stück Backpapier mittig platzieren. Mit Folie abdecken und mit einem Nudelholz auf eine Größe von ca. 38 cm ausrollen. Es macht nichts, wenn der Teig dabei ausfranst. Ein zweites Stück Backpapier drauflegen, dann das Backblech und mit Schwung alles umdrehen. Das obere Backpapier abziehen. Die Füllung bis auf einen Rand von 6 cm auf dem Teig verteilen. Die Ränder einschlagen, dieses muß nicht ordentlich gemacht werden. Ränder mit Wasser bepinseln und mit etwas Schwarzkümmel oder Sesam bestreuen. Auf die Füllung noch das Fenchelgrün und den zerbröselten Feta streuen.


Backofen auf 200°C U/O vorheizen und das Blech im unteren Drittel ca. 40 Minuten backen, bis die Galette goldbraun ist und sich die Ränder beim Anfassen trocken und knusprig anfühlen. Ich habe vier Schienen und nehme die zweite von unten.

 

Dazu schmeckt ein Kräuterdip aus Schmand, Crème fraîche oder Quark und evtl. ein grüner Salat.

Körner-Knusperchen

10.06.2015
Schon seit einiger Zeit hatte ich das Rezept von Stefanie gepinnt und als mich vergangenen Sonntag wieder mal der Backwahn überfallen hat, habe ich es ausprobiert; allerdings habe ich die Zutaten leicht abgewandelt. Und um die Frage nach dem Backmalz gleich zu beantworten: ich kaufe es hier, wo ich auch meine Gärkörbchen bestelle.
Die Knusperchen sind superlecker und der Lieblingsmann hat gleich nach dem Auskühlen drei Scheiben verputzt. Sie schmecken pur weggesnackt oder mit Belag.


Zutaten für Teig
  • 250 g Dinkelmehl, Type 1050 oder Weizenmehl, Type 1050
  • 50 g Dinkelvollkornmehl oder Weizenvollkornmehl
  • 200 g Joghurt
  • 125 g Wasser
  • 8 g Hefe
  • 10 g Salz
  • 10 g Backmalz 
  • 45 g Honig
  • 30 g Butter, weich
Alle Zutaten für die den Teig in der Küchenmaschine erst 3 Minuten bei langsamer Geschwindigkeit und 8 Minuten bei nächsthöherer Geschwindigkeit kneten. Der Teig ist sehr weich.

Zutaten für die Körnermischung
  • 100 g Walnüsse (alternativ Haselnüsse)
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 25 g Sesam
  • 25 g Leinsamen
  • 50 g Kürbiskerne
  • 50 g grober Roggenschrot (alternativ Buchweizen-Kerne)
Körnermischung zum Teig geben und auf langsamer Geschwindigkeit unterkneten. Backofen auf 50°C Umluft vorheizen, ausschalten aber die Backofenlampe angeschaltet lassen. Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und im Backofen eine Stunde gehenlassen.
Eine Kastenbackform von 30 cm mit Backpapier auslegen. Den Teig auf der gut bemehlten Arbeitsplatte zu einer Rolle formen und in die Backform einlegen. Mit der feuchten Hand flachdrücken und nochmals im Backofen 90 Minuten gehenlassen.

Backofen auf 220°C U/O vorheizen und die Backform auf dem Rost auf mittlerer Schiene 30 Minuten backen. Brot aus der Form stürzen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Mindestens vier Stunden, besser über Nacht eingewickelt in ein Geschirrtuch ruhenlassen. Dann in Scheiben von 0,5 bis 1 cm dicke Scheiben schneiden.


Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Scheiben auf mit Backpapier ausgelegte Bleche legen und im Backofen nochmal trocknen, bis sie goldgelb sind. Dabei ab und an die Backofentür kurz öffnen, damit der Dampf abziehen kann. 

Bei dünnen Scheiben von 0,5 cm dauert das ca. 30 Minuten, bei meinen von 1 cm ca. 45 Minuten. Die Scheiben nach der Hälfte der Zeit einmal wenden und zum Ende hin aufpassen, sie bräunen dann sehr schnell. Auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen und dann luftdicht verschlossen aufbewahren.


Lemon Curd Muffins nach Hugh Fearnley-Whittingstall

09.06.2015
Diese Muffins sind schnell gebacken und schmecken lauwarm verschnabuliert am Besten, denn dann läuft der Lemon Curd noch so richtig schön raus. Natürlich kann man gekauften verwenden, auf meinem Blog gibt es aber auch zwei Rezepte für die hausgemachte Variante: Lemon Curd ohne Ei oder mit Ei aus dem TM. Ich habe den ohne Ei verwendet. Das Rezept für die Muffins stammt aus dem Buch River Cottage Every Day* von Hugh Fearnley-Whittingstall, das ich mir in der River Cottage Canteen in Plymouth gekauft habe.


Zutaten für 12 Muffins
  • 225 g Weizenmehl, Type 405
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei, Gr. M
  • 125 g Joghurt
  • 125 ml Milch
  • 75 g Butter, geschmolzen
  • ca. 6 EL Lemon Curd
Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel miteinander vermischen. In einer weiteren kleinen Schüssel Joghurt, Milch und das Ei verquirlen und zusammen mit der Butter zu der Mehlmischung geben. Alles mit einem Rührlöffel gerade eben verrühren, bis kein Mehl mehr sichtbar ist.


Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. In jedes Förmchen einen guten TL Teig geben. Dann jeweils einen knappen TL Lemon Curd als Klecks in die Mitte geben. Mit einem weiteren TL Teig bedecken.


Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und Muffins auf mittlerer Schiene ca. 35 Minuten goldgelb backen.