Monatsmosaik Mai 2015

31.05.2015
Der Mai ist nun auch vorrüber und trotzdem, daß es endlich wieder heimischen Erdbeeren und Spargel gab, habe ich doch tatsächlich kein Rezept dafür gepostet. Mal schauen, ob ich das im kommenden Monat ändern kann... ;o)



Vielleicht habt Ihr Lust und geht nochmal stöbern?!

Bratwurst-Nudelpfanne mit Broccoli und Ajvarsauce

29.05.2015
Bratwurst geht bei mir immer, solange sie keinen Kümmel enthält. Allerdings esse ich sie meist mit Senf vom Grill, in einem Gericht findet sie selten Verwendung. Damit sich das ändert, gibt es heute eine Bratwurst-Nudelpfanne, gewürzt mit Ajvar. Dieser hautpsächlich in den Staaten des ehemaligen Jugoslawiens beheimatete 'Gemüsekavier' wird aus Paprika, oft gemischt mit Auberginen, hergestellt. Es gibt Ajvar in unterschiedlichen Schärfegraden zu kaufen und man kann es ganz leicht selbst herstellen, hier gibt es mein Rezept. Die Portion reicht für zwei gute Esser, sonst für drei.


Zutaten
  • 150 g Pasta, z.B. Fusilli oder Penne
  • 200 g Broccoli, in Röschen
  • 2 Bratwürste
  • 1 Zwiebel, in Streifen
  • 100 g Ajvar mittelscharf
  • 50 g Tomatenmark
  • 100 g Sahne
Nudeln in reichlich Salzwasser bißfest kochen. In den letzten 4 Minuten die Broccoliröschen zugeben. In der Zwischenzeit Bratwurst in einer beschichteten Pfanne rundherum braun anbraten, sie dabei gern aufplatzen.  Herausnehmen und in Scheiben schneiden. In der gleichen Pfanne die Zwiebel anschwitzen. Ajvar, Tomatenmark und Sahne verrühren, zufügen und aufkochen lassen. Broccoli und Nudeln abgießen und in die Pfanne zusammen mit den Bratwurstscheiben geben. Vorsichtig miteinander vermischen und servieren. Wer mag, würzt noch mit etwas Chiliflocken oder Harissa nach.

Bacon-Ananas-Käse-Zwiebel-Donuts [Grillen mit Wiemo]

28.05.2015
Hallo liebe Grillfreunde,

heute übernehme ich wieder den Blog und ich habe Euch nach dem Gyrosschichtbraten etwas Süßes mitgebracht. Nun gut, etwas Süßherzhaftes ist wohl passender, denn hier trifft Ananas auf Bacon, Zwiebel und Käse - eine deftige Kombination, die bei uns und unseren Gästen immer super ankommt.


Zutaten
  • frische Ananas, geschält und in Scheiben von 1,5 bis 2 cm
  • Gemüsezwiebel mit annähernd gleichem Durchmesser wie die Ananasscheiben
  • schmelzfreudiger Käse, z.B. junger Gouda oder Mozzarella, in Würfeln von 1 cm Kantenlänge
  • Bacon-Streifen, 2-3 je Ananasscheibe
  • Magic Dust Rub
Zwiebel in gleichdicke Scheiben wie die Ananas schneiden und vorsichtig die einzelnen Ringe trennen. Auf jede Ananasscheibe einen Zwiebelring legen. An der Innenseite des Zwiebelrings die Käsewürfel dicht an dicht legen. Jetzt noch mit 2-3 Scheiben Bacon leicht überlappend umwickeln.
Mit Magic Dust Rub bestreuen, es geht aber auch ohne.


Die Donuts werden mit indirekter Hitze bei geschlossener Kugel und 200-250°C ca. 20 Minuten gebraten, bis sie knusprig-goldgelb sind und der Käse anfängt, herauszulaufen.

Tschüß bis zum nächsten Mal, Euer Wiemo

Übernacht-Zwirbelbaguette tricolori

25.05.2015
Ein herzhaftes Baguette in den Farben meines Herzlandes Italien gemacht: weiß, rot und grün. Gewürzt ist es mit Parmesan, Tomate und Basilikum, für mich der Inbegriff der italienischen Küche. Da der Teig für mehrere Tage im Kühlschrank ruht, kann man dieses Rezept bequem zu einem Grillabend vorbereiten und hat keinen Streß am Backtag.


Ich habe für die Ruhezeit eine Tupperschüssel mit Deckel von 35 x 23 x 7 cm verwendet. Sie sollte auf jeden Fall groß und flach sein, da der Teig nicht mehr geknetet und ausgerollt wird, um die Struktur zu erhalten. Diese Schüssel gründlich mit 2 EL Olivenöl auspinseln.


Jetzt geht es an die drei Teige, die ruckizucki hergestellt sind.

Zutaten für den grünen Teig
  • 145 g Weizenmehl Typ 405
  • 145 g Weizenmehl, Typ 550
  • 17 g Weizenvollkornmehl, alternativ Typ 550
  • 3 g Trockenhefe
  • 7 g Salz
  • 2 EL getrocknetes Basilikum
  • 25 g Basilikumblätter
  • 240 g Wasser
Basilikumblätter mit dem Wasser in einem hohen Gefäß pürrieren. Die restlichen Zutaten miteinander vermischen, das Basilikum-Wasser-Gemisch hinzufügen und alles mit einem Kochlöffel zu einem Teig verrühren. Auf die Größe der Schüssel plattdrücken und in die Schüssel geben.

Zutaten für den weißen Teig
  • 145 g Weizenmehl Typ 405
  • 145 g Weizenmehl, Typ 550
  • 17 g Weizenvollkornmehl, alternativ Typ 550
  • 3 g Trockenhefe
  • 7 g Salz
  • 50 g geriebener Parmesan
  • 240 g Wasser
Die trockenen Zutaten vermischen, das Wasser hinzufügen und alles mit einem Kochlöffel zu einem Teig verrühren. Auf die Größe der Schüssel plattdrücken und auf den grünen Teig geben.

Zutaten für den roten Teig
  • 145 g Weizenmehl Typ 405
  • 145 g Weizenmehl, Typ 550
  • 17 g Weizenvollkornmehl, alternativ Typ 550
  • 3 g Trockenhefe
  • 7 g Salz
  • 260 g Tomatensaft
Die trockenen Zutaten vermischen, den Tomatensaft hinzufügen und alles mit einem Kochlöffel zu einem Teig verrühren. Auf die Größe der Schüssel plattdrücken und auf den weißen Teig geben. Deckel drauf und 2 Stunden bei Zimmertemperatur anspringen lassen.


Danach 3-4 Tage im Kühlschrank ruhen lassen. Am Backtag die Arbeitsplatte bemehlen. Teig in einem Guß aus der Form kippen. Ich habe 2/3 des Teigs zu 3 Baguettes verarbeitet. Aus dem restlichen Teig habe ich Pizza gebacken. Mit einem Schlesinger oder einem Messer in Stränge von ca. 8 cm trennen. Diese auch von oben bemehlen und dann verdrehen.


Mit einem Küchenhandtuch zugedeckt eine Stunde gehen lassen.


In der Zwischenzeit den Backofen auf 250°C U/O vorheizen. Ich backe auf einem Pizzastein*, den ich 45 Minuten lang aufheize. Auf den Boden des Backofens stelle ich ein Backblech. In dieses kippe ich dann, wenn ich die Baguettes reinschiebe, ein kleines Glas heißes Wasser. Wenn Ihr auf dem Blech backt, heizt es ebenso mit auf.


Baguettes auf den Pizzastein bzw. auf das mit Backpapier ausgelegte Blech mit etwas Abstand legen. Nach 10 Minuten den Dampf ablassen, indem man kurz die Backofentür öffnet.


Ich habe die Baguettes 35 Minuten gebacken, die Zeit hängt aber von der Dicke ab. Macht einfach mal zwischendurch die Klopfprobe, sie sollten sich hohl anhören und schön braun sein. Dazu kann man sie auch in den letzten 10 Minuten nochmals mit Wasser besprühen.


Mandelbrioche

24.05.2015
Seit meine Herzbloggerfreundin Nicole das Rezept für eine Brioche gepostet hat - und das ist immerhin schon über ein Jahr her - stand sie auf meiner Nachbackliste und jetzt endlich habe ich es geschafft. Und wieder einmal frage ich mich, warum ich das nicht schon eher getan habe, denn die Brioche ist wirklich was ganz Feines.
Ich habe Nicoles Rezept ganz leicht abgewandelt und noch Mandeln in den Teig geschummelt, dafür den Hagelzucker obenauf weggelassen. Die Teigmenge ist ideal für eine 18 cm Springform oder wer hat, eine Briocheform, die ca. 900 ml faßt.


Zutaten
  • 30 g Butter
  • 125 ml Milch
  • 250 g Weizenmehl, Typ 405 
  •  35 g Zucker 
  • 1 Packung Trockenhefe (= 7g)
  • 40 g gehackte Mandeln 
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei, Gr. M
Milch ganz leicht erwärmen und die Butter darin schmelzen lassen. Mehl mit Mandeln, Zucker, Trockenhefe und Salz in einer Schüssel mischen. In der Mitte eine Mulde formen und Ei hineingeben. Milch-Butter-Gemisch zugeben und alles mit den Knethaken des Handrührgeräts oder mit der Küchenmaschine 5 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
Backofen auf 50°C aufheizen, ausschalten, aber die Lampe anlassen. Schüssel zugedeckt hineinstellen und den Teig gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat; das dauert 60-90 Minuten. Teig nochmals durchkneten und zu einer Kugel formen.


In den Springformboden Backpapier einklemmen, Ränder leicht buttern. Wenn Ihr eine Briocheform nehmt, gründlich überall ausbuttern. Teigkugel hineinlegen und nochmals im ausgeschalteten Backofen gehen lassen.
  • 1 Eigelb, Gr. M
  • 1 EL Milch
miteinander verquirlen und die Oberfläche damit abstreichen.


Backofen auf 150°C U/O vorheizen und die Backform auf einem Rost im unteren Drittel platzieren. Brioche ca. 35 Minuten goldgelb backen. Ich habe sie danach aus der Form geholt und nochmals 5 Minuten frei gebacken. Auf einem Rost abkühlen lassen und genießen.


Nach Belieben die Mandeln weglassen oder z.B. durch Haselnüsse ersetzen. Wahlweise die Brioche nach dem Abstreichen mit Hagelzucker bestreuen.

Grillen mit Wiemo | Gyrosschichtbraten aus dem Kugelgrill

21.05.2015
Da kennt man einen lieben Kollegen schon zig Jahre, und erst jetzt bekommt man mit, daß er ein ganz ambitionierter Griller ist. Und das ist noch nicht alles, er macht auch noch phantastisches Bilder dazu und so habe ich ihn gefragt, ob er bei mir gastbloggen möchte. Eigentlich heißt er Fabian, aber da Wiemo sein Spitzname ist, heißt die neue Rubrik hier auch: Grillen mit Wiemo. Und ich kann Euch versprechen: er hat so tolle Sachen auf Lager, daß er Euch mit ganz vielen leckeren Rezepten durch die Grillsaison bringt.

Also bitteschön, Wiemo, der Blog gehört heute Dir! ;o)
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Hallo zusammen,
vor einiger Zeit gab’s bei uns einen leckeren Gyrosschichtbraten, geschichtet aus einem 3 Kilo Schweinenacken. Ziel war es, mit selbstgemachten Tzatziki, einem grünen Salat, einem griechischen Salat und selbstgemachtem Fladenbort zehn Personen satt zu bekommen.
Und ich nehme es schon mal vorweg: es ist mir gelungen! Der Braten und alle anderen Dinge waren der Hammer. Satt wurden alle und es hat allen wunderbar geschmeckt.

Zutaten
  • 3 kg Schweinenacken
  • 2 große Gemüsezwiebeln (Metzgerzwiebeln)
  • 400 g Feta
  • Gyros Rub, fertig gekauft oder selbstgemacht
  • Olivenöl
  • Küchengarn
    Einen Tag vor dem Grilltag den Gyrosschichtbraten vorbereiten. Dazu den Schweinenacken in Scheiben von max. 1 cm Dicke schneiden, oder dieses bereits vom Metzger erledigen lassen. Idealerweise läßt man ihn der Länge nach aufschneiden, dann läßt sich das Fleisch leicht stapeln.


    Metzgerzwiebel in Ringe und Feta in Streifen schneiden.


    Eine 30 cm-Kastenbackform mit Folie auslegen. Um die Schichten dann ans Halten zu bekommen, ordentlich Garn auslegen und dieses am Boden mit Klebefilm fixieren.


    Eine Schicht Fleisch einlegen und mit Olivenöl einpinseln. Mit Feta und Zwiebelringen belegen und mit etwas Rub bestreuen. Nach meinem Geschmack nicht zuviel von dem Rub nehmen, da er sonst zu sehr dominiert.





    So fortfahren, bis alles eingeschichtet ist. Mit einer Schicht Fleisch abschließen.



    Klebefilmstreifen entfernen und Fäden fest verknoten. Kastenbackform umdrehen, damit der Braten herausfällt. Nochmals rundherum mit Olivenöl einpinseln und rubben.





    Braten in Frischhaltefolie einpacken und mindestens 12 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Eine Stunde vor dem Grillen herausnehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen.

    Der Braten wird indirekt gegrillt. Ich verwende Longlasting Kohle von Weber und lasse sie im Anzündkamin gut 45 Minuten durchglühen. Den Kamin fülle ich zu 3/4. Danach verteile ich die Kohle gleichmäßig in zwei Körben und platziere sie links und rechts.
    In die Mitte eine Aluschale mit etwas Wasser platzieren. Braten mittig auflegen und Deckel schließen. Dabei sollte die Öffnung nicht über der Kohle, sondern über dem Braten sein. Die Gardauer beträgt 2,5-3 Stunden bei 180°C. Es empfiehlt sich, die Kerntemperatur zu messen, diese sollte bei 75°C liegen.
    Die Deckelöffnung und die Luftzufuhr unten sollte zu 3/4 geöffnet sein. Wenn die Temperatur sinkt, dann unten komplett öffnen.


    Wenn der Braten gar ist, auf ein großes Brett legen. Küchengarn entfernen und den Braten in Scheiben schneiden. Dabei fällt er auseinander, wie es man es von einem Gyrosspieß kennt.



    Einfach nur lecker!

    Tschüß bis zum nächsten Mal, Euer Wiemo
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    Lieber Wiemo, herzlichen Dank für dieses tolle Rezept, ich freue mich auf viele weitere!
    Die Bilder hat mir Wiemo zur Verfügung gestellt, sie dürfen nicht weiterverwendet werden.

    Die Rezepte für einen cremigen Tsatsiki und ein lecker-lockeres Fladenbrot
    gibt`s bereits hier im Blog:


    http://greenway36food.blogspot.de/2014/08/fladenbrot.html

    Hähnchen-Gröstl mit Pesto rosso aus dem Backofen

    16.05.2015
    Gutes Hähnchenfleisch zu bekommen, ist auch hier bei uns auf dem Land nicht immer so einfach. Zum Glück habe ich im roten Supermarkt mit vier Buchstaben die tollen Ki-Roy-Hähnchen entdeckt, die zwar kein Biosiegel haben, aber so richtig lecker sind - und nein, dieser Post ist nicht gesponsort. Verkauft werden bei uns ganze Hähnchen, Schenkel und auch Brustfilets, und aus letzteren habe dieses tolle Gericht zubereitet, das von allein im Backofen gart. Bitte gebt einen Euro mehr für gute Hähchenqualität aus, Ihr werdet mit Geschmack und Qualität belohnt. Discounterware zum Dumpingpreis kann keine artgerechte Haltung und gut gereiftes, schmackhaftes Fleisch mit sich bringen.


    Zutaten
    • 400 g Hähnchenbrustfilets
    • 80 g Pesto rosso
    • 300 g festkochende Kartoffeln, geschält gewogen
    • 2 EL Olivenöl
    • 1/2 TL Salz
    • 1/2 TL Chiliflocken
    • 5 Frühlingszwiebeln, in 5 cm Abschnitten
    • 100 g gelbe Paprika, in Streifen von 0,5 cm breite
    • 100 g Kirschtomaten, halbiert
    • 100 g kleine Champignons, bevorzugt braune, je nach Größe ganz oder halbiert
    Hähnchenbrustfilets in nicht zu kleine Stücke schneiden und mit dem Pesto vermischen. Dieses kann man gut schon morgens machen und das Fleisch dann im Kühlschrank aufbewahren. Ich habe ein fertiges Pesto in Bio-Qualität verwendet, man kann es natürlich auch selbst herstellen.


    Kartoffeln in Wedges schneiden, dafür jede sechsteln. Mit Olivenöl, Salz und Chiliflocken mischen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Backofen auf  200°C Umluft aufheizen und die Kartoffeln 20 Minuten garen. Fleisch mit dem Gemüse in einer Schüssel mischen, salzen, pfeffern und auf das Blech zu den Kartoffen geben. Alles vermischen, gleichmäßig verteilen und weitere 35 Minuten backen. Nach der Hälfte einmal mischen, damit es gleichmäßig bräunt.


    Wir hatten dazu nur Sour Cream, es paßt aber auch Reis oder Baguette. Um es mediterraner zu machen, kann man z.B.Zucchini und Oliven verwenden.

    Übernacht-Brioche-Muffins

    15.05.2015
    Übernacht-Rezepte für Brötchen finden sich schon so einige auf meinem Blog, und jetzt kommt noch ein ganz phantastisches dazu. Diese Muffins waren genau das Richtige für ein spätes Feiertag-Frühstück. Durch das Brühstück, das sogenannte Water roux, werden sie besonders saftig. Die Butter tut natürlich auch ihren Teil dazu... ;o)
    Die Menge ergibt 10 Stück, man kann natürlich auch 12 oder mehr und dann entsprechend kleinere Brioche-Muffins backen.


    Zutaten
    für das Brühstück (Water roux)
    • 15 g Weizenmehl Typ 550
    • 80 g Milch
    Milch und Mehl in einem kleinen Topf mit einem Schneebesen verrühren und unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Masse eindickt. Abkühlen lassen, in ein Gefäß mit Deckel geben und mindestens drei Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank aufbewahren.


    Zutaten für den Teig
    • Water roux
    • 340 g Weizenmehl, Typ 550
    • 10 g Frischhefe
    • 2 Eier, Gr, M
    • 2 Eigelb, Gr. M
    • 60 g Zucker
    • 4 g Salz
    • 100 g weiche Butter
    Mehl, Water roux, Eier und Eigelb mit der Hefe 2 Minuten in der Küchenmaschine verkneten. Zucker mit Salz mischen, zugeben und 5 Minuten weiterkneten lassen. Butter in kleinen Flocken zufügen und weitere 5 Minuten auf kleiner Stufe kneten lassen, bis sich ein homogener Teig bildet. Bitte kein weitere Mehl hinzufügen, der Teig ist sehr klebrig, entspannt sich aber wieder. Teig mit einem Schlesinger herunterschaben.
    Backofen auf 50 Grad aufheizen, ausschalten und die Backofenlampe anlassen. Schüssel mit einem Kochenhandtuch abdecken und 1 bis 1,5 Stunden gehenlassen, bis der Teig angesprungen ist.
    Muffinblech bereitlegen. Für jede Mulde ein Backpapierquadrat von ca. 12 cm Kantenlänge oder Muffinförmchen hineinlegen.


    Teig wiegen und in 10 gleiche Teile teilen, bei mir waren das gute 70 g. Jedes Zehntel nochmals in 3 Teile teilen, kleine Bällchen formen. Jeweils 3 Bällchen in eine Mulde geben. Die Muffinform in eine große Plastiktüte geben, ich nehme eine neuen Mülleimerbeutel. Leicht aufblasen, damt die Folie nicht am Teig klebt und mit einem Clip verschließen. Über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen


    Am Backtag aus dem Kühlschrank nehmen und 2 Stunden Zimmertemperatur annehmen lassen.
    Zum Bestreichen
    • 1 Eigelb, Gr. M
    • 2 EL Milch
    miteinander verkleppern, die Muffins gleich nach dem Herausnehmen und noch einmal kurz vor dem Backen damit abstreichen.


    Backofen auf 200°C U/O aufheizen und das Muffinblech auf einem Rost in der Mitte des Backofens ca. 16-18 Minuten goldgelb backen, dabei beim Einschieben etwas Wasser auf den Backofenboden geben. Auf einem Rost abkühlen lassen und noch lauwarm genießen.


    Die Muffins lassen sich gut einfrieren. Zum Verzehr dann auftauen lassen und nochmal im Backofen aufbacken.

    Mit diesem Rezept wandere ich jetzt zu Simone Bloggeburtstagsparty rüber und nehme an ihrem Event teil, mehr Infos gibt´s beim Click auf den Banner:

    Guten Morgen Sonnenschein - Das Frühstücksevent vom 10.04. bis 10.05.

    Lemon Curd ohne Ei

    13.05.2015
    Ein Rezept für Lemon Curd findet sich ja schon länger auf meinem Blog, aber als diese Woche drei schöne Biozitronen zur Verwertung anstanden, hatte ich kein einziges Ei mehr im Haus. Was liegt da näher, als ein Rezept ohne Ei zu suchen und bei Herrn Grün bin ich fündig geworden. Die Zubereitung gelingt ohne und mit TM.


    Zutaten
    • 150 ml frisch gepreßter Zitronensaft (bei mir waren das 3 Biozitronen)
    • 200 g Zucker, bevorzugt Rohrohrzucker 
    • 2 EL Vanillezucker 
    • Abrieb von 2 Biozitronen
    • 100 g Butter 
    • 100 ml Sahne 
    • 20 g Speisestärke
    Zitronensaft, Zucker und Vanillezucker in einem Topf geben und aufkochen lassen, Hitze reduzieren und 3 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Butter, Sahne und Zitronenabrieb zugeben und rühren, bis die Butter geschmolzen ist. 2 EL der Mischung in eine kleine Schüssel oder Tasse geben und mit der Speisestärke klümpchenfrei anrühren. Diese Masse zurück in den Topf geben und dabei mit dem Schneebesen kräftig rühren. Einmal aufkochen lassen, dann in saubere Gläser abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Sollten Klümpchen im Curd sein, einfach vor dem Abfüllen nochmal durch ein Sieb geben.


    Zubereitung im TM
    Zucker, Vanillezucker und Zitronenabrieb in dem Mixtopf geben und 30 Sekunden / Stufe 10 pulverisieren. Restliche Zutaten zufügen und 8 Minuten / 100 Grad / Stufe 4 ohne MB aufkochen lassen. MB aufsetzen und 30 Sekunden / Stufe 6 aufschlagen. In saubere Gläser abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.


    Lemon Curd schmeckt auf Brot oder Brötchen, im Dessert und Eis, eignet sich als Kuchen-oder Muffinfüllung und ich kann absolut verstehen, wieso die die Briten das Zeug so lieben... ;o)