Knusperwaffeln

31.10.2016
Wenn es nach dem Lieblingsmann gehen würden, gäbe es hier morgens, mittags und auch abends frisch gebackene Waffeln. Während ich eher herhafte Sachen mag, liebt er alles Süße und Waffeln stehen da ganz oben auf seiner Liste. Einige Rezepte finden sich schon hier auf dem Blog, heute kommt noch ein Rezept dazu, bei dem die Waffeln durch die Sahne die Waffeln beim Abkühlen aufknuspern. Man kann die Waffeln in einem Herzwaffeleisen oder in einem für belgische Waffeln abbacken. Bei den dicken Waffeln fülle ich das Waffeleisen nicht ganz voll Teig, so sehen die Waffeln hübsch zippelig an den Rändern aus.


Zutaten
  • 125 g weiche Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2 Eier, Gr. M, getrennt
  • 75 g Weizenmehl, Type 405
  • 40 g Speisestärke
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 100 g flüssige Schlagsahne
Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee aufschlagen. Butter und Zucker schaumig schlagen. Eigelb zugeben, dann nach und nach das mit Speisestärke und Backpulver vermischte Mehl. Sahne unterrühren, zum Schluß den Eischnee unterheben.

Waffeleisen aufheizen, mit etwas Butter oder Öl auspinseln und nach und nach die Waffeln abbacken. Auf einem Rost abkühlen lassen, dabei knuspern die Waffeln auf.

Nach Belieben mit Puderzucker bestreuen oder mit Sahne und Früchten genießen.

Apfelmuskuchen mit Schmandguß

30.10.2016
Teig, Frucht und Schmand - eine Kombination, die nur gut schmecken kann. In diesem Fall thronen auf einem Rührteig eine Schicht Apfelmus und ein Topping aus cremigen Schmand. Ich habe stückiges Apfelkompott benutzt, das ich aus Zeitgründen fertig gekauft habe. Natürlich kann man es noch besser selbst machen, aber das fertige ist durchaus auch in guter Qualität ohne Zusätze zu bekommen. Im Supermarkt habe ich auch ein Apfel-Birnen-Mus gesehen, mit dem der Kuchen auch sehr lecker schmecken würde. Und dem Lieblingsmann kam die Idee nach Aprikosen-oder Pfirsichmus, das werde ich dann beim nächsten Mal ausprobieren. 
Das Rezept ist für eine 24x24 cm Quadratspringform oder eine runde Springform von 26 cm; das doppelte Rezept reicht für ein Blech. 
Leider ist nur ein Foto dieses leckeren Kuchens entstanden, denn wir haben ihn zu Freunden mitgenommen und ehe ich noch mehr schießen konnte, war er verschnabuliert ;o)


Zutaten für den Boden
  • 100 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2 Eier, Gr. M
  • 100 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Eier nach und nach unterrühren, dann das mit Backpulver vermischte Mehl löffelweise unterrühren. Teig gleichmäßig auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen und bei 180°C Umluft 15 Minuten vorbacken.

Zutaten für die Apfelmusschicht
  • 1 Glas Apfelmus oder Apfelkompott (ca. 700 g)
  • 1 Pck.Vanillepuddingpulver
  • 40 g Zucker
Puddingpulver mit etwas Milch klümpchenfrei anrrühren. Apfelmus mit Zucker in einem Topf erhitzen und das angerührte Puddingpulver unterrühren. Einmal aufkochen lassen und dann vorsichtig auf dem Boden verteilen. Wer mag, rührt noch einen TL Zimt drunter, Apfelmus vorsichtig auf dem Teig verteilen und glattstreichen.

Zutaten für den Schmandguß
  • 3 Becher Schmand
  • 4 EL Zucker
  • 3 Eigelb, Gr. M
Zutaten miteinander verrühren.
  • 3 Eiweiß, Gr. M
Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee schlagen und unter die Schmandmasse heben. Mit einem Löffel vorsichtig auf der Apfelmusschicht verteilen, glattstreichen und weitere 30 Minuten backen. Danach auskühlen lassen. 

Der Kuchen läßt sich gut einen Tag vorher backen und dann über Nacht kaltgestellt aufbewahren, so zieht er schön durch.

Mixed Pickles

24.10.2016
Meine Eltern hatten einen sehr großen Garten, der überwiegend mit Gemüse bepflanzt war und je nach Saison wurde immer viel für den Winter eingekocht. Ich liebe seitdem alles, was in Essigsud, am liebsten süßsauer, vor sich hinzieht, bis es z.B. zum Abendbrot mit Schnittchen gegessen wird.
Einkochen macht zwar Arbeit, aber ich mache immer mehrere Sorten an einem Tag und habe dann eine ganze Menge Vorrat, der mich ganz schön glücklich macht. Einkochen geht auch das ganze Jahr über, man muß sich nicht nur Vorräte für den Winter anlegen; zu jeder Jahreszeit gibt es günstig Gemüse, welches gern in Essigsud badet...


Mixed Pickles finde ich dabei besonders lecker, weil man eine kleine Auswahl an verschiedenen Gemüsen auf einen Schlag hat. Die Menge ergibt 6 Weckgläser mit 580 ml Inhalt; Ihr könnt natürlich auch kleinere oder größere Gläser benutzen. Statt Weckgläser können auch Gläser mit Schraubdeckel verwendet werden, die Vorgehensweise ist gleich.


Sauberkeit ist das höchste Gebot beim Einmachen
Die gründlich gespülten Gläser und Deckel auf ein Backblech geben, so daß sie sich nicht berühren. Das Blech in den ausgeschalteten Backofen geben und dann erst den Backofen auf 150°C U/O aufheizen. Sobald der Backofen die Temperatur erreicht hat, die Gläser noch ca. 10-15 Minuten im Backofen steriliseren. Im geschlossenen Backofen etwas abkühlen lassen. Bei Verwendung von Weckgläsern mit Deckel die Gummringe in Essigwasser 5 Minuten auskochen.


Um zusätzlich zum süßsauren Sud eine Würze zu geben, könnt ihr jetzt in jedes Glas geben:
  • 1 EL Senfkörner
  • 2 Pimentkörner
  • 2 Wacholderbeeren
  • 1-2 Lorbeerblätter
  • etwas frisches Bohnenkraut und/oder Dill 
  • 1 kleine getrocknete Chilischote (optional für die, die es schärfer mögen)
Zutaten Gemüse (alles geputzt gewogen)
  • 300 g Zucchini
  • 300 g kleine Einlegegurken
  • 300 g Möhren
  • 300 g Blumenkohl
  • 300 g Zwiebeln 
  • 300 g Paprika
Das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden und in kochendem Salzwasser kurz blanchieren, bis es noch schön knackig, aber dennoch leicht weich ist. Auf einem Sieb gründlich abtropfen lassen und in die Gläser verteilen.

Zutaten für den Sud
  • 600 ml Wasser
  • 500 ml Weißweinessig oder ein anderer Essig nach Wahl
  • 150 g Zucker
  • 2 gehäufte EL cremiger Honig
  • 1 gehäufter EL Salz
Alle Zutaten aufkochen und heiß auf das Gemüse geben, bis die Flüssig einen guten Zentimeter unter dem Rand steht.

Gummiring und Deckel auflegen und jedes Glas mit zwei Klammern fixieren. Gläser nebeneinander, so daß sie sich nicht berühren, in eine Bratreine o.Ä. stellen. Diese auf einem Rost auf der untersten Schiene des Backofen stellen. Heißes Wasser in die Bratreine füllen, so daß es ca. 5 cm hoch an den Gläsern steht.

Backofen auf 175°C U/O einschalten und so lange backen, bis die Flüssigkeit zu perlen beginnt; bei mir dauerte das eine gute halbe Stunde. Gläser vorsichtig am besten mit einer passenden Zange herausholen und auf einem Küchenhandtuch auskühlen lassen. Ein untrügliches Zeichen dafür, daß sich das Vakuum gebildet hat ist, daß sich die Gummilasche nach unten biegt. Bei Schraubgläser ist der Deckel nach innen gewölbt und läßt sich nicht mehr eindrücken.


Nach dem Abkühlen Klammern entfernen und dunkel lagern und mindestens drei Wochen ziehen lassen. Ich weiß, eigentlich möchte man gleich ein Glas probieren, aber erst dann hat sich der Geschmack voll entwickelt ;o)

Ofenpfannkuchen ~ herzhaft oder süß - immer ein Genuß!
[Instafreunde zu Gast]

22.10.2016
Heute habe ich einen Gast auf meinem Blog mit einem Rezept, das ich schon Urzeiten ausprobieren wollte. Die liebe Annett, die man auf Insta unter netti_paletti findet, ist mir zuvorgekommen, und als ich das Bild auf Insta entdeckte, mußte ich sie sofort um einen Gastpost bitten. Liebe Annett, Du hast das Wort...

Hallo, ich bin Annett, und ich liebe Foodblogs und Instaaccounts mit tollen Bildern von leckeren, außergewöhnlichen Gerichten. Ich probiere gerne neue Sachen aus. Meine Lieblingsbeschäftigung in der Küche ist allerdings das Brotbacken. Das liegt natürlich auch an meiner nebenberuflichen Tätigkeit als selbständige Pampered Chef-Beraterin. Ich liebe es, Kochshows mit meinen Gastgeberinnen auszurichten und mit ganz vielen anderen Koch- und Backbegeisterten Tips, Tricks, Erfahrungen und Rezepte auszutauschen.


Zutaten
  • 4 Eier
  • 200 ml Haferdrink (es geht auch normale Milch)
  • 1 PriseSalz
  • 125 g Dinkelmehl, Type 630
  • 1 TL Zucker
  • 1/2 Pck.Backpulver
  • Obst nach Wahl  

Eier und Haferdrink bzw. Milch miteinander verrühren , die restlichen Zutaten hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten und beiseite stellen. Einen Apfel entkernen und schälen und in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Nachdem der Teig auf 10 min. geruht hat, auf ein mit Backpapier ausgelegtes oder gut gefettetes Backblech gießen (bei mir war es der große Ofenzauberer von Pampered Chef), die Apfelscheiben darauf verteilen und die Blaubeeren hinzufügen. Das Ganze im den vorgeheizten Backofen bei 200°C U/O in der Mitte des Backofens  für 25 Minuten backen.

Man kann ihn dann entweder in 6-8 Quadrate schneiden oder in 4 breite Streifen und gerollt servieren. Mit Puderzucker bestreuen oder mit Ahornsirup beträufeln.
Meine beiden Kinder und ich lieben diese einfache und leckere Art von Pfannkuchen und ich stehe Sonntag morgens nicht ewig vor der Pfanne und brutzle. Meinem Mann schmeckt dagegen die deftige Version am besten. Einfach Zucker weglassen, stattdessen ein wenig Pfeffer an den Teig und mit Frühlingszwiebel, Pilzen, Paprika, Bauchspeck und Feta belegen.

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Liebe Annett,

ich wüßte jetzt spontan gar nicht, für welche Variante ich mich entscheiden würde. Am liebsten erst die herzhafte und danach die süße, denn sie sehen beide köstlich aus. Vielen Dank für Deinen Besuch auf meinem Blog.

Jägerkohl ~ Schmorkohl mit Hack und Champignons

21.10.2016
Kohl geht bei uns in jeglicher Variante und in der Biokiste war ein schöner Spitzkohl, der nach einem leckeren Schmorgericht an einem Regentag schrie.Wir haben eine ordentliche Portion nur mit Crème fraîche gegessen; es würden aber auch Salzkartoffeln, Kartoffelstampf oder Reis dazu passen.   



 
Zutaten
  • 2 gehäufte EL Butterschmalz
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 große oder 2 mittelgroße Zwiebeln, in feinen Würfeln
  • 2-4 Knoblauchzehen, gepreßt
Butterschmalz in einer großen, beschichteten Pfanne erhitzen, dann das Hack zugeben und krümelig anbraten. Dabei kräftig mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken oder Pul Biber würzen. Wenn das Hack beginnt, Farbe zu nehmen, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und alles braten, bis es schön Farbe hat.
  • 100 g Tomatenmark
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Paprikapulver
  • 1 TL Pul Biber, Chiliflocken oder scharfes Paprikapulver (optional)
Alles zugeben und kurz mit anbraten.
  • 800 g Spitzkohl, entstrunkt gewogen, geachtelt und in 2 cm breiten Streifen (es geht auch Weißkohl)
  • 300 g Champignons, je nach Größe halbiert oder geviertelt, nicht zu klein geschnitten
  • 800 ml kräftige Gemüsebrühe oder Rinderfond
Spitzkohl und Champignons zugeben und kurz mitbraten. Brühe angießen, aufkochen lassen, Deckel auflegen, Hitze etwas reduzieren und ca. 30 - 40 Minuten bei gelegentlichem Rühren schmoren lassen; dabei immer mal wieder abschmecken und mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Wenn zuviel Flüssigkeit verdampft, einfach noch etwas Wasser zugeben. 
Wenn der Kohl schön weich ist, Deckel abnehmen und die Flüssigkeit fast komplett verdampfen lassen; dabei aufpassen, daß der Kohl nicht anbrennt.



Mit Crème fraîche, Schmand oder saurer Sahne servieren. Das Gericht läßt sich gut aufwärmen, also ruhig eine große Portion machen. Das Rezept reicht für 4-5 Personen.




Übernacht-Dinkel-Buttermilchbrot mit Hirse

20.10.2016
Angefixt vom World Bread Day am 16.10. hatte ich mal wieder so richtig Lust, ein Brot anzusetzen, das ich aber erst am nächsten Tag zum Abendbrot frisch abbacken wollte. Herausgekommen ist ein wunderbar knackiges Dinkelbrot mit viel Geschmack, obwohl es nur mit Hefe auskommt. Die Hirse paßt ganz wunderbar dazu und knackt so schön, allerdings kann man sie auch durch andere Körner, Saaten oder z.B. Röstzwiebeln austauschen.
Gebacken habe ich auf meinem Pizzastein; dieser ist keine große Investition und liefert bei Brot, Brötchen und natürlich auch Pizza beste Backergebnisse - vorausgesetzt, man heizt ihn so richtig vor dem Backen auf.


Zutaten
  • 500 g Buttermilch, lauwarm
  • 5 g Frischhefe
  • 12 g Zucker
  • 300 g Dinkelmehl, Type 1050 (ersatzweise Type 630), alternativ Weizenmehl Type 1050
  • 350 g Dinkelvollkornmehl, alternativ Weizenvollkornmehl
  • 100 g Hirse 
  • 15 g Salz
Hefe und Zucker in der Buttermilch auflösen. Mehle in die Rührschüssel der Knetmaschine geben, Buttermilchmischung zufügen und auf kleiner Stufe verkneten, bis sich alles verbunden hat. Hirse und Salz zugeben und 8 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten; der Teig ist sehr feucht.

Backofen mit einem Rost auf unterster Schiene auf 50°C Umluft aufheizen, ausschalten, aber die Backofenlampe angeschaltet lassen. Schüssel mit einem Geschirrhandtuch zugedeckt 2 Stunden gehen lassen; dabei nach jeweils 30, 60 und 90 Minuten falten.

Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche rundwirken und in ein ausgemehltes Gärkörbchen mit dem Schluß nach oben geben. 20-24 Stunden in einer Tüte, die man leicht aufpustet und mit einem Clip verschließt, im Kühlschrank parken.


Am nächsten Tag Pizzastein auf einem Rost auf der 2. Schiene von unten 30 Minuten bei 250°C U/O aufheizen. Das Körbchen zeitgleich aus dem Kühlschrank und aus der Tüte nehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen. Pizzaschieber gut mehlen und Teig vorsichtig draufkippen. Brot von oben mehlen und nach Wunsch einschneiden; man kann auch den Schluß nach oben nehmen, dann reißt es schön natürlich auf. Brot mit Hilfe des Schiebers auf den Pizzastein befördern und auf den Boden des Backofens ein halbes Glas Wasser gießen, um Schwaden zu erzeugen.
!0 Minuten backen, dann Tür kurz weit öffnen, um den Schwaden abziehen zu lassen. Temperatur auf 190°C reduzieren und weitere 45 Minuten backen. Das Brot ist fertig, wenn sich beim Klopfen auf die Unterseite hohl anhört. Auf einem Rost auskühlen lassen und genießen.


Ich empfehle, das Brot am selben Tag zu verzehren; am nächsten Tag schmeckt es mir nur geröstet.

Paprika-Gewürzmischung für Fleisch und Geflügel

19.10.2016
Ich gestehe: seit ewigen Zeiten würze ich meine Schnitzel mit einer Gewürzmischung eines großen Konzerns, der u.a. für seine Flüssigwürze bekannt ist. So machte es meine Mutter, und da sich Geschmack in der Kindheit einprägt, habe ich es jahrelang so beibehalten. Da ich aber in der letzten Zeit verstärkt auf unnütze Zusätze in Lebensmitteln achte, habe ich mir hierfür einen schmackhaften Ersatz gebastelt. Wer braucht schon Mononatriumglutamat, Hefeextrakt oder Palmfett in seinem Essen?


Die Würzmischung eignet sich für Schnitzel (paniert oder unpaniert gebraten) und auch ganz hervorragend für Geflügel oder Frikadellen. Nach Belieben kann man die ein oder andere Zutat erhöhen oder weglassen und natürlich auch noch ein bißchen Schärfe zufügen. Ich mische immer nur diese relativ kleine Menge an für unseren 2-Personen-Haushalt, natürlich lohnt sich auch bei mehr Bedarf das Anmischen des vielfachen Rezeptes. Zum Bestreuen von Fleisch und Geflügel füllt man die Gewürzmischung am Besten in einen Streuer.
Wer mag, spielt noch mit ein paar Gewürzen mehr wie Selleriesalz, Kreuzkümmel, Chiliflocken oder Pul Biber oder Ähnlichem. Seid mutig und probiert doch Eure ganz eigene Gewürzmischung aus! Diese läßt sich übrigens schön verpackt und etikettiert auch super verschenken und ist etwas ganz Besonderes.

Zutaten
  • 25 g grobes Meersalz
  • 30 g Paprikapulver, edelsüß
  • 15 g Zwiebelpulver, granuliert
  • 5 g schwarze Pfefferkörner
  • 5 g Currypulver
  • 5 g Knoblauchpulver, granuliert
  • 5 g geräuchertes Paprikapulver
  • 5 g Zucker (optional)
Alle Zutaten im Mörser zermahlen. Die Mischung durch ein feines Teesieb geben und die groben Teile, die im Sieb verbleiben, nochmals in den Mörser zurückgeben. Zerkleinern und evtl. wiederholen, bis alles durch das Sieb geht.
Alternativ kann man alles auch in einem Küchengerät wie TM oder Multizerkleinerer mahlen.

Seelachsfilet mit Tomaten-Champignon-Käseknusperkruste

18.10.2016
Ofenfisch gibt es immer, wenn ich Lust auf Fisch, aber keinesfalls auf die Braterei habe. Der Fisch kommt roh in die Auflaufform, die Knusperkruste obenauf und ab geht es in den Backofen. Hier im Blog findet isch schon Seelachs mit Champignon-Senfkruste und mit  Kräuter-Knusperkruste und heute kommt noch die Variante mit sonnengetrockneten Tomaten, Champignons und Käse hinzu. Statt Seelachs könnt Ihr natürlich auch eine andere Fischsorte benutzen. 

Seelachsfilet mit Tomaten-Champignon-Käseknusperkruste

Zutaten
  • 2 EL Olivenöl
  • 300 g Champignons, in kleinen Würfeln
  • 1 große oder 2 mittelgroße Zwiebeln, in feinen Würfeln
  • 2-4 Knoblauchzehen, gepreßt 
Olivenöl in einer beschichteten, mittelgroßen Pfanne erhitzen und Champignons, Zwiebeln und Knoblauch bei etwas reduzierter Hitze schmoren, bis die Flüssigkeit verdampt ist. Dabei kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Auskühlen lassen.
  • 5 gehäufte EL Paniermehl
  • 5 gehäufte EL Reibekäse
  • 50 g halbgetrocknete Tomaten, in feinen Würfeln
  • 1 EL Senf
  • 2 gehäufte EL Kräuter, z.B. 8 Kräuter TK
  • ein Spritzer Zitronensaft
  • 5 EL Olivenöl
Alles zu dem Champignons geben und gut vermischen, es sollte ein kompakte Masse entstehen; evtl. noch etwas mehr Olivenöl untermischen und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

Seelachsfilet mit Tomaten-Champignon-Käseknusperkruste
  • 500 g Seelachsfilet
Seelachsfilet in einer Auflaufform auslegen und mit der Krustenmischung gleichmäßig bedecken.

Seelachsfilet mit Tomaten-Champignon-Käseknusperkruste

Auflaufform auf einen Rost in der Mitte des Backofens stellen und bei 200°C Umluft 30 Minuten backen. Ich habe 10 Minuten vor Ende noch 2 gehäufte EL Reibekäse drübergestreut.

Seelachsfilet mit Tomaten-Champignon-Käseknusperkruste

Wenn Ihr keine halbgetrockneten Tomaten, sondern nur die ganz trockenen bekommt, weicht diese kurz in warmen Wasser ein und gießt sie auf einem Sieb ab.

Tomaten-Käse-Knäckebrot

16.10.2016
Zum 11. Mal jährt sich dieses Jahr der World Bread Day und die liebe Zorra hat wieder aufgerufen, diesen Tag zu feiern und dankbar zu sein, daß wir nicht hungern müssen und sie hat ja so Recht!

Brot ist die günstigste Art, sich täglich Luxus zu leisten.
Daniel Probst, Brotsommelier

Gutes Brot braucht keine Zusatzstoffe wie künstliche Aromen, Färbemittel, Haltbarmacher und Schimmelstopper. Es braucht einfach nur Gutebutter. Ein Wort. Oder Leberwurst. ;o)
Und vor allem gehört es in keine Plastiktüte. Leute, nehmt Papier und kauft Euch einen anständigen Brottopf!

Ich habe mich für den diesjährigen Ehrentag für ein Knäckebrot entschieden, denn das habe ich immer gern im Haus für ein leckeres Abendbrotschnittchen oder einfach mal so zum Wegknabbern. Es ist ein gelungener Nachbau der Sorte aus dem schwedischen Möbelhaus. Wenn Ihr eine Körnersorte nicht habt, könnt Ihr sie natürlich durch eine andere ersetzen. Überhaupt lädt das Rezept zum Experimentieren ein, auch bei den Gewürzen.


Zutaten
  • 80 g Weizen- oder Dinkelvollkornmehl
  • 50 g kernige Haferflocken
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 20 g Sesam
  • 20 g Leinsamen (ich hatte Goldleinsamen)
  • 20 g gepuffter Amaranth
  • 30 g Hirse
  • 40 g halbtrockene Tomaten, in feinen Würfeln
  • 40 g Reibekäse
  • 1 TL Pizzagewürz
  • 1 TL Paprika edelsüß
  • 1/2 TL Pul Biber oder Chiliflocken
  • 1/2 TL Salz
  • 20 g Tomatenmark
  • 1 EL Olivenöl
  • 300 ml Wasser
Alle trocknene Zutaten mit einem Löffel in einer Schüssel vermischen. Dann die restlichen Zutaten zugeben und 5 Minuten quellen lassen. Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.
Backpapier für ein Backblech knüllen, wieder glattstreichen und auf das Blech legen. Den Teig gleichmäßig darauf versstreichen, das geht am Besten mit einem Schlesinger oder einer Winkelpalette. Nach Belieben für den besonderen Crunch und Kick noch ein bißchen Fleur de sel oder Maldon Sea Salt drüberstreuen.


10 Minuten backen, dann mit einem scharfen Messer oder einem Teigrädel bzw. Pizzaradschneider in gewünschte Stücke schneiden. Weitere 30 Minuten backen, dann auf 120°C runterschalten und weiterbacken, bis das Knäckebrot trocken ist.


Ich habe noch weitere 30 Minuten gebraucht und habe in den letzten 10 Minuten die Stücke vorsichtig vom Backpapier genommen und nebeneinander auf den Rost gelegt, damit die Restfeuchtigkeit besser verdampft.


Zwischendurch immer mal wieder den Backofen kurz öffnen, damit die Feuchtigkeit abziehen kann. Stücke auf einem Rost auskühlen lassen und dann luftdicht verschlossen aufbewahren.


Mit diesen leckeren Knäckebrot im Gepäck wandere ich jetzt zu Zorra herüber und freue mich auf ganz viele tolle Brotrezepte, die heute für diesen Ehrentag des Brotes gebacken werden.


Mehr Infos gibt´s beim Click auf den Banner, die Zusammenfassung aller Rezepte gibt es Ende Oktober auf Zorras Blog. 

http://www.kochtopf.me/world-bread-day-2016-einladung-invitation

gedeckter Apfelmuskuchen ~ hier kommt der Apfel unter die Haube
[Instafreunde zu Gast]

15.10.2016
Auch heute begrüße ich wieder Besuch auf meinem Blog, es ist die liebe Manuela, die man auf Insta unter manuela.h.60 findet. Sie bringt einen Klassiker mit, den ich leider allzu oft nicht essen mochte, weil er dicke Rosinen enthielt. Das Schöne am Selberbacken ist halt, daß man genaus sowas in der Hand hat. Liebe Manuela, Du hast das Wort...

Ich heiße Manuela und lebe mit meiner Familie in der schönen Oberpfalz in Bayern. Neben der Gartenarbeit und meiner Liebe zum Nähen ist mein größtes Hobby das Backen und Kochen. Der Apfelmuskuchen war dieses Jahr der Wunsch zum 26. Geburtstag meiner Tochter. Ich hoffe, daß er Euch genauso gut schmeckt wie uns und wünsche viel Freude und gutes Gelingen! 


Zutaten für den Teig
  • 350 g Weizenmehl, Type 405
  • 110 g Zucker
  • 2 Eie, Gr. M
  • 175 g Butter
  • 1/2 Päckchen Backpulver
Die Zutaten für den Teig miteinander verkneten, falls der Teig noch klebt, noch ein bisschen Mehl dazu geben. Zwei Drittel des Teiges in eine Springform (26er) geben und einen Rand nach oben drücken. Mit einer Gabel einstechen.

Zutaten für die Füllung
  • 500 ml Apfelsaft
  • 2 EL Zucker
  • 2 1/2 Päckchen Puddingpulver Vanille
  • 1 Glas = 720 g Apfelmus (noch besser natürlich selbstgemach, z.B. nach diesem Rezept)
Den Apfelsaft mit Zucker aufkochen. Mit etwas Apfelsaft angerührtes Puddingpulver einrühren und den Pudding aufkochen lassen. Von der Herdplatte ziehen und das Apfelmus unterrühren. Die Masse auf den Teig geben. Den restlichen Teig flach in der Größe der Springform ausrollen und als Decke darüber legen. Seiten ein bisschen andrücken. Mit der Gabel wieder einstechen. Bei 160°C Umluft (oder 180°C U/O) goldgelb backen. In der Form auskühlen lassen.

Zutaten für die Glasur
  • Puderzucker
  • Zitronensaft nach Belieben
Zuckerguß anrühren (je nach Geschmack etwas dicker oder dünner) und darüber geben. In den Kühlschrank stellen und erst wenn er gut durchgekühlt ist, aus der Form nehmen.

Mein Tipp:
Wer mag, kann auch klein geschnittene Apfelstückchen, Rosinen oder Walnüsse in die Füllung geben.

Guten Appetit! 
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Liebe Manuela,

dieser Kuchen weckt totale Kindheitserinnerungen bei mir, denn unser Bäcker backte ihn wirklich gut - allerdings mit Rosinen, die ich immer herausfischen mußte. Jetzt habe ich endlich ein schönes Rezept, um ihn selbst ohne die verhaßten Dinger zu backen. Die Idee, dafür Walnüsse hineinzugeben, gefällt mir sehr gut. Vielen Dank für Deinen Besuch auf meinem Blog.

Zigeunerfrikadellen

09.10.2016
Politisch korrekt hin oder her, bei mir bleibt der Name - basta! Bei uns hier am Niederrhein und auch im Ruhrgebiet sagt man zu Frikadellen kurz und bündig Frikos, anderenorts heißen sie Buletten, Klopse, Fleischlaberl, Fleischlaibchen und egal, wie sie heißen, sie werden sich in dieser genialen Sauce wohlfühlen. Sehr wohlfühlen.
Ich habe die Zigeunerfrikadellen im Slowcooker geschmort; die Anschaffung eines solchen ist nicht mit hohen Kosten verbunden und ich bin immer wieder begeistert, wie toll das Ding funktioniert. Meiner hat eine Größe von 3,5 l und damit genau die richtige Größe für dieses Rezept.


Wer keinen Slowcooker hat, schmort das Ganze bei kleiner Hitze auf der Herdplatte oder im Backofen, das ist auch kein Problem. Allerdings kann ich Euch da zu den genauen Zeiten keine Angabe machen.


Zutaten für die Frikadellen
  • 150 g Zwiebel, fein gewürfelt
  • 3-4 Knoblauchzehen, gepreßt
  • 2 EL Öl
Zwiebel und Knoblauch bei mittlerer Hitze mit dem Öl in einer Pfanne anschmoren und abkühlen lassen.
  • 750 g gemischtes Hackfleisch
  • 100 g Paniermehl
  • 2 Eier Gr. M 
  • 2 EL Senf
  • 2 EL gehackte Kräuter nach Wahl, ich hatte Schnittlauch
  • Salz und Pfeffer
Alle Zutaten mit der Zwiebel-Knoblauch-Mischung gründlich verkneten und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Frikadellen formen, ich habe ca. 60 g je Frikadelle gehabt; Ihr könnt natürlich auch kleine Bällchen oder ganz große machen je nach Belieben. Rundherum in Öl oder Butterschmal knusprig anbraten.
Ich portioniere die Frikadellen übrigens mit einem Eiskugelportioniere. Sehr gut geht es auch mit einer Espressotasse, damit man gleichgroße Portionen bekommt.


Zutaten für die Zigeunersauce
  • 2 Pakete passierte Tomaten (1000 g)
  • 2 Paprika, in schmalen Streifen
  • 2 Zwiebeln, in schmale Segmenten
  • 1 gehäufter EL Tomatenmark
  • 2 EL Zucker
  • 3-4 gehäufte TL Currypulver
  • 2 TL Paprikapulver edelsüß 
  • 1 Glas Puszta-Salat (330 g)
  • 200 ml Rinderfond
Passierte Tomaten im Slowcooker schonmal auf high erhitzen. 
Paprika und Zwiebeln mit wenig Öl anschwitzen, dabei salzen. Tomatenmark und Zucker zugeben und kurz mitbraten, damit es karamellisiert. Curry und Paprikapulver hinzugeben, kurz mitbraten und dann den Puszta-Salat samt Sud und den Fond hinzugeben. Das alles zu den Tomaten in den Slowcooker geben, umrühren und dann die Frikadellen darin versenken. 
Eine Stunde auf high, dann ca. 4 Stunden auf low schmoren und nochmals abschmecken. Dazu schmeckt Reis, Nudeln, Brot oder Baguette oder - imbissmäßig - Pommes. Die Frikadellen schmoren hierbei richtig durch und werden zart. Wer sie etwas mit mehr Biß mag, gibt sie erst in den letzten 1-2 Stunden hinzu.


Eine Stunde high entspricht beim Slowcooker zwei Stunden low, wer nicht soviel Zeit hat, läßt es 3 Stunden auf high. 

Ich habe die Zigeunerfrikadellen am Vortag zubereitet und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Beim Erwärmen habe ich dann noch ein halbes Glas abgetropften Puszta-Salat untergemischt, der dann schön knackig war.

Rote-Bete-Pasta mit Chorizo und Feta ~ Pretty in pink ist heute das Motto!
[Instafreunde zu Gast]

08.10.2016
Es ist Samstag und ich habe wieder eine liebe Instafreundin, nämlich nikoste77, zu Gast auf meinem Blog mit einem tollen Rezept, auf dessen effektvolle aber dennoch einfache Zubereitung ich im Leben nie gekommen wäre. Liebe Nicole, Du hast das Wort...

Ich heiße Nicole, bin 39 Jahre alt und verheiratet. Wir wohnen in München. Meine Kinder sind 13 und 11 Jahre alt. Meine Hobby sind kochen und mein Garten, in dem ich Blumen und Gemüse anbaue, vor allem aber meine Tomaten. Dieses Jahr habe ich 24 Sorten angebaut, leider ist die Ernte nicht so ergiebig wie die Jahre vorher aufgrund des vielen Regens…. :o(
Ich koche fast jeden Tag, meistens deutsche Küche oder oft etwas, was schnell gehen muß. Aber ich stehe auch gerne den ganzen Tag in der Küche wenn ich Zeit habe und koche mehrere Gänge, dabei kann ich gut entspanne. Gerne probiere ich auch internationale Gerichte aus, wie italienisch, asiatisch oder manchmal auch orientalisch oder indisch (da besteht aber noch Übungsbedarf), halte mich aber dabei nicht immer ausschließlich an Rezepte, sondern verlasse mich viel auf mein Bauchgefühl….es darf auch gerne bunt und farbenfroh sein wie diese rote Pasta, die ihre Farbe beim Kochen bekommt.


Zutaten
für 4 Personen
  • 1 Packung Spaghetti (500 g)
  • 500 ml Rote Bete-Saft
  • 200 g Chorizo, in 3 mm dicken Scheiben
  • 200 g Fetakäse, in Würfeln
  • Fenchelgrün, fein gehackt
  • Chilipulver oder Räuchersalz nach Geschmack
Die Nudeln in Salzwasser solange kochen, bis sie gerade so al dente und noch Biß haben. Während die Nudeln kochen, die Chorizo in einer Pfanne knusprig braten – eine zusätzliche Zugabe von Öl ist m.E. nicht nötig, da einiges an Fett austritt. Wem das zuwenig ist, kann aber gerne zum Ausbraten Olivenöl verwenden. Und Vorsicht, die Chorizo wird sehr schnell schwarz! Wenn sie knusprig ist, auf Küchenpapier abtropfen lassen. Das Fett vom Braten nicht wegschütten sondern beiseite stellen.

Die Nudeln abgießen und gleich in den Topf zurückgeben und auf die Herdplatte zurückstellen – nun wird der Rote-Bete-Saft dazugegeben und die Nudeln darin noch die verbleibende Kochzeit darin garziehen lassen (dauert nur noch ca. 2-3 Minuten), dabei immer wieder umrühren, damit alle schön gefärbt werden.
Wenn die Nudeln gar sind, wieder abgießen und dann in der Pfanne mit dem Chorizofett und dem Fenchelgrün durchschwenken. Jetzt kann nach Belieben mit Chili oder Räuchersalz oder nur Pfeffer/Salz abgeschmeckt werden. Evtl. noch etwas Olivenöl dazugeben. Auf einem Teller zusammen mit den Chorizochips und dem Feta anrichten.


Es sieht toll aus und schmeckt nicht nach Roter Bete (falls das jemand nicht mag). Statt Chorizo und Feta kann man auch Mozzarella oder Gorgonzola, Salsiccia oder Bacon verwenden. Das Fenchelgrün kann super durch Basilikum oder Rucola ersetzt werden.
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Liebe Nicole,

das ist ja mal eine Hammerfarbe, das Rezept werde ich schnellstmöglich ausprobieren. Die Kombi mit würziger Chorizo und cremigem Feta scheint perfekt - ich danke Dir ganz herzlich für Deinen Besuch hier auf meinem Blog. Vielleicht könnte man das auch mal mit Tomaten-oder Möhrensaft probieren, eine tolle Anregung.

2widos op Jück auf Mallorca ~ Ca´n Celeste, ein Ferienhaus derExtraklasse in Palma

06.10.2016
Eigentlich geht es ja auf diesem Blog ja im Wesentlichen um Essen & Trinken, aber heute muß ich unbedingt von unserem Ferienhaus auf Mallorca erzählen - der Grund, warum es hier im Blog in den letzten Tagen so ruhig war.

Als im Januar feststand, daß es nicht in die Toscana, sondern auf die Sonneninsel Mallorca gehen sollte, bin ich auf der Suche nach einem Ferienhaus auf Ca´n Celeste gekommen. Diese Häuser haben mich so angesprochen, daß ich mit den Vermietern Marcus und Maurizio Kontakt aufgenommen habe und innerhalb kürzester Zeit Antwort bekommen habe. Wir buchten eine Woche und Ende September ging es ab Düsseldorf mit dem Flieger los. Einen Mietwagen hatte ich gleich dazugebucht und vorher ausgecheckt, ob man überhaupt vor dem Haus gut parken kann - kann man.
Das Ferienhaus liegt im Stadtteil Gènova und ist über die Autobahn sehr schnell vom Flughafen aus zu erreichen; und natürlich ist man von dort aus auch schnell in alle Richtungen für Ausflüge unterwegs.


Die drei Häuser sind 2014/2015 mit ganz viel Liebe zum Detail hochwertig renoviert worden. Wir hatten das Haus 2 mit 60 qm mit einem Schlafzimmer für 2 Personen auf zwei Ebenen. Haus 1 ist baugleich, Haus 3 ist größer mit 2 Schlafzimmern für 4 Personen.


Als wir ankamen, wartete Marcus schon auf uns und zeigte uns das Haus, in das wir sofort verliebten. Unten befindet sich das Wohnzimmer mit einem Eßtisch und einem gemütlichen Sofa, Fernseher mit SatellitenTV ist natürlich vorhanden.


Über ein paar Stufen geht es hinauf zu den restlichen Zimmern.


Badezimmer mit Dusche und Küche mit Fliesen zum Verlieben...



Hier findet man wirklich alles, was man braucht. Die Küche ist super ausgestattet, wunderschönes mallorquinisches Porzellan, Töpfe, Pfannen, Küchenutensilien, Spülmaschine, Toaster, Nespressomaschine, Wasserkocher und gescheite Messer - das freut das Foodbloggerherz! Im Schlafzimmer erwarteten uns Bademäntel, Schläppchen und Badehandtücher


Durch die Küche gelangt man auf die höhergelegene Terrasse, von der ich leider kein wirklich gutes Bild gemacht habe. Sie ist ausgestattet mit Tisch und Stühlen, Sonnenliegen-und Schirm und bietet einen wunderbaren Blick auf`s Meer.


Aber auch vom Wohnzimmer aus ist der Blick so schön, daß wir uns beim Essen meist nebeneinander gesetzt haben, damit beide ihn genießen können.


WIFI und Waschmaschine - Ihr könnt es Euch denken - sind vorhanden. Außerdem wartete ein gut gefüllter Kühlschrank für das erste Frühstück, eine Flasche Rotwein und Obst auf uns.

Alles in allem war das eine perfekte Unterkunft mit superherzlichen Vermietern, die die maximale Sternchenzahl von mir bekommen würde, wenn ich sie vergeben könnte. Jederzeit konnten wir Marcus erreichen und um Rat und Tips fragen.

Wir kommen auf jeden Fall wieder und wenn Ihr auch mal ein tolles Häuschen sucht, dann schaut doch mal bei Ca´n Celeste vorbei und genießt auch jeden Morgen diesen tollen Sonnenaufgang...

Szegediner Gulasch ~ Székely Gulasch, das nicht aus Szeged stammt
[Instafreunde zu Gast]

01.10.2016
Sie sagt, sie wohnt in der schönsten Stadt der Welt und heute ist sie zu Gast auf meinem Blog: Christine, die man bei Instagram als tine_hamburg findet, besucht mich heute mit einem Rezept, das ich selbst auch schon immer mal ausprobieren wollte.
Man munkelt, das Rezept sei gar kein typisch ungarisches, sondern würde der Wiener Küche entstammen, aber ehrlich gesagt ist mir das total egal; die Kombi aus Gulasch mit Sauerkraut und Sauerrahm finde ich einfach nur köstlich.

Wikipedia behauptet dazu noch: der deutsche Name Szegediner Gulasch ist vermutlich irreführend, da die ursprüngliche ungarische Bezeichnung Székely gulyás nicht auf die Stadt Szeged zurückgeht, sondern auf den Namen des ungarischen Schriftstellers und Dichters József Székely, der zu dieser vorzügliche Speise inspirierte. Du hast jetzt das Wort, liebe Christine...

Hallo, zu erzählen gibt es über mich nicht viel. Ich koche und esse gerne, bin im Außendienst tätig und habe viel zu wenig Zeit für meine Hobbys, also für den Schrebergarten, das Kochen und das Reisen.


Zutaten
  • 1 kg Rindergulasch (oder halb Schwein, halb Rind)
  • 500 g  Zwiebeln (ca. 5 Stück), in Würfeln 
  • 2 EL Paprikapulver edelsüß
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1-2 Knoblauchzehen, in feinen Würfeln oder gepreßt
  • 500 ml Wasser
  • 1 TL Kümmel, ganz oder gemahlen
  • 1-2 Lorbeerblätter
  • 750 g mildes Sauerkraut, z.B. Mildessa
  • 1/2 Becher Schmand oder auch etwas mehr nach Belieben
  • Salz und Pfeffer
Das Fleisch in etwas Butterschmal oder Öl portionsweise scharf anbraten. Zwiebeln zugeben und weiterbraten, bis alles die Röstfarbe angenommen hat. Ganz zum Ende des Anröstens das Paprikapulver, den Knoblauch und das Tomatenmark hinzufügen und kurz mit anschwitzen.


Mit dem Wasser aufgießen, aufkochen lassen und mit Lorbeer, Kümmel, Salz und Pfeffer  abschmecken. Ca. 30 Minuten langsam köcheln lassen und danach das Sauerkraut und den Schmand unterheben. Weiterköcheln lassen bis das Fleisch zart ist, das dauer ca. eine Stunde. Zwischendurch von Zeit zu Zeit umrühren und dabei abschmecken; bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben.

1 EL Sahne unterrühren und ca. eine halbe Stunde auf kleinster Flamme ziehen lassen. Sollte es zu sauer sein, etwas Zucker oder Butter hinzugeben. 
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Liebe Christine,

vieles Dank für Deinen Besuch und das tolle Rezept. Jetzt, wo der Herbst so langsam Einzug hält, ist das genau das richtige Essen - Soulfood vom Allerfeinsten!