saftiges Schwarzbrot mit Sonnenblumenkernen im Glas gebacken

31.03.2016
Schon als Kind hatte ich, wenn wir nach dem älljährlichen dreiwöchigen Campingurlaub von der italienischen Adria heimkamen, unbändige Lust auf ein Schwarzbrot mit Leberwurst, und so geht es mir auch heute noch - auch wenn die Reiseziele mit den Jahren variabler geworden sind. Das Schwarzbrot im Glas ist dafür eine prima Lösung, denn es hält sich eine ganze Weile schön saftig frisch, wenn man es sofort nach dem Backen verschließt und ein Vakuum ziehen läßt, und steht somit zur Verfügung, auch wenn der Bäcker mal geschlossen hat. Ich habe 5 Sturzgläser mit je 580 ml von Weck verwendet, diese sind meiner Meinung nach für einen Zweipersonenhaushalt genau richtig, der Teig paßt jedoch auch in 3 Gläser mit je 850 ml. Die Gläser habe ich direkt im WECK Shop bestellt.


Zuerst werden die Gläser vorbereitet, indem man sie gründlich ausbuttert und mit Haferflocken ausstreut; ich habe 5-Korn-Flocken benutzt. Das Ausbuttern gelingt übrigens ganz leicht, wenn man sich Frischhaltefolie um die Hand wickelt. Die Gummiringe werden in kaltes Wasser gelegt.


Zutaten
  • 500 ml Buttermilch
  • 120 g Zuckerrübensirup
  • 1 Würfel Frischhefe
  • 250 g Weizenvollkornmehl
  • 250 g Weizenschrot
  • 125 g Sonnenblumenkerne
  • 1 EL Salz
  • 1 TL Zuckerkuleur (optional; färbt das Brot dunkel)
  • 150 g Naturjoghurt
Buttermilch, und Sirup in einem Topf leicht erwärmen und die Hefe darin auflösen. In der Rührschüssel  Mehlsorten mit Sonnenblumenkernen und Salz mischen. Zuckerkuleur und Naturjoghurt hinzugeben, ebenso das Buttermilschgemisch. Auf kleiner Stufe 4 Minuten gründlich verrühren, der Teig ist sehr flüssig.


Teig in die vorbereiteten Gläser füllen, dabei maximal bis knapp über die Hälfte füllen. Jedes Glas mit einer doppelten Lage Alufolie verschließen.


Gläser auf einen Rost, der auf der 2. Schiene von unten eingeschoben ist, in den Backofen stellen. Diesen jetzt erst auf 140°C U/O einschalten und die Gläser 2,5 Stunden (3 Stunden bei den größeren Gläsern) backen.


Nach dem Backen die Alufolie entfernen. Die Gummiringe abtrocknen und mit dem Glasdeckel  zusammen aufsetzen; jedes Glas mit zwei Klammern verschließen und komplett auskühlen lassen. Ich stelle sie dazu auf ein Geschirrhandtuch, damit sie nicht platzen. Nach dem Auskühlen die Klammern entfernen und die Gläser dunkel aufbewahren. Achtet darauf, daß der Gummiring nicht gequetscht ist, dann zieht sich das Vakuum nicht.


Funghi all’aceto balsamico ~ Champignons in Balsamico

30.03.2016
Zu den bisherigen Antipastirezepten auf meinem Blog gesellen sich heute Champignons, die ich sehr gern zubereite, wenn Besuch ins Greenwaycastle kommt, die wir aber auch einfach mal so zum Butterbrot abends essen. Als Balsamico verwende ich hierfür keinen allzu teuren, ich nehme den von Mazzetti, den ich als Alltagsbalsamico sowieso immer benutze.


Zutaten
  • 4 EL Olivenöl
  • 500 g kleine braune Champignons, Stiele abgeschnitten
  • 2-4 rote Zwiebeln, je nach Größe, in 0,5 cm breite Segmente geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, in dünnen Scheiben
  • 1/2 TL Pul Biber, Chiliflocken oder Piment d'espelette
  • 50 ml Wasser
  • 50 ml dunkler Balsamicoessig
  • 1 TL Zucker
Olivenöl in einer beschichteten Pfanne (ich nehme eine Wokpfanne) erhitzen. Champignons, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und alles anschwitzen. Mit etwas Fleur de Sel, Pfeffer und Pul Biber würzen. Wassser, Balsamico und Zucker zugeben, Hitze reduzieren und Champignons so lange langsam schmoren, bis die Flüssigkeit verdampft ist und sich der Balsamico um die Pilze legt.


Abkühlen lassen und am Besten bis zum nächsten Tag im Kühlschrank durchziehen lassen.

Dreischicht-Apfelkuchen

29.03.2016
Apfelkuchen mag ich, solange er keinen Rosinen enthält, in allen Variationen. Da noch ein paar schöne Braeburn aus dem Bioladen verwertet werden mußten, habe ich dieses Rezept ausprobiert und nicht nur ich, sondern auch die spontan eingeladenen Nachbarn waren begeistert. Auf den Fotos seht Ihr das halbe Rezept gebacken in einer 20 cm Springform, das ganze Rezept paßt in eine 26 cm Springform. Ich habe für die Zubereitung meinen TM benutzt, es funktioniert natürlich auch ohne; die Zubereitung mit TM habe ich Klammern dahintergeschrieben.


Zutaten für den Rührteig
  • 100 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 2 Eier, Gr. M
  • 170 g Weizenmehl, Type 405
  • 2 gestrichene TL Backpulver
Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Dann die Eier unterrühren. Mehl mit Backpulver vermischen und löffelweise unter den Teig rühren. Backpapier in den Boden einer 26 cm Springform einklemmen. Rührteig hineingeben und gleichmäßig verteilen. 
(Alle Zutaten für den Teig in den Mixtopf geben und 1 Minute / Stufe 4 verrühren).

Zutaten für die Apfelschicht
  • 800 g Äpfel, geschält und entkernt gewogen
Äpfel grob raspeln und gleichmäßig auf dem Teig verteilen, leicht andrücken.
(Mixtopf nicht spülen, Äpfel geviertelt hineingeben und 10 Sekunden / Stufe 4 mit Hilfe des Spatels nicht zu fein zerkleinern).


Zutaten für den Guß
  • 250 g Sahne
  • 200 g Crème fraîche
  • 40 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
Zutaten miteinander verrühren und auf die Äpfel geben.
(Mixtopf nicht spülen, alle Zutaten hineingeben und 15 Sekunden / Stufe 4 verrühren).
  • 50 g Mandelblättchen
bestreuen. Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und die Springform auf einem Rost auf der 2. Schiene von unten 55-60 Minuten backen, bis die Überfläche schön goldgelb ist. Springform auf einem Rost abkühlen lassen und dann erst öffnen.


Wenn Ihr wie ich das halbe Rezept in einer kleinen Springform backt, reichen 50 Minuten. Nach Belieben den Rand noch mit Puderzucker bestäuben.

Übernacht-Zwirbelbrötchen mit Dinkel und Roggen

27.03.2016
Heute gibt´s mal wieder ein neues Übernachtrezept, bei dem der Teig am Vortag zubereitet wird und dann im Kühlschrank ruht. Ich habe Dinkelmehl mit einem Teil Roggen verbacken, die Brötchen sind dadurch kräftig im Geschmack mit einer eher schweren Krume und einer phantastischen Kruste. Anstatt Brötchen kann man auch prima ein Baguette daraus backen.


Zutaten
  • 350 g Dinkelmehl Type 1050, ersatzweise 630
  • 200 g Roggenmehl 1150
  • 10 g Salz
  • 5 g Trockenhefe
  • 25 g flüssiger Honig
  • 400 g lauwarmes Wasser
Am Vortag, es reicht am Vorabend, die Mehlsorten mit Salz und Trockenhefe in der Rührschüssel vermischen. Honig und Wasser dazugeben und 2 Minuten auf Stufe 1, dann 6 Minuten auf Stufe 2 zu einem geschmeidigen Teig verkneten lassen, er ist leicht klebrig. Schüssel mit einem Geschirrhandtuch abdecken und eine Stunde bei Zimmertemperatur angehen lassen. Nochmals kurz durchkneten lassen und in eine nicht zu kleine Schüssel mit Deckel geben. Zugedeckelt über Nacht im Kühschrank ruhenlassen.


Am nächsten Morgen die Schüssel aus dem Kühlschrank nehmen und 30 Minuten Zimmertemperatur annehmen lassen, gern auch eine Stunde.
Die Arbeitsplatte leicht mehlen und mit ein paar Körnern und/oder Haferflocken nach Wahl bestreuen, ich hatte Sesam und Sonnenblumenkerne. Teig aus der Schüssel kratzen und auf die Arbeitsplatte fallen lassen. Locker auf ca. 40 cm rollen, bis der Teig mit dem Mehl-Körner-Gemisch ummantelt ist und dann mehrfach verdrehen.

Teigstrang in 8 Teile teilen und jedes nochmal ohne viel Druck rollen, bis es ca. 8 cm lang ist. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder Rost geben. Mit einem Geschirrhandtuch abgedeckt 30 Minuten ruhenlassen.


Nochmals mit Wasser besprühen, mit dem Rest des Mehl-Körner-Gemischs bestreuen und leicht andrücken.


Währenddessen den Backofen auf 250°C U/O mit einem Blech auf 2. Schiene von unten und einer kleinen feuerfesten Schüssel oder einem kleinen Blech auf dem Boden aufheizen.

Backpapier mit den Brötchen auf das aufgeheizte Blech ziehen, in die Schüssel unten ein kleines Glas Wasser schütten.


10 Minuten backen, dann die Backofentür öffnen, um den Dampf entweichen zu lassen. Die Brötchen nochmals mit Wasser besprühen und weitere 10-15 Minuten backen, bis sie eine schöne Farbe haben und sich beim Klopfen auf den Boden hohl anhören.


Auf einem Rost auskühlen lassen und genießen.

Pasta mit gebratenem grünen Spargel, Kirschtomaten und Sahne-Ei-Parmesan-Sauce

25.03.2016
Nein, Carbonara kann ich es nicht nennen, denn die Sauce enthält Sahne und das ist für mich und den Italiener an sich dann keine Carbonara. Der Name ist daher etwas sperrig, die Zubereitung ist aber ratzfatz erledigt; während die Pasta kocht, wird die Sauce vorbereitet, der Spargel angebraten und kurze Zeit später hat man ein superleckeres Pastagericht für zwei Personen zubereitet.


Zutaten
  • 250 g Pasta nach Wahl, ich hatte Bavette von Barilla
Pasta in Salzwasser garen.
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 500 g grüner Spargel, holziger Teil abgebrochen, schräg in dünne Scheiben geschnitten
  • 200 g Cocktailtomaten, je nach Größe halbiert oder geviertelt
  • 1 EL gehacktes Basilikum
Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Spargel,Knoblauch und je eine Prise Salz und Zucker zugeben und bei reduzierter Hitze anbraten. Ich gebe immer einen kleinen Schluck Wasser von ca. 100 ml hinzu, damit der Spargel zuerst gart, bevor er Farbe bekommt.  Sobald der Spargel leicht gebräunt ist, Herdplatte ausschalten und die Kirschtomaten und Basilikum untermischen.
Pasta abgießen und tropfnaß in die Pfanne geben.


Zutaten für die Sauce 
  • 100 ml Sahne
  • 50 g frisch geriebener Parmesan
  • 3 Eigelb, Gr. M
Alle Zutaten mit einem Schneebesen vermischen und über die Nudeln geben. Alles vorsichtig durchmischen, aber nicht braten. Die Sauce darf auf keinen Fall stocken, sondern soll sich nur um die Nudeln legen.


Mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und frisch geriebenem Parmesan sofort servieren.

doller Jakob ~ rheinischer Möhren-Kartoffel-Bohnen-Eintopf mit Mettenden

24.03.2016
Dieses Rezept gehört mit zu den ersten auf meinem Foodblog und heute endlich bekommt es endlich mal ordentliche Bilder.
Woher der Name genau kommt, kann ich leider nicht sagen. Doll bedeutet im niederrheinischen Platt verrückt, aber so verrückt ist das Rezept dann doch wieder nicht. Einfach in den Zutaten, einfach in der Zubereitung und das Ergebnis ist: ein Riesenpott voll leckerem Eintopf. Ich mag Eintopf gern so richtig 'rundgekocht', wie meine Mutter immer sagte, damit der Löffel fast von allein drin steht.


Zutaten
  • 1,5 l Wasser
  • 1 Stange Lauch, der Länge nach halbiert in 0,5 cm breiten Halbringen
  • 4 Mettenden, der Länge nach aufgeschnitten
  • 2 EL Gemüsebrühpulver
Alle Zutaten in einen großen Topf geben und zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und zugedeckt 20 Minuten köcheln lassen. 

  • 700 g Möhren, in kleinen Würfeln
  • 700 g festkochende Kartoffeln, in kleinen Würfeln
  • 1 große Dose/ Glas kleine, weiße Bohnenkerne (ca. 480 g Einwaage), abgespült und abgetropft
  • 1 Bund krause Petersilie, fein gehackt
Möhren und Kartoffeln in den Topf zugeben und ca. 20 Minuten weichkochen. Mettenden herausfischen und schräg in 0,5 cm breite Stücke schneiden. Eintopf mit einem Pürierstab bis zur gewünschten Konsistenz pürieren, ich mag es gern schön rund, bis fast keine Stücke mehr zu sehen sind. Bohnen, Petersilie und Mettenden zugeben. Wenn der Eintopf sofort gegessen werden soll, nochmal langsam erwärmen.


Der Eintopf schmeckt sofort, aber am nächsten Tag aufgewärmt nochmal so gut. Reste lassen sich auch prima einfrieren. 

Pulled Pork Pasta Bake

22.03.2016
Dieses Rezept ist eine perfekte Verwertung für einen Rest vom Pulled Pork oder von einem Nackenbraten. Zusammen mit Pasta gibt es eine leckere Art Auflauf, schnell gemacht und auch verwandelbar. Man kann z.B. auch noch Erbsen untermischen oder Zwiebeln mit dem Fleisch anbraten. Nehmt, was eben noch da ist, lecker wird es in jedem Fall!


Zutaten
  • 250 - 300 g Pulled Pork oder Nackenbraten, kalt
  • 2 EL Öl
  • 2 gehäufte EL Tomatenmark
  • 250 ml Tomatenpolpa oder stückige Tomaten
  • 150 ml Wasser
  • 1 TL Oregano
Fleisch in mundgerechte Stücke zupfen oder schneiden. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, das Fleisch mit dem Tomatenmark darin anbraten. Tomatenpolpa, Wasser und Oregano zugeben und alles bei reduzierter offen schmoren lassen, dabei mit Salz und Pfeffer würzen; ich habe außerdem noch mit Knoblauchgranulat und Chiliflocken gewürzt, das hängt immer ganz von dem Grundgeschmach des Fleisches ab.

  • 160 g Pasta nach Wahl, ich empfehle breite Bandnudeln
Pasta in Salzwasser garen und auf einem Sieb abschütten, tropfnaß in die Pfanne zum Fleisch geben und alles vorsichtig vermischen. Masse in eine Auflaufform füllen, ich nehme eine flache Tarteform von 26 cm Durchmesser.

  • 150 g Crème fraîche, glattgerührt
  • 100 g Käsewürfel, z.B. Gouda oder Feta
Crème fraîche in kleinen Klecksen zwischen die Nudeln geben, ich fülle sie dazu in einen Einwegspritzbeutel. Käsewürfel verteilen.


Backofen auf 200°C Umluft vorheizen und die Auflaufform auf einem Rost auf der 2. Schiene von unten ca. 25 Minuten backen, bis alles schön gebräunt ist. Zum Schluß noch mit frisch gehackter Petersilie oder Schnittlauchröllchen bestreuen

Polenta Dinner Rolls

20.03.2016
Eigentlich wollte ich meine heißgeliebten Burger Buns backen, halbes Rezept. Uneigentlich sind dann diese Dinner Rolls dabei rausgekommen, da ich Döspaddel zwar alles halbierte, nur das Wasser nicht. Also mußte ich improvisieren, fügte noch etwas mehr Mehl und Polenta dazu, und dann gefiel es mir plötzlich die Teiglinge nebeneinander in einer Auflaufform zu backen. Herausgekommen sind wunderbar leichte, weiche Brötchen, die perfekt zum Pulled Pork schmeckten, aber auch Süßes wie z.B. einen Klecks Nutella vertragen können.


Zutaten
  • 300 g Mehl, Type 405
  • 50 g Polenta
  • 100 g Wasser
  • 75 g Milch
  • 10 g Frischhefe
  • 20 g Zucker
  • 1 Ei, Gr. M
  • 3 g Salz
  • 40 g weiche Butter
Mehl und Polenta in der Schüssel der Küchenmaschine mischen und in der Mitte eine Mulde formen.  Hefe und Wasser leicht erwärmen, Hefe und Zucker darin auflösen und in die Mulde geben. Mit etwas Mehl verrühren. Schüssel abdecken und 15 Minuten anspringen lassen. 
Dann das Ei zugeben und auf Stufe 1 verkneten, Salz einrieseln lassen und Butter in kleinen Flöckchen zugeben. Auf Stufe 2 hochschalten und 8 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Backofen auf 50°C Umluft vorheizen, ausschalten aber Backofenlampe anlassen. Schüssel zugedeckt auf einem Rost hineinstellen und eine Stunde gehenlassen. Dann nochmals kurz auf Stufe 1 durchkneten und auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben. Auch von oben bemehlen und durchkneten, der Teig sollte geschmeidig sein, aber nicht an den Fingern kleben. 
Teig in 9 Portionen teilen, ich wiege ihn dazu immer ab, bei mir waren es 70 g. Eine Auflaufform von 20 x 20 cm mit zwei Streifen Backpapier auslegen, die Teigportionen rundschleifen und in die Form einlegen.


Zutaten für das Eiwasch
  • 1 Eigelb, Gr. M
  • 2 EL Milch

Eigelb durch ein feines Sieb streichen und mit der Milch vermischen. Teiglinge einpinseln und nochmals 30 Minuten im Backofen gehenlassen. Danach nochmals mit Eiwasch einpinseln und mit Polenta dünn bestreuen.


Backofen auf 180°C Umluft vorheizen, Auflaufform auf einen Rost auf der 2. Schiene von unten hineinstellen und 25 Minuten goldgelb backen. Danach abkühlen lassen und Backpapier entfernen.

bunter Brokkolisalat mit Sauerrahmdressing

18.03.2016
Brokkoli hat ja leider den Ruf, nach nichts oder zumindest nicht viel zu schmecken, aber ich mag ihn. Oldschool als Beilage mit Mandelblättchen, als cremige Suppe, zu Pasta oder in Salaten; man muß ihm ein wenig auf die Sprünge helfen und dann wird er zum Genuß wie in diesem Salat.


Zutaten
  • 1 kleiner Brokkoli (ca. 300 g geputzt gewogen)
Brokkoli in kleine Röschen teilen, den Stiel schälen und in Scheiben von 0,5 cm schneiden. Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und den Brokkoli 3-4 Minuten darin kochen, auf einem Sieb abgießen. Kalt abbrausen und gut abtropfen lassen.


Zutaten für das Dressing
  • 200 g Sauerrahm
  • 50 g Mayonnaise
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Essig
  • 2 EL gehackte Kräuter (ich nehme 8 Kräuter TK)
  • 1/2 TL Chiliflocken
Alle  Zutaten miteinander vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Belieben noch andere Gewürze oder Kräuter zugeben, das Dressing sollte kräftig schmecken.
  • 1/2 rote Paprika, in kleinen Würfeln
  • 1 Minidose Mais, abgetropft
  • 100 g Kochschinken, in feinen Würfeln oder Streifen
  • 100 g Gouda, in kleinen Würfeln

Zutaten zusammen mit dem Brokkoli in das Dressing geben, vorsichtig umrühren und kurz durchziehen lassen. Wir essen dazu gern ein Butterbrot.

Kübis süß-sauer eingelegt

16.03.2016
Kürbis legte meine Oma immer süß-sauer ein und ich habe ihn schon als Kind geliebt. Als sich jetzt noch ein kleiner Butternut aus der letzten Biokiste im Kühlschrank fand, habe ich versucht, das Rezept nachzubauen und es hat geklappt. Der Kürbis ist feinsüß und leicht säuerlich, genau so mag ich ihn - am liebsten zu einem Käsebrot.


Zutaten
  • 500 g Kürbisfleisch, geschält und in mundgerechten Stücken
  • 500 ml Wasser
  • 25 g Surig Essigessenz
  • 150 g Zucker
  • 50 g Vanillezucker
  • 1 gestrichener TL Zimtpulver
Kürbisfleisch über Nacht im Kühlschrank zugedeckelt in Wasser und Essigessenz parken. Am nächsten Tag alles zusammen aufkochen, Hitze reduzieren und ca. 15 Minuten weichköcheln.


Danach den Kürbis in ein sauberes Schraub- oder Weckglas geben, mit Sud bedecken, abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Man kann den Kürbis schon nach einem Tag genießen, besser schmeckt er aber, wenn er ein paar Tage ziehen konnte.

Seelachsfilet mit Champignon-Senfkruste

15.03.2016
Heute gibt es das Rezept für ein weiteres Seelachsfilet, das mit einer Kruste bedeckt im Ofen vor sich hinbackt und nicht wirklich Arbeit macht. Bereits im letzten Jahr hatte ich Seelachs mit Kräuter-Knusperkruste ausprobiert und festgestellt, wie einfach und lecker das ist - ein Fertig-TK-Produkt braucht wirklich niemand! Die Champignons wollte ich zuerst hacken, habe sie dann aber einfach grob auf einer Vierkantreibe geraspelt, das geht ganz einfach und schnell. Und noch ein Wort zum Panko: versucht unbedingt, dieses japanische Paniermehl zu bekommen, es ist viel knuspriger als das, was es sonst zu kaufen gibt.


Zutaten
  • 450 - 500 g frischer Seelachs
Seelachs portionieren und in eine Auflaufform legen; ich habe das Filet nur einmal geteilt und beide Hälften eng nebeneinander gelegt.


Zutaten für die Kruste
  • 2 EL Öl
  • 250 g braune Champignons, grob geraspelt
  • 1 mittelgroße Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 2 Knoblauchzehen, gepreßt
  • 1/2 TL Salz
  • etwas Pfeffer
Öl in einer mittelgroßen Pfanne erhitzen, Champignons, Zwiebel, Knoblauch, Salz und Pfefffer zufügen und bei großer Hitze unter gelegentlichem Rühren so lange braten, bis die Champignons keine Flüssigkeit mehr abgeben und leicht bräunen. Auf einem Teller ausgebreitet abkühlen lassen.

Dann in einer Schüssel vermischen mit
  • 30 g frisch geriebener Parmesan
  • 30 g Reibekäse, ich hatte Gouda 
  • 15 g körniger Senf
  • 15 g mittelscharfer Senf
  • 50 g geschmolzene Butter
  • Saft und Abrieb einer halben Biozitrone
  • 2 gehäufte EL Kräuter (ich nehme 8 Kräuter TK)
  • 40 g Pankomehl, ersatzweise Semmelbrösel
Die Masse nochmals abschmecken und gleichmäßig auf dem Seelachs verteilen und leicht andrücken.


Backofen auf 200°C Umluft vorheizen und die Auflaufform auf einem Rost in der Mitte des Backofens 30 Minuten backen, bis die Kruste goldbraune Spitzen bekommt.


Dazu schmeckt uns Reis und/oder ein grüner Salat.

Nuß-Hefezopf

14.03.2016
Dieser leckere Hefezopf mit Nußfüllung ist gestern auf unserem Sonntagskaffeetisch gelandet und ich verspreche Euch, daß er ganz leicht nachzubacken ist. Mir schmeckt er am Besten mit ein bißchen Butter bestrichen und da es ein ganz schön großer Brummer geworden ist, haben sich meine Nachbarn über ein ordentlich großes Stück mitgefreut. Für zwei Personen werde ich beim nächsten Mal ein halbes Rezept backen.


Zutaten
  • 500 g Mehl, Type 405
  • 75 g Zucker
  • 1 Würfel Frischhefe
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 1 Ei, Gr. M
  • 1/2 TL Salz
  • 75 g weiche Butter
Mehl mit Zucker vermischen, in der Mitte eine Mulde formen. Hefe in der Milch auflösen, in die Mulde gießen und mit etwas Mehl vermischen. Schüssel mit einem Küchenhandtuch abdecken und 15 Minuten anspringen lassen. Ei hinzufügen und dann 8 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten lassen. Sobald sich ein Teigball bildet, das Salz einstreuen und die Butter in kleinen Flöckchen dazugeben.
Backofen auf 50°C Umluft aufheizen, ausschalten, aber die Backofenlampe anlassen. Schüssel zugedeckt auf einem Rost hineinstellen und eine Stunde gehen lassen.


In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten.

Zutaten für die Nußfüllung
  • 150 g gemahlene Nüsse nach Wahl, ich benutze eine Mischung ganzer Nüsse, röste sie leicht an und mahle sie dann selbst
  • 50 g gehackte Nüsse nach Wahl, ich benutze Haselnüsse
  • 50 g Zucker
  • 1 EL Kakao
  • 1 TL Zimt
  • 1 Ei, Gr,
  • 5 El Milch
Alle Zutaten gründlich miteinander vermengen, bis eine pastöse Masse entstanden ist. 


Teig auf einer Backunterlage (ich benutze die vom Möbelschweden) zu einem Rechteck von ca. 30 x 40 cm ausrollen. Gleichmäßig mit der Füllung bis zum Rand bestreichen. Von der breiten Seite her fest aurollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech mit der Naht nach unten legen. Von der Mitte zu einem Ende mit einem scharfen Messer durchschneiden und die beiden Stränge umeinander verschlingen, der Schnitt muß dabei oben sein. Mit der anderen Hälfte genauso verfahren und beide Enden leicht unterschlagen.


Backofen auf 190°C Umluft vorheizen und den Zopf ca. 25-30 Minuten goldbraun backen; sollte er zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken. Zopf auf ein Rost geben.


In der Zwischenzeit die Aprikosenkonfitüre und den Guß vorbereiten, beides kommt auf den heißen Zopf und sollte bereitstehen.
  • 1 gehäufter EL Aprikosenkonfitüre
  • 100 g Puderzucker
  • ca. 2 EL Milch
Konfitüre in einem kleinen Topf leicht erwärmen. Puderzucker mit Milch zu einem geschmeidigen, pastösen Guß anrühren.


Zopf sofort, wenn er aus dem Ofen kommt, zuerst mit der Konfitüre einpinseln und danach mit dem Guß. Auskühlen lassen und genießen.