Sylter Salatsauce

30.05.2017
Keine Ahnung, was dieses Dressing mit Sylt zu tun hat, denn die Erfindung stammt keineswegs von dort, sondern von einem Koch aus der Nähe von Hamburg. Wahrscheinlich sollte mit der Ortsangabe der Eindruck erweckt werden, es handele sich um ein besonders hochwertiges Produkt, dabei ist es doch ganz leicht mit einfachsten Zutaten selbst herzustellen und dabei deutlich günstiger.

Das Rezept ergibt ca. 750 ml. Ich bereite es im Thermomix zu, allerdings dürfte es auch mit einem anderen leistungsstarken Standmixer gehen; Erfahrungen habe ich allerdings damit nicht.

Sylter Salatsauce

Da das Dressing rohes Ei enthält, ist höchste Vorsicht bei der Frische und Zubereitung geboten. Auch sollte es rasch verbraucht werden - was aber bei dem leckeren Geschmack und der vielfältigen Einsatzmöglichkeit z.B. auf Salat, zu Fleisch und Fisch und auch zu Pellkartoffeln kein Problem sein dürfte.

Sylter Salatsauce

Die Zubereitung muß Du zwei Tage einkalkulieren, da der Ansatz im Kühlschrank zuerst durchziehen muß.

Sylter Salatsauce

Noch ein Wort zum Tortenguß: ich verwende einen veganen Bio-Tortenguß mit Agar Agar z.B. von RUF; natürlich kann man auch ganz normalen verwenden.

Sylter Salatsauce


Zutaten für den Zwiebelansatz
  • 65 g Zwiebel
  • 2 TL Salz
  • 15 g Essigessenz
  • 65 g Zucker
  • 4 Pfefferkörner
  • 1 frischestes Bio-Ei, Gr. M
  • 125 g Wasser
Zwiebel auf das laufende Messer fallen lassen, 3 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern und runterschaben. Restliche Zutaten zugeben, 3 Sekunden auf Stufe 3 vermischen, in ein Schraubglas füllen und zwei Tage im Kühlschrank parken.

Sylter Salatsauce

Zutaten
  • 1,5 Päckchen klarer Tortenguß, nach Belieben bio-vegan
  • 250 g Wasser
Tortengußpulver und Wasser in den Mixtopf geben, 4 Minuten Varoma auf Stufe 3 erhitzen, danach im Mixtopf abkühlen lassen; es dickt dabei nicht komplett steif ein, das ist richtig so.
  • 250 g neutrales Öl (ich nehme immer Livio)
  • Zwiebelansatz
Zwiebelansatz und Öl zugeben, 1 Minute auf Stufe 10 zu einer cremigen Soße aufschlagen. In Flaschen abfüllen und genießen. Unbedingt im Kühlschrank aufbewahren und zügig verbrauchen.

Sylter Salatsauce

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grüner Spargel mit Parmesankruste

29.05.2017
Grüner Spargel empfinde ich so ganz anders als weißen. Zwar bleibt das #spargelpipiolé hinterher das Gleiche, aber der Geschmack ist schon ein anderer und ich brate ihn gern oder kombiniere ihn mit kräftigen Sachen wie Parmesan und getrockneten Tomaten. Mit dieser Parmesankruste schmeckt er jedenfalls richtig lecker. Alternativ zum grünen Spargel kann natürlich auch weißer genommen werden.

grüner Spargel mit Parmesankruste

Zutaten
  • 400-500 g grüner Spargel, untere Enden abgeschnitten oder geschält
Spargel in Salzwasser bißfest garen, herausnehmen und in kaltem Wasser abschrecken. Etwas Olivenöl in eine Auflaufform geben und den Spargel einlagig hineinlegen.

Zutaten für die Kruste
  • 60 g Crème fraîche
  • 60 g frisch geriebener Parmesan
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Paniermehl
  • 1 gestrichener TL getrocknetes Basilikum 
  • 1/2 TL Chiliflocken oder Pul Biber
Zutaten miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Masse auf den Spargel geben, ich habe die Enden dabei rausschauen lassen.

grüner Spargel mit Parmesankruste

Backofen auf 180°C vorheizen und 10 Minuten in der Mitte des Backofens backen. Dann den Grill oder Oberhitze zuschalten und die Kruste bräunen, bei mir dauerte das ca. 5 Minuten. Bitte haltet Sichtkontakt, damit sie nicht verbrennt.

Zutaten für das Tomatenöl
  • 40 g getrocknete Tomaten
  • 40 g Olivenöl
Beides in einem hohen Becher mit dem Pürierstab mixen und auf die Kruste geben. Alternativ könnte man auch ein paar frische, fein gewürfelte Tomaten oder ein Pesto draufgeben oder es ganz weglassen. Ich finde jedoch, es gibt dem Gericht noch eine pfiffige Note.

grüner Spargel mit Parmesankruste

Nach Belieben noch mit etwas grob gehobeltem Parmesan bestreuen.

grüner Spargel mit Parmesankruste

Glasnudelsalat mit Rinderhack und Gemüse ~ Funtschosa

27.05.2017
Glasnudelsalat stand schon ewig und drei Tage auf meiner Liste und da für morgen über 30 Grad angesagt sind, fand ich ihn perfekt als leichtes und vor allem kühles Abendessen., allerdings kann der Salat auch warm als Hauptgericht gegessen werden, er sollte in jedem Fall aber richtig würzig scharf abgeschmeckt werden.
Alternativ zum Rinderhack kann man auch anderes Hack oder kleingewürfeltes Fleisch wie z.B. Hähnchen verwenden.

Glasnudelsalat mit Rinderhack und Gemüse ~ Funtschosa

Zutaten
  • 200 g breite Glasnudeln, alternativ dünne 
Wasser aufkochen und Glasnudeln 4 Minuten darin kochen. Kalt auf einem Sieb abbrausen und abtropfen lassen. Einzelne Büschel hochnehmen und mit einer Schere in ca. 8 cm lange Stücke schneiden. Glasnudeln in eine Schüssel geben. Wenn Du dünne Glasnudeln benutzt, schaut auf der Packung nach der Garzeit.
  • 400 g Rinderhack
  • 1 Zwiebel, in feinen Würfeln
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und das Rinderhack darin krümelig anbraten, dabei mit einem flachen TL Salz würzen. Sobald das Hack Farbe nimmt, Zwiebel zufügen und mitbraten, bis das Hack richtig kross ist.

Glasnudelsalat mit Rinderhack und Gemüse ~ Funtschosa

Zutaten für die Sauce
  • 6 EL Sojasauce
  • 2 EL Ketjap Manis
  • 2 EL Reisessig, alternativ normaler Essig
  • 1 gehäufter EL Tomatenmark
  • 1 rote Chilischote, fein gewürfelt
  • 4 cm Ingwer, gerieben
  • 4 Knoblauchzehen oder 1 Soloknoblauchzehe, in feinen Würfeln
Alle Zutaten für die Sauce vermischen und zum Hack geben. Unterrühren und kräftig abschmecken.
  • 150 g Möhre, in dünnen Stiften
  • 150 g Zucchini, in dünnen Stiften
  • 100 g frische Mungobohnensprossen
  • 1 rote Paprika, in dünnen Streifen
Gemüse zufügen und ganz kurz mitbraten. Dann die Mischung zu den Glasnudeln geben und unterheben. Nochmals kräftig abschmecken, ich mische auch noch etwas Sambal Oelek darunter.

Der Salat kann warm oder kalt gegessen werden, ich lasse ihn bis zum nächsten Tag im Kühlschrank durchziehen und serviere ihn mit etwas frischem Koriander. Auch ein paar gehackte Cashew- oder Erdnüsse würden gut passen.

Glasnudelsalat mit Rinderhack und Gemüse ~ Funtschosa

Pasta Toscana mit Pancetta und Cannellinibohnen

25.05.2017
In unserem diesjährigen Toscana-Urlaub, der gerade zu Ende gegangen ist, habe ich dieses leckere Pastagericht zubereitet, das mehr oder weniger aus den Resten am letzen Abend entstanden ist. Tomaten und Cannellinibohnen begegnen einem hier überall, man ißt beides besonders gern auf Bruschetta, aber auch in einer Pastasauce machen sie sich sehr gut.
Cannellinibohnen sind kleine weiße Bohnenkerne, die man auch hier in gut sortierten Supermärkten bekommt. Wenn nicht, tut es natürlich auch eine andere Sorte und auch Kichererbsen würden gut passen.

Pasta Toscana mit Pancetta und Cannellinibohnen
 
Zutaten
  • 250 g Pasta nach Wahl, z.B. Spaghetti
Pasta in Salzwasser bißfest kochen. In der Zwischenzeit die Sauce zubereiten.

Zutaten für die Sauce
  • 120 g Pancetta, in Würfeln, ersatzweise Bacon
  • 1 große Zwiebel, möglichst rot, in groben Würfeln
  • 2-4 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 3-4 Tomaten, in groben Würfeln
  • 150 g Cannellinibohnen, abgetropft, ersatzweisse kleine weiße Bohnenkerne
  • ein paar Basilikumblätter (optional)
Pancetta in einer Pfanne mit einem Schuß Olivenöl anbraten, Sobald der Pancetta beginnt, kross zu wrden, Zwiebel und Knoblauch zugeben und mitbraten. Wenn die Zwiebel weich ist, die Tomaten zugeben und ganz kurz mitschmoren, dann die Bohnen zugeben und warmwerden lassen. Mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und einem kleinen Schuß Balsamicoessig abschmecken. Basilikumblätter in Streifen schneiden oder zerzupfen und untermischen.

Spaghetti abtropfen lassen, Sauce darübergeben und mit reichlich frisch geriebenem Parmesan servieren.

Pasta Toscana mit Pancetta und Cannellinibohnen

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lauwarmer Pesto-Kartoffelsalat mit Spargel und Tomaten

06.05.2017
Beim Einkaufen fiel mir am Wochenende ein schönes Bund Bärlauch in die Hände, und das daraus entstandene Pesto habe ich mal nicht klassisch zu Pasta gegeben, sondern einen leckeren Kartoffelsalat gemacht, der so richtig nach Frühling schmeckt. Der Salat schmeckt aber auch mit jedem anderen Pesto wie z.B. einem Basilikumpesto sehr gut. Der Spargel läßt sich außerhalb der Saison durch Bohnen ersetzen.

lauwarmer Pesto-Kartoffelsalat mit Spargel und Tomaten

Zutaten
  • 600 g Kartoffeln, möglichst Frühkartoffeln
Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen. In der Zwischenzeit den Salat vorbereiten.
  • 250 g grüner Spargel, ich hatte Thaispargel, in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 3-4 gehäufte EL Pesto, z.B. mein Bärlauch-Petersilien-Pesto mit Nüssen
  • 30 g Parmesanstreifen (ich schneide sie mit dem Sparschäler vom Parmesanstück runter)
  • 12 Cocktailtomaten, halbiert oder geviertelt
Spargel in Salzwasser bißfest kochen, auf einem Sieb abgießen und kalt abbrausen. Mit Pesto und Parmesan mischen. Tomaten hinzugeben.

Kartoffeln pellen, noch heiß in Scheiben oder Stücke schneiden und mit den restlichen Zutaten vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und sofort genießen.

lauwarmer Pesto-Kartoffelsalat mit Spargel und Tomaten

Der Salat sollte sofort verzehrt werden, da er lauwarm am Besten schmeckt. Er paßt wunderbar zu Gegrilltem, wir hatten ein paar Rindswürstchen dazu.

lauwarmer Pesto-Kartoffelsalat mit Spargel und Tomaten

Süßkartoffel-Hack-Gratin

05.05.2017
Süßkartoffeln finden ab und an und viel zu selten den Weg in meine Küche, obwohl sie so vielseitig einsetzbar sind. In diesen Gratin bilden sie grob geraspelt die Haube für ein würziges Hackfleisch, dem getrocknete Pflaumen und Harissapaste den nötigen Pfiff geben. Klingt nach einer ungewöhnlichen Kombination, ist aber superlecker, probiert es aus!

Ein Wort zur Harissapaste: man findet sie in den meisten Supermärkten bei den Gewürzen, die Tube ist oft gelb und nochmals in einem Karton verpackt. Sie stammt aus dem Mahgreb und ist eine Mischung aus Chilis, Kreuzkümmel, Korianderssamen, Knoblauch, Salz und Olivenöl. Die Tube hält sich angebrochen ewig im Kühlschrank und die Schärfe, die Harissa an Speisen bringt, ist einfach nur toll. Allerdings dosiert sie bitte vorsichtig, denn sie hat es wirklich in sich ;o)

Süßkartoffel-Hack-Gratin

Zutaten für die Hackmasse
  • 2 EL Öl
  • 400 g Hackfleisch, halb und halb oder Rind
  • Salz und Pfeffer
  • 2 Knoblauchzehen, gepreßt
  • 1 Zwiebel, in kleinen Würfeln
  • 6 Trockenpflaumen, klein gehackt (alternativ Datteln)
  • 1-2  Messerspitze Harissapaste oder Chiliflocken
  • 1 Messerspitze gemahlener Zimt
  • 1 TL Oregano
  • 1 TL Paprikapulver
  • 2 gehäufte EL Tomatenmark
  • 250 ml Wasser
Öl in einer Pfanne erhitzen, Hack hinzugeben und grobkrümelig anbraten, bis es ordentlich Farbe hat, dabei salzen und pfeffern.
Zwiebeln, Knoblauch und Pflaumen hinzugeben und kurz mitbraten. Tomatenmark zugeben und anrösten. Oregano und Zimt zugeben. Wasser zugeben und alles kurz einkochen lassen. Hackmasse in eine Auflaufform geben, ich habe eine Tarteform von 26 cm Durchmesser benutzt.

Süßkartoffel-Hack-Gratin

Zutaten für die Süßkartoffelraspel
  • 350 g Süßkartoffel, grob geraspelt (alternativ Kürbis)
  • 2 ELÖl
  • Salz und Pfeffer
Süßkartoffelraspel mit Öl, Salz und Pfeffer mischen und gleichmäßig auf der Hackmasse verteilen. Backofen auf 200°C U/O vorheizen und die Auflaufform auf einem Rost in der Mitte des Backofens 30 Minuten garen.
  • 100 g Feta 
Feta über die Süßkartoffelraspel bröseln und weitere 15 Minuten garen. Alternativ könnte man auch Ziegen- oder Reibekäse nehmen.

Gratin mit Petersilie oder Schnittlauch bestreuen und mit Crème fraîche oder Schmand und einem grünen Salat servieren. Wir hatten dazu meinen Ruckzuck-Bohnensalat.

Süßkartoffel-Hack-Gratin

abgewandelt nach einem Rezept von Stylish Living

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Bärlauch-Petersilien-Pesto mit Nüssen

03.05.2017
Ich gestehe: für Pinienkerne bin ich meist zu geizig und benutze für Pesto gern Alternativen wie Nüsse, Mandeln oder auch Kürbiskerne. In diesem Pesto habe ich Bärlauch und Petersilie zu gleichen Teilen mit einem Nußmix verarbeitet, was ausgesprochen lecker ist. Das Pesto ist nicht ganz so erschlagend knoblauchig und die Nüsse geben einen tollen Geschmack.

Bärlauch-Petersilienpesto mit Nüssen

Zum Mixen benutze ich meinen Thermomix, es geht aber auch in jeder anderen Küchenmaschine, mit einem Zauberstab oder in einem Mörser von Hand.

Bärlauch-Petersilienpesto mit Nüssen

Zutaten
  • 50 g Parmesan, in Stücken
  • 50 g Nüsse nach Wahl, ich hatte einen Nußmix
  • 50 g Bärlauch
  • 50 g Petersilie
  • 1 TL Salz
  • 1/4 TL Pfeffer
  • 120- 150 g hochwertiges Olivenöl
Zubereitung im TM
Alle Zutaten bis auf das Olivenöl auf Stufe 8 für 10 Sekunden mixen. Topfinhalt runterschaben, Deckel wieder auflegen und im Linkslauf Stufe 3 das Olivenöl über den Deckel einlaufen lassen. Konsistenz prüfen, evtl. noch etwas Öl zugeben (das hängt davon ab, wofür Ihr es verwenden wollt).
Mit Salz und Pfeffer nochmal abschmecken.

Bärlauch-Petersilienpesto mit Nüssen

Wenn Ihr einen Zauberstab benutzt, reibt den Parmesan vorher und gebt ihn erst mit dem Öl am Schluß dazu. Das Pesto schmeckt zu vielen Sachen wie Pasta, Tomate-Mozzarella oder einem Kartoffelsalat, den ich Euch in den nächsten Tagen vorstellen werde. Reste können in einem Schraubglas mit Olivenöl abgedeckt einige Tage aufbewahrt werden.
Bärlauch und Petersilie lassen sich auch gegen andere Kräuter wie z.B. Basilikum austauschen.

Bärlauch-Petersilienpesto mit Nüssen

Übernacht-Bürli als Brötchen und Stängchen

01.05.2017
Zusammen mit meinen lieben Freundinnen Ina und Nicole ist unser Synchronkochen in die 3. Runde gegangen, und da die beiden noch nie nicht einen Teig für Übernacht-Brötchen angesetzt hatten, wurde daraus ein Synchronbacken. Den Teig haben wir Samstagabend angesetzt und dann im Kühlschrank geparkt, am nächsten Morgen muß der Teig dann nur Zimmertemperatur annehmen, die Brötchen geformt und gebacken werden. Eine knappe halbe Stunde später stehen dann leckerste Sonntagsbrötchen auf dem Frühstückstisch. Die Brötchen sind bei allen wunderbar geworden.

Übernacht-Bürli als Brötchen und Stängchen

Bürli ist das schweizerdeutsche Wort für Brötchen, das Rezept habe ich schon eine Ewigkeit auf meinem Blog, es waren die ersten Brötchen, die ich jemals gebacken habe. Ob das Rezept allerdings so wirklich aus der Schweiz stammt, kann ich nicht sagen. Aber den Namen Bürli finde ich gut ;o)

Übernacht-Bürli als Brötchen und Stängchen
Zutaten
  • 350 ml lauwarmes Wasser
  • 20 g Frischhefe (oder 1 Pck. Trockenhefe)
  • 1 TL Honig oder Zucker 
  • 500 g Weizenmehl, Type 550 (alternativ Weizen 405 oder Dinkel 630)
  • 1 TL Salz
Am Vorabend Hefe und Honig im Wasser auflösen. Mehl in die Rührschüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Das Hefewasser hineingießen und mit etwas Mehl verrühren. Mit etwas Mehl abdecken und 10 Minuten zugedeckt anspringen lassen. Dann die Maschine auf kleinster Stufe anstellen. Sobald sich ein Teigball bildet, das Salz einrieseln lassen. Auf Stufe 2 für 8 Minuten verkneten, dabei kontrollieren, ob evtl. etwas mehr Wasser oder Mehl benörigt wird. Der Teig sollte leicht kleben.

Den Boden einer Schüssel mit Deckel, möglichst eine flache, bemehlen und den Teig hineingeben, auch von oben bemehlen. Zugedeckt eine Stunde anspringen lassen, dann zugedeckelt im Kühlschrank bis zum nächsten Morgen parken. Flache Schüsseln haben den Vorteil, daß man den Teig nicht mehr viel formen und plattdrücken muß und so die Porung erhalten bleibt. Am nächsten Morgen den Teig eine Stunde Zimmertemperatur annehmen lassen.


Arbeitsplatte bemehlen und den Teig aus der Schüssel draufplumsen lassen. Ich konnte ihn so auf die Unterlage befördern, daß die Seite, die auch in der Schüssel oben war, wieder oben ist - so habe ich eine schöne Oberfläche.


Mit einer Teigkarte in 12 Brötchen teilen. Ich habe nur 6 Brötchen geteilt und die beiden Seitenstreifen verdreht, so daß Stängchen entsehen. Die Brötchen habe ich überkreuz eingeschnitten, das ist optional. Der Teig sollte nicht dicker als 2-3 cm sein.


Backofen mit Pizzastein oder Blech auf der 2. Schiene von unten auf 230°C eine halbe Stunde aufheizen. Dann die Brötchen auflegen (beim Blech auf Backpapier) und mit Wasser besprühen. Auf den Boden des Backofens ein halbes Glas Wasser gießen und den Backofen sofort schließen. Nach 10 Minuten den Dampf kurz durch Öffnen der Backofentür ablassen, die Brötchen mit Wasser besprühen. Weitere 15 Minuten backen, dabei 5 Mintuen vor Ende nochmals mit Wasser besprühen, so bekommen sie eine schöne goldbraune Farbe und werden knusprig. Die Brötchen und Stängchen sind gut, wenn sie sich beim Klopfen auf den Boden hohl anhören. Auskühlen lassen und genießen.

Übernacht-Bürli als Brötchen und Stängchen

Wer mag, bestreut die Bürli noch mit Saaten oder Körnern vor dem Backen.

Übernacht-Bürli als Brötchen und Stängchen

Am Besten schmecken die Bürli frisch aus dem Ofen, man kann sie auch gut einfrieren und nochmals kurz nach dem Auftauen aufbacken.

Übernacht-Bürli als Brötchen und Stängchen