lauwarmer Pesto-Kartoffelsalat mit Spargel und Tomaten

06.05.2017
Beim Einkaufen fiel mir am Wochenende ein schönes Bund Bärlauch in die Hände, und das daraus entstandene Pesto habe ich mal nicht klassisch zu Pasta gegeben, sondern einen leckeren Kartoffelsalat gemacht, der so richtig nach Frühling schmeckt. Der Salat schmeckt aber auch mit jedem anderen Pesto wie z.B. einem Basilikumpesto sehr gut. Der Spargel läßt sich außerhalb der Saison durch Bohnen ersetzen.

lauwarmer Pesto-Kartoffelsalat mit Spargel und Tomaten

Zutaten
  • 600 g Kartoffeln, möglichst Frühkartoffeln
Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen. In der Zwischenzeit den Salat vorbereiten.
  • 250 g grüner Spargel, ich hatte Thaispargel, in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 3-4 gehäufte EL Pesto, z.B. mein Bärlauch-Petersilien-Pesto mit Nüssen
  • 30 g Parmesanstreifen (ich schneide sie mit dem Sparschäler vom Parmesanstück runter)
  • 12 Cocktailtomaten, halbiert oder geviertelt
Spargel in Salzwasser bißfest kochen, auf einem Sieb abgießen und kalt abbrausen. Mit Pesto und Parmesan mischen. Tomaten hinzugeben.

Kartoffeln pellen, noch heiß in Scheiben oder Stücke schneiden und mit den restlichen Zutaten vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und sofort genießen.

lauwarmer Pesto-Kartoffelsalat mit Spargel und Tomaten

Der Salat sollte sofort verzehrt werden, da er lauwarm am Besten schmeckt. Er paßt wunderbar zu Gegrilltem, wir hatten ein paar Rindswürstchen dazu.

lauwarmer Pesto-Kartoffelsalat mit Spargel und Tomaten

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert, Du kannst mir gern eine Frage oder Feedback per Mail senden. Bitte nenne im Betreff unbedingt den Rezepttitel, damit ich sie zuordnen kann.

Süßkartoffel-Hack-Gratin

05.05.2017
Süßkartoffeln finden ab und an und viel zu selten den Weg in meine Küche, obwohl sie so vielseitig einsetzbar sind. In diesen Gratin bilden sie grob geraspelt die Haube für ein würziges Hackfleisch, dem getrocknete Pflaumen und Harissapaste den nötigen Pfiff geben. Klingt nach einer ungewöhnlichen Kombination, ist aber superlecker, probiert es aus!

Ein Wort zur Harissapaste: man findet sie in den meisten Supermärkten bei den Gewürzen, die Tube ist oft gelb und nochmals in einem Karton verpackt. Sie stammt aus dem Mahgreb und ist eine Mischung aus Chilis, Kreuzkümmel, Korianderssamen, Knoblauch, Salz und Olivenöl. Die Tube hält sich angebrochen ewig im Kühlschrank und die Schärfe, die Harissa an Speisen bringt, ist einfach nur toll. Allerdings dosiert sie bitte vorsichtig, denn sie hat es wirklich in sich ;o)

Süßkartoffel-Hack-Gratin

Zutaten für die Hackmasse
  • 2 EL Öl
  • 400 g Hackfleisch, halb und halb oder Rind
  • Salz und Pfeffer
  • 2 Knoblauchzehen, gepreßt
  • 1 Zwiebel, in kleinen Würfeln
  • 6 Trockenpflaumen, klein gehackt (alternativ Datteln)
  • 1-2  Messerspitze Harissapaste oder Chiliflocken
  • 1 Messerspitze gemahlener Zimt
  • 1 TL Oregano
  • 1 TL Paprikapulver
  • 2 gehäufte EL Tomatenmark
  • 250 ml Wasser
Öl in einer Pfanne erhitzen, Hack hinzugeben und grobkrümelig anbraten, bis es ordentlich Farbe hat, dabei salzen und pfeffern.
Zwiebeln, Knoblauch und Pflaumen hinzugeben und kurz mitbraten. Tomatenmark zugeben und anrösten. Oregano und Zimt zugeben. Wasser zugeben und alles kurz einkochen lassen. Hackmasse in eine Auflaufform geben, ich habe eine Tarteform von 26 cm Durchmesser benutzt.

Süßkartoffel-Hack-Gratin

Zutaten für die Süßkartoffelraspel
  • 350 g Süßkartoffel, grob geraspelt (alternativ Kürbis)
  • 2 ELÖl
  • Salz und Pfeffer
Süßkartoffelraspel mit Öl, Salz und Pfeffer mischen und gleichmäßig auf der Hackmasse verteilen. Backofen auf 200°C U/O vorheizen und die Auflaufform auf einem Rost in der Mitte des Backofens 30 Minuten garen.
  • 100 g Feta 
Feta über die Süßkartoffelraspel bröseln und weitere 15 Minuten garen. Alternativ könnte man auch Ziegen- oder Reibekäse nehmen.

Gratin mit Petersilie oder Schnittlauch bestreuen und mit Crème fraîche oder Schmand und einem grünen Salat servieren. Wir hatten dazu meinen Ruckzuck-Bohnensalat.

Süßkartoffel-Hack-Gratin

abgewandelt nach einem Rezept von Stylish Living

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert, Du kannst mir gern eine Frage oder Feedback per Mail senden. Bitte nenne im Betreff unbedingt den Rezepttitel, damit ich sie zuordnen kann.

Bärlauch-Petersilien-Pesto mit Nüssen

03.05.2017
Ich gestehe: für Pinienkerne bin ich meist zu geizig und benutze für Pesto gern Alternativen wie Nüsse, Mandeln oder auch Kürbiskerne. In diesem Pesto habe ich Bärlauch und Petersilie zu gleichen Teilen mit einem Nußmix verarbeitet, was ausgesprochen lecker ist. Das Pesto ist nicht ganz so erschlagend knoblauchig und die Nüsse geben einen tollen Geschmack.

Bärlauch-Petersilienpesto mit Nüssen

Zum Mixen benutze ich meinen Thermomix, es geht aber auch in jeder anderen Küchenmaschine, mit einem Zauberstab oder in einem Mörser von Hand.

Bärlauch-Petersilienpesto mit Nüssen

Zutaten
  • 50 g Parmesan, in Stücken
  • 50 g Nüsse nach Wahl, ich hatte einen Nußmix
  • 50 g Bärlauch
  • 50 g Petersilie
  • 1 TL Salz
  • 1/4 TL Pfeffer
  • 120- 150 g hochwertiges Olivenöl
Zubereitung im TM
Alle Zutaten bis auf das Olivenöl auf Stufe 8 für 10 Sekunden mixen. Topfinhalt runterschaben, Deckel wieder auflegen und im Linkslauf Stufe 3 das Olivenöl über den Deckel einlaufen lassen. Konsistenz prüfen, evtl. noch etwas Öl zugeben (das hängt davon ab, wofür Ihr es verwenden wollt).
Mit Salz und Pfeffer nochmal abschmecken.

Bärlauch-Petersilienpesto mit Nüssen

Wenn Ihr einen Zauberstab benutzt, reibt den Parmesan vorher und gebt ihn erst mit dem Öl am Schluß dazu. Das Pesto schmeckt zu vielen Sachen wie Pasta, Tomate-Mozzarella oder einem Kartoffelsalat, den ich Euch in den nächsten Tagen vorstellen werde. Reste können in einem Schraubglas mit Olivenöl abgedeckt einige Tage aufbewahrt werden.
Bärlauch und Petersilie lassen sich auch gegen andere Kräuter wie z.B. Basilikum austauschen.

Bärlauch-Petersilienpesto mit Nüssen

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert, Du kannst mir gern eine Frage oder Feedback per Mail senden. Bitte nenne im Betreff unbedingt den Rezepttitel, damit ich sie zuordnen kann.

Übernacht-Bürli als Brötchen und Stängchen

01.05.2017
Zusammen mit meinen lieben Freundinnen Ina und Nicole ist unser Synchronkochen in die 3. Runde gegangen, und da die beiden noch nie nicht einen Teig für Übernacht-Brötchen angesetzt hatten, wurde daraus ein Synchronbacken. Den Teig haben wir Samstagabend angesetzt und dann im Kühlschrank geparkt, am nächsten Morgen muß der Teig dann nur Zimmertemperatur annehmen, die Brötchen geformt und gebacken werden. Eine knappe halbe Stunde später stehen dann leckerste Sonntagsbrötchen auf dem Frühstückstisch. Die Brötchen sind bei allen wunderbar geworden.

Übernacht-Bürli als Brötchen und Stängchen

Bürli ist das schweizerdeutsche Wort für Brötchen, das Rezept habe ich schon eine Ewigkeit auf meinem Blog, es waren die ersten Brötchen, die ich jemals gebacken habe. Ob das Rezept allerdings so wirklich aus der Schweiz stammt, kann ich nicht sagen. Aber den Namen Bürli finde ich gut ;o)

Übernacht-Bürli als Brötchen und Stängchen
Zutaten
  • 350 ml lauwarmes Wasser
  • 20 g Frischhefe (oder 1 Pck. Trockenhefe)
  • 1 TL Honig oder Zucker 
  • 500 g Weizenmehl, Type 550 (alternativ Weizen 405 oder Dinkel 630)
  • 1 TL Salz
Am Vorabend Hefe und Honig im Wasser auflösen. Mehl in die Rührschüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Das Hefewasser hineingießen und mit etwas Mehl verrühren. Mit etwas Mehl abdecken und 10 Minuten zugedeckt anspringen lassen. Dann die Maschine auf kleinster Stufe anstellen. Sobald sich ein Teigball bildet, das Salz einrieseln lassen. Auf Stufe 2 für 8 Minuten verkneten, dabei kontrollieren, ob evtl. etwas mehr Wasser oder Mehl benörigt wird. Der Teig sollte leicht kleben.

Den Boden einer Schüssel mit Deckel, möglichst eine flache, bemehlen und den Teig hineingeben, auch von oben bemehlen. Zugedeckt eine Stunde anspringen lassen, dann zugedeckelt im Kühlschrank bis zum nächsten Morgen parken. Flache Schüsseln haben den Vorteil, daß man den Teig nicht mehr viel formen und plattdrücken muß und so die Porung erhalten bleibt. Am nächsten Morgen den Teig eine Stunde Zimmertemperatur annehmen lassen.


Arbeitsplatte bemehlen und den Teig aus der Schüssel draufplumsen lassen. Ich konnte ihn so auf die Unterlage befördern, daß die Seite, die auch in der Schüssel oben war, wieder oben ist - so habe ich eine schöne Oberfläche.


Mit einer Teigkarte in 12 Brötchen teilen. Ich habe nur 6 Brötchen geteilt und die beiden Seitenstreifen verdreht, so daß Stängchen entsehen. Die Brötchen habe ich überkreuz eingeschnitten, das ist optional. Der Teig sollte nicht dicker als 2-3 cm sein.


Backofen mit Pizzastein oder Blech auf der 2. Schiene von unten auf 230°C eine halbe Stunde aufheizen. Dann die Brötchen auflegen (beim Blech auf Backpapier) und mit Wasser besprühen. Auf den Boden des Backofens ein halbes Glas Wasser gießen und den Backofen sofort schließen. Nach 10 Minuten den Dampf kurz durch Öffnen der Backofentür ablassen, die Brötchen mit Wasser besprühen. Weitere 15 Minuten backen, dabei 5 Mintuen vor Ende nochmals mit Wasser besprühen, so bekommen sie eine schöne goldbraune Farbe und werden knusprig. Die Brötchen und Stängchen sind gut, wenn sie sich beim Klopfen auf den Boden hohl anhören. Auskühlen lassen und genießen.

Übernacht-Bürli als Brötchen und Stängchen

Wer mag, bestreut die Bürli noch mit Saaten oder Körnern vor dem Backen.

Übernacht-Bürli als Brötchen und Stängchen

Am Besten schmecken die Bürli frisch aus dem Ofen, man kann sie auch gut einfrieren und nochmals kurz nach dem Auftauen aufbacken.

Übernacht-Bürli als Brötchen und Stängchen

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert, Du kannst mir gern eine Frage oder Feedback per Mail senden. Bitte nenne im Betreff unbedingt den Rezepttitel, damit ich sie zuordnen kann.