Blickenkrüstchen aus dem Topf

30.05.2016
Von einer lieben Instafollowerin hatte ich Mehle der Holzmühle geschenkt bekommen und da war das Einkorn-Vollkornmehl war genau das Richtige, um ein schönes Brot zu backen.
Sicher werdet Ihr Euch fragen, wie ich auf den Namen für dieses Brot gekommen bin? Blicken ist ein anderes Wort für Einkorn, eines der ältesten domestizierten Getreidesorten, und ist nicht zu verwechseln mit dem momentan auch sehr beliebten Emmer. Das Brot hat eine ganz feine Porung, ist schön saftig, ohne klebrig zu sein. Und der Gußtopf wie z.B. mein Senior vom Möbelschweden verleiht eine wunderbare Kracherkruste - dieses Brot werde ich bestimmt noch öfter backen.


Zutaten
  • 200 g Einkorn-Vollkornmehl
  • 50 g Roggen-Vollkornmehl
  • 60 g Dinkelmehl Type 630
  • 10 g Salz
  • 4 g Trockenhefe
  • 10 g Sauerteigextrakt z.B. Alnatura
  • 15 g Honig
  • 120 g Milch
  • 120 g Wasser
  • 50 g geschmolzene Butter
Alle Zutaten bis auf die Butter in die Schüssel der Küchenmaschine geben und auf kleinster Stufe kneten lassen. Dann auf Stufe 2 hochstellen und langsam die Butter zugeben. 8 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Backofen auf 50°C Umluft mit einem Rost auf unterster Schiene aufheizen, ausschalten, aber die Backofenlampe anlassen. Schüssel mit einem Geschirrhandtuch zugedeckt hineinstellen und 2 Stunden gehen lassen.


Durchkneten, zu einem Teigball formen und mit dem Schluß nach unten in ein bemehltes Gärkörbchen geben, auch von oben etwas mehlen. Eine weitere Stunde im Backofen gehenlassen.


Gärkörbchen herausnehmen und Backofen mit einem Gußbräter mit Deckel auf dem Rost auf 230°C U/O aufheizen. Deckel abnehmen, Brot hineinkippen, Deckel auflegen und 15 Minuten backen , dann Temperatur auf 200°C U/O reduzieren und 40 Minuten backen. Ich kippe danach das Brot aus dem Topf und backe es nochmal frei auf dem Rost 3-5 Minuten.


Auf einem Rost auskühlen lassen und genießen. 


Will man es erst am nächsten Tag anschneiden, kann man es gut im ausgekühlten Gußtopf mit etwas schräg aufgelegtem Deckel aufbewahren; allerdings ist dann die Kruste nicht mehr so krachend.

bunter Krautsalat mit Paprika und Möhre

25.05.2016
Krautsalat muß für mich eigentlich einen Tag lang durchziehen, um so richtig Geschmack zu bekommen. Nicht so dieser, denn zarter Spitzkohl und eine heiße Marinde, die eingeknetet wird, machen den Salat in kürzester Zeit verzehrbereit. Bei den Mengen seid flexibel, ein paar Gramm mehr vom Kohl, Paprika oder Möhre machen überhaupt nichts.


Zutaten
  • 400 g Spitzkohl, entstrunkt gewogen, in feinen Streifen
  • 150 g Paprika, rot und/oder gelb, in feinen Streifen
  • 150 g Möhre, grob geraspelt
  • 1 Zwiebel, in feinen Würfeln
Zutaten in eine große Schüssel geben.


Zutaten für die Marinade
  • 100 g Essig, z.B. Kräuter-oder Apfelessig
  • 50 g neutrales Öl, z.B. Sonnenblumen-oder Rapsöl
  • 50 g Zucker 
  • 1 TL Senf
  • 1/2 TL Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zutaten in einem kleinen Topf aufkochen und heiß über das Gemüse geben. Mit den Händen kräftig eine Minute durchkneten. In eine passende Schüssel umfüllen und eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen.


Wer mag, gibt noch feingehackte Petersilie oder Schnittlauchröllchen zu.

grüner Spargel aus dem Backofen mit Röstkartoffel-Tomatensalat

23.05.2016
Spargel und neue Kartoffeln - das ist für mich der Frühling in der Küche! Bei diesem Rezept kombiniere ich grünen Spargel mit kleinen Kartoffelwürfeln, die ich in der Pfanne anröste und dann zu einem warmen Salat weiterverarbeite. Eine etwas ungewöhnliche Kombination, aber sowas von lecker!


Zutaten
  • 1 kg grüner Spargel
  • 3-4 EL Olivenöl
  • 1 flacher TL Salz
  • etwas frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
Spargel an der Sollbruchstelle abknicken oder die unteren Enden abschneiden und die letzten Zentimeter schälen. Auf ein mit Alufolie oder Backpapier ausgelegtes Backbleck geben, mit Öl, Salz und Pfeffer gründlich mischen, dabei besonders darauf achten, daß die empfindlichen Köpfe etwas Öl abbekommen. Backofen auf 200°C Umluft vorheizen und das Blech auf der 2. Schiene von unten 25-30 Minuten garen, bis der Spargel weich ist und leicht Farbe bekommt. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.
  • 50 g Bacon
  • 1 mittelgroße Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 2 Knoblauchzehen, gepreßt
Bacon in einer Pfanne auslassen. Sobald er Farbe nimmt, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und anschwitzen. Alles aus der Pfanne nehmen.

  • 5 EL Olivenöl 
  • 400 g Kartoffeln, festkochend, in 1 cm Würfeln
Olivenöl in der Pfanne erhitzen, Kartoffelwürfel hinzugeben und Hitze reduzieren. Langsam unter gelegentlichem Wenden goldbraun braten, dabei salzen; ich nehme Fleur de Sel. Kurz die Baconmischung wieder zum Erwärmen zugeben.

  • 150 g Tomaten in kleinen Würfeln, ich hatte gelbe und rote
  • 2 EL Apfelessig oder weißer Balsamico
  • 1 TL körniger Senf
Zutaten mit dem Pfanneninhalt mischen. Spargel in eine Auflaufform oder eine Platte legen, den Röstkartoffelsalat an das Ende der Spargelstangen geben und genießen.


Wer ein Sößchen vermißt, möge sich noch eine Hollandaise dazu zubereiten.

geschmorte Champignons mit Zwiebel, Knoblauch und Chili

20.05.2016
Champignons gehen bei uns immer, und besonders kleine braune haben es mir angetan. Ich bilde mir ein, sie haben mehr Geschmack als weiße oder große Exemplare und ich verwende sie gern im Ganzen.


Zutaten
  • 300 g kleine, braune Champignons, Stiele gekürzt
  • 4 EL Olivenöl
  • 50 ml Wasser
  • eine gute Prise Salz, ich nehme Fleur de Sel
  • 1 mittelgroße Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 2 Knoblauchzehen, gepreßt
  • 1 EL getrocknete Kräuter nach Wahl, z.B. Kräutermix von Herrmann
  • 1/2 TL Chiliflocken oder Chiliringe, gern auch eine frische Chili
  • 2-4 EL Apfelbalsamico oder ein anderer milder Essig
Öl mit Champignons in einer Pfanne erhitzen und kurz kräftig anbraten. Restliche Zutaten hinzufügen, Hitze reduzieren und Champignons langsam schmoren, bis sie gar und die Zwiebeln weich sind. Wenn die Flüssigkeit zu sehr einkocht, noch etwas Wasser hinzufügen. Mit dem Essig tastet Euch ran, wir mögen es gern etwas säuerlicher.


Die Champignons schmecken warm als Beilage, auf einem Salat oder auch kalt als Antipasti. Mit einer Knoblauchsauce serviert haben sie fast etwas von den Champignons, die man immer auf Weihnachtsmärkten oder Kirmesplätzen aus großen Pfannen bekommt - allerdings einen Tick leckerer ;o)

Backkartoffeln im Salzbett

19.05.2016
Als Kind mochte ich sie gar nicht, heute liebe ich sie in allen Varianten: Kartoffeln! Vielleicht lag es daran, daß es sie Zuhause meist als langweilige Salzkartoffen gab und sie stets nur eine Sättigungsbeilage darstellten.


Nicht so die Backkartoffeln, die im Salzbett im Backofen ganz von allein nach etwas Vorarbeit vor sich hingaren. Das Schöne ist, daß man ganz ohne Alufolie auskommt und wenn ich Müll vermeiden kann, schmeckt es mir gleich doppelt gut.


Zutaten
  • gleichgroße, mittelgroße, festkochende Kartoffeln von ca. 150 g
  • grobes Meersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Raps-oder Sonnenblumenöl
Auflaufform mit groben Meersalz ausstreuen, so daß der Boden bedeckt ist, etwas Pfeffer draufgeben. Kartoffeln rundherum mehrfach mit einer Rouladennadel einstechen und dann mit dem Öl einpinseln. Nebeneinander in die Form legen und auch von oben nochmal pfeffern.


Form auf einem Rost auf der 2. Schiene von unten in den Backofen schieben und bei 220°C U/O eine Stunde backen. Mit der Rouladennadel prüfen, ob sie weich sind. Evtl. noch ein paar Minuten weitergaren. Einschneiden und nach Belieben füllen, wir essen sehr gern einen Kräuterquark dazu.


Zutaten für den Schnittlauchquark
  • 200 g Quark
  • 100 Schmand
  • 50 ml Milch
  • 2-3 EL Schnittlauchröllchen
  • Salz und Pfeffer
  • nach Belieben getrocknete Kräuter, ich nehme 1 EL Kräutermix von Herrmann

Alle Zutaten miteinander verrühren und würzig abschmecken. Natürlich kann man auch gemischte Kräuter nehmen und z.B. noch geraspelte Gurke oder Radieschenstifte unterrühren.


Mit einem Click geht´s zum Rezept für die geschmorten Champignons.

Übernacht-Dinkel-Leinsamen-Frühstücksbrot mit Joghurt

16.05.2016
Fluffig und zugleich saftig, so könnte ich dieses Frühstücksbrot am Besten beschreiben. Leicht getoastet und mit Butter bestrichen, die dann in die Ritzen läuft - muß ich noch mehr schreiben? Es schmeckt mit herzhaften und süßen Belägen und läßt sich auch am nächsten Tag noch perfekt toasten und genießen.

Zutaten
  • 450 g Dinkelmehl Type630
  • 50 g geschroteter Leinsamen
  • 12 g Frischhefe
  • 20 g Zucker 
  • 125 g lauwarmes Wasser
  • 150 g Naturjoghurt
  • 40 g Rapsöl
  • 10 g Salz
Mehl und Leinsamen in der Rührschüssel mischen, in der Mitte eine Mulde formen. Hefe und Zucker im Wasser auflösen und in die Mulde geben. Joghurt und Öl zugeben und 8 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten lassen, dabei das Salz einrieseln lassen, sobald sich ein Teigball gebildetet hat. Schüssel mit einem Geschirrhandtuch abdecken und den Teig 30 Minuten anspringen lassen. Teig in vier Portionen teilen, ich wiege ihn dazu immer ab. Jede Portion nochmals durchkneten und rundwirken, in Wasser tauchen und in die Kastenform nebeneinander einlegen. Ich benutze eine Kastenform von 30 x 10 x 10 cm, die ich mit Backpapier auslege. Backform mit Alufolie verschließen und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.


Am nächsten Morgen die Form aus dem Kühlschrank nehmen und 30 Minuten Zimmertemperatur annehmen lassen. Backofen mit einem Rost auf der 2. Schiene von unten auf 220°C U/O aufheizen. Kastenform hingeben und 25 Minuten backen, dabei ein Schnapsglas Wasser auf den Boden geben. nach 15 Minuten die Backofentür kurz öffnen, damit der Dampf abziehen kann und die Temperatur auf 200°C U/O reduzieren. Weitere 15 Minuten backen und dann das Brot aus der Form kippen, Backpapier entfernen. Mit Wasser besprühen und frei auf dem Rost nochmal 8-10 Minuten backen, bis es rundherum goldbraun ist. Auf einem Rost abkühlen lassen.


Ich habe es nach dem Abkühlen in Scheiben geschnitten und diese leicht getoastet.

Krautfleckerl mit Wurst nach Tim Mälzer und Johann Lafer

11.05.2016
Als ich vor ganz langer Zeit das Rezept für Wurstfleckerl bei meiner lieben Bloggerfreundin Frau nima gesehen habe, habe ich es sofort auf die Nachkochliste gesetzt - und irgendwie wieder vergessen. Fleckerlgerichte gibt es viele in den verschiedensten Varianten, mit Kartoffelwürfeln, Wurst und auch mit Spitzkohl. Ich habe ein Rezept von Tim Mälzer ausgesucht, das er zusammen mit Johann Lafer gekocht hat; allerdings habe ich den Kochschinken durch Wurst ersetzt, wie es Frau nima macht. In Österreich benutzt man eine Jausenwurst, ich habe beim Metzger eine Fleischwurst nach Krakauer Art bekommen, die perfekt war.


Zutaten
  • 150 g würzige Wurst
  • 200 g Lasagneblätter oder breite Bandnudeln
  • 100 g Bergkäse
  • 2 El Kürbiskerne, grob gehackt
Wurst in einer Küchenmaschine sehr fein zerkleinern. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Wurst unter Rühren braten, bis sie knusprig ist. In eine große Schüssel umfüllen, in der später gemischt werden kann.
  • 500 g Spitzkohl, geputzt gewogen in 2 cm großen Stücken
  • 2 mittelgroße Zwiebeln, in feinen Würfeln
  • 2 Knoblauchzehe, in feinen Würfeln
  • 1 EL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 EL getrockneter Majoran
  • 1 TL Zucker
  • 150 ml Geflügel-oder Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, nach Belieben Chiliflocken (Pul Biber)
Zwiebeln und Knoblauchzehe mit etwas Öl in der Pfanne anschwitzen. Spitzkohl zugeben und ein paar Minuten anbraten. Paprika, Majoran und Zucker zugeben, alles gut vermischen und mit der Brühe ablöschen. Bei großer Hitze ca. 10 Minuten offen schmoren, dabei mit Salz und Pfeffer und evtl. Chili kräftig abschmecken.

  • 200 g breite Bandnudeln oder Lasagneplatten
Nudeln in grobe Stück brechen und in reichlich Salzwasser bißfest kochen. Abgießen und in die Schüssel geben, ebenso den Spitzkohl.
  • 150 g Reibekäse, z.B. Bergkäse oder Gouda
  • 20 g Kürbiskerne, grob gehackt
2/3 des Käses ebenfalls in die Schüssel geben und alles gründliche vermischen. Dann in eine gebutterte Auflaufform geben und mit dem restlichen Käse und den Kürbiskernen bestreuen.


Backofen auf 220°C U/O vorheizen und die Auflaufform auf der 2. Schiene von unten 10 Minuten backen, bis der Käse geschmolzen ist. 

 

Nach Belieben kann man es noch mit Kürbiskernöl beträufeln. 

Kohlrabi-Möhren-Kartoffelgratin

08.05.2016
Zum ersten Mal habe ich in unserem Bauernlädchen Urmöhren, also violette Möhren, entdeckt und natürlich sofort mitgenommen. Was für Schönheiten, meine waren komplett durchgefärbt und bei der Recherche las ich, daß diese Urmöhren 40% mehr Betacarotin enthalten und zudem auch süßer schmecken. Schade, daß man sie noch nicht überall wieder bekommt, aber das Gratin klappt natürlich auch hervorragend mit 'normalen' Möhren. Mit den Urmöhren wirkt es fast, als hätte man Rote Bete verwendet.


Zutaten
  • 200 g Sahne
  • 150 g Créme fraîche
  • 100 g Reibekäse
  • 250 g Möhren
  • 250 g Kohlrabi
  • 400 g Kartoffeln, festkochend
Eine Auflaufform nach Belieben mit einer Knoblauchzehe ausreiben und leicht ausbuttern. Sahne, Créme fraîche und Reibekäse in einer großen Schüssel mischen, mit Salz, Pfeffer, frisch geriebener Muskatnuß sehr kräftig würzen. Ich habe noch Chiliflocken und getrocknete gemischte Kräuter dazugegeben, nehmt, was Euch gefällt. Möhren, halbierten Kohlrabi und Kartoffeln in dünne, max. 2 mm dicke Scheiben in die Schüssel hobeln und alles gut vermischen und die Scheiben dabei vereinzeln, das geht am Besten mit den Händen. Jede Scheibe sollte von Flüssigkeit ummantelt sein. Aus den Scheiben bunt gemischte Stapel von ca. 6 cm aufeinanderschichten und diese Stapel kreuz und quer in die Auflaufform geben. 


Restliche Flüssigeit darübergeben. Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und dann die Auflaufform auf einem Rost auf der 2. Schiene von unten ca. 60 Minuten garen; wenn die Scheiben zu stark bräunen, mit Alufolie abdecken.  


Mit einer Messerspitze prüfen, ob die Scheiben gar sind; die Garzeit hängt stark von der Dicke der Scheiben ab. Wenn alles weich ist, kurz den Grill zuschalten, bis die Spitzen schön kross sind.  Nach Belieben noch mitgehackter Petersilie oder Kresse bestreuen.

Quarkbrötchen

06.05.2016
Brötchen nur mit Backpulver und ohne Gehzeit des Teigs gebacken sind ab und an mal eine gute Alternative zu Hefebrötchen. Sie sind schnell gemacht und schön saftig. Sie sollten allerdings auch gleich frisch verzehrt werden, dann schmecken sie am Besten. Für uns zwei backe ich ein halbes Rezept in einer 6er Muffinform; dazu verwende ich dann ein Vollei und ein Eiweiß für den Teig, das restliche Eigelb zum Bestreichen.


Zutaten
für ein 12er Muffinblech
  • 250 g Quark
  • 2 Eier, Gr. M
  • 1 Eiweiß, Gr. M
  • 4 EL neutrales Öl, z.B. Raps-oder Sonnenblumenöl
  • 1 TL Salz
  • 2 TL Zucker
  • 450 g Weizenmehl, Type 405
  • 2 leicht gehäufte TL Weinsteinbackpulver
    Quark, Eier, Öl, Salz und Zucker in einer Rührschüssel miteinander gründlich vermengen. Mehl mit Backpulver mischen und unterkneten, das geht am Besten mit den Knethaken des Handrührgeräts. Teig in 12 Portionen teilen, ich wiege ihn dazu ab.


    Muffinblech entweder gründlich ausfetten oder mit Förmchen auslegen. Ich habe mir aus Backpapier Kreise zugeschnitten, die ich mit einem Glas, das den Durchmesser eines Muffinbodens hat, vorgeformt habe.


    • 1 Eigelb, Gr. M
    • 2 EL Milch
    Eigelb durch ein Sieb streichen, um die Hagelschnüre zu entfernen und mit der Milch vermischen. Jede Teigportion rundformen, das muß gar nicht so gründlich gesehen; so reißen die Brötchen beim Backen schön auf. Mit Eigelb einpinseln und in die Muffinförmchen setzen. Nach Belieben mit Sesam, Mohn o.Ä. bestreuen.


    Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und die Quarkbrötchen 20-25 goldgelb backen.

    Krautsalat deluxe mit Gyroshack

    04.05.2016
    Am Wochenende hatte ich wieder den weltbesten Krautsalat angesetzt und auf der Suche danach, wie ich diesen noch aufpeppen kann, fiel mir eine Kombination ein, die ich irgendwo mal gesehen hatte. Wir waren total begeistert, der Salat ist eine vollwertige Mahlzeit und durch das Gyroshack superlecker.

    Krautsalat deluxe mit Gyroshack

    Zutaten
    • 1/2 Rezept Krautsalat mit Mineralwasser, am Vortag angesetzt
    • 300 g Rinderhack
    • 1 EL Gyrosgewürz
    • 100 g Feta, Würfeln von 1 cm Kantenlänge oder grob zerbröselt
    • 10 Oliven, entkernt, halbiert oder in Scheiben
    • 10 Kirsch-oder Datteltomate, halbiert oder geviertelt
    • 1 gelbe Paprika, in dünnen Streifen
    • 1 rote Zwiebel, in dünnen Ringen
    • 150 g Naturjohurt (ich hatte 3,5%igen)
    Rinderhack mit Gyrosgewürz verkneten und krümelig anbraten, bis es richtig knusprig ist; die Krümel sollten nicht zu klein sein.

    Krautsalat deluxe mit Gyroshack

    Krautsalat auf einer Platte ausbreiten. Darauf Feta, Oliven, Paprika, Tomaten und Zwiebeln dekorativ verteilen. Hack direkt aus der Pfanne darauf verteilen, dann den Joghurt drübergeben. Nach Belieben mit frisch gehackter Petersilie oder Kresse und Chiliflocken oder Pul Biber bestreuen. Der Salat sollte sofort verzehrt werden, schmeckt aber auch etwas durchgezogen und sogar vom Vortag. Dazu gab es bei uns ein Knoblauchbaguette.

    Krautsalat deluxe mit Gyroshack

    Schweinefilet mit Lauch-Champignon-Bacon-Käsehaube

    03.05.2016
    Ein ähnliches Rezept gibt es hier im Blog schon, allerdings bekam das Schweinefilet damals eine Zwiebel-Apfel-Bacon-Käsehaube. Dieses Mal mußte ich ein paar Stangen Lauch aus der Biokiste verarbeiten und ich muß sagen: auch dieses Topping war mehr als lecker. Schweinefilet ist einfach ein Fleisch, was man mit vielem kombinieren kann und deswegen essen wir es recht gern.


    Zutaten
    • 700 g Schweinefilet, in 2 cm dicken Scheiben
    • 1 EL Butterschmalz
    Filetscheiben von beiden Seiten pfeffern und salzen. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Filets von beiden Seiten kurz scharf anbraten; dann in einer Auflaufform nebeneinander platzieren.
    • 125 g Baconstreifen
    • 200 g Champignons, in dünnen Scheiben
    • 300 g Lauch, der Länge nach halbiert und in 0,5 cm breite Ringe geschnitten
    Baconstreifen in der Pfanne knusprig braten, herausfischen und in einer Schüssel parken, das Baconfett dabei in der Pfanne lassen. Lauch und Champignons hinzugeben und bei etwas reduzierter Hitze langsam anbraten, bis alles weich ist und leicht Farbe bekommt. Mit dem Bacon mischen und dann als Häufchen löffelweise auf die Filetscheiben geben.

    • 150 g Créme fraîche
    Auf jedes Häufchen einen Klecks Créme fraîche geben. Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und die Auflaufform auf einem Rost auf der 2. Schiene von unten 20 Minuten backen.

    • 100 g Reibekäse / Gratinkäse
    Etwas Käse auf jeden Créme fraîche-Klecks geben und weiterbacken, bis der Käse geschmolzen und goldgelb ist, ich schalte den Grill dazu.


    Dazu schmeckt sehr gut ein grüner Salat und Reis wie z.B. mein türkischer Butterreis Pilav.

    Mandel-Springweck

    01.05.2016
    Ich habe eine Weck gebacken, die sehr gut mit süßem Belag, aber auch mit herzhaftem wie Käse oder Schinken schmeckt. Wer es noch süßer mag, kann natürlich den Zuckeranteil imTeig erhöhen. Ich nenne sie Springweck, da sie in einer Springform gebacken wird und es gerade Frühling ist... kleines Wortspiel am Rande ;o)
    Ich habe eine 26 cm Springform benutzt, die Hälfte des Rezepts paßt in eine 20 cm Springform.


    Zutaten
    • 500 g Weizenmehl, Type 405
    • 30 g frische Hefe
    • 75 g Zucker
    • 250 ml lauwarme Milch
    • 1 Ei, Gr. M
    • 1 TL Salz
    • 75 g weiche Butter
    • 75 g gehackte Mandeln
    Mehl in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und in der Mitte eine Mulde formen. Hefe und Zucker in der Milch auflösen und in die Mulde gießen. Mit etwas Mehl vermischen, Schüssel mit einem Küchenhandtuch abdecken und 15 Minuten gehenlassen. Ei zugeben und die Küchenmaschine auf kleinster Stufe anschalten und 1 Minuten laufenlassen. Auf Stufe 2 erhöhen, Salz und Mandeln hinzugeben. Wenn sich ein Teigball bildet, die Butter in Flöckchen zugeben und 5 Minuten kneten lassen. Zuerst macht es den Eindruck, als ob der Teig die Butter nicht aufnimmt, aber das dauert eine Weile.


    Backofen auf 50°C Umluft aufheizen, ausschalten, Backofenlampe anlassen. Schüssel zugedeckt auf einem Rost hineinstellen und 1 Stunde gehenlassen. Danach nochmals durchkneten und rundwirken. In den Boden einer 26 cm Springform Backpapier einklemmen, den Rand gründlich einfetten. Teig hineinlegen, er hat einige cm Luft bis zum Rand; nicht flachdrücken. 

    Zutaten für das Eiwasch
    • 1 Eigelb, Gr. M, durch ein Sieb passiert
    • 2 EL Milch
    Eigelb und Milch miteinander gründlich vermischen und den Teig damit einpinseln. Springform nochmals 20 Minuten im Backofen gehenlassen. Springform aus dem Backofen nehmen und den Teig nochmals mit Eiwasch einpinseln.


    In der Zwischenzeit den Backofen auf 190°C U/O mit einem Rost auf der 2. Schiene von unten aufheizen; auf den Boden des Backofens dabei ein kleines feuerfestes Gefäß stellen. Springform hineinstellen und in das Gefäß etwas heißes Wasser geben, um Dampf zu erzeugen.
    20 Minuten backen, dabei nach 10 Minuten kurz die Backofentür öffnen, um den Dampf abziehen zu lassen. Nach den 20 Minuten die Hitze auf 175°C U/O reduzieren und den Rost auf der untersten Schiene einschieben. Sollte die Weck zu dunkel werden, evtl. mit Alufolie abdecken. Auf einem Rost abkühlen lassen.


    Wer mag, bestreut die Weck vor dem Backen noch mit Hagelzucker; das würde ich aber nur empfehlen, wenn man sie am gleichen Tag vernaschen möchte - der Zucker wird sonst feucht und ist nicht mehr knusprig. Ich wickele die Weck in ein Küchenhandtuch und bedecke das Ganze dann mit Folie, so trocknet sie bis zum nächsten Tag nicht aus.