One Pot Pasta mit Hähnchen, Champignons, Paprika und Tomate

18.01.2017
Herrlich tomatig, würzig und cremig kommt diese One Pot Pasta daher. Wenn man erstmal alle Zutaten geschnibbelt hat, geht es raztfatz und ein Portion allerfeinstem Soulfood steht auf dem Tisch, die ungefähr für 3-4 Personen reicht.

Gewürzt habe ich mit Cafe de Paris von Herrmann, Ihr könnt auch jede andere Kräutermischung oder auch nur Oregano oder Basilikum nehmen.


Zutaten
  • 250 g Pasta nach Wahl, ich nehme Tortiglioni von Barilla
  • 300 g Hähnchenbrustfilet, in Streifen oder Würfeln (ich nehme gern Innenfilets)
  • 1 Zwiebel, in Würfeln
  • 1 rote Paprika, in feinen Streifen
  • 1 Fleischtomaten, in Würfeln
  • 150 g Champignons, bevorzugt braun, in Scheiben
  • 2 Knoblauchzehen, gepreßt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 gehäufter TL getrocknete Kräuter 
  • 1 gestrichener TL Salz
  • etwas Pfeffer
  • 1 gehäufter TL Hühner-oder Gemüsebrühpulver
  • 1 Becher = 200 g Sahne, aufgefüllt in einem Meßbecher mit Wasser auf 750 ml
Alle Zutaten in einen beschichteten Topf oder in eine Pfanne mit Deckel geben.


Aufkochen lassen, dann Hitze etwas reduzieren und unter gelegentlichem Umrühren ca. 12 Minuten köcheln lassen, bis die Soße eingedickt ist und die Pasta den gewünschten Gargrad erreicht hat. Je nach Pastasorte evtl. noch etwas Wasser zufügen. Wenn es zu flüssig ist, den Deckel beiseite legen und offen einkochen.
  • 50 g Parmesan, gerieben
Parmesan unterrühren, abschmecken und nach Belieben mit noch mehr Parmesan bestreut servieren.

Rosenkohlgratin mit Leberkäse und Senf-Crème fraîche-Käsehaube

12.01.2017
Wieder mal ein Rezept, bei dem man gern alles im Namen unterbringen möchte, was es so schmackhaft macht. Aber ich finde, es muß auch alles rein, denn einfach nur Rosenkohlgratin wird diesem leckeren Gericht nicht gerecht.
Den Leberkäse kann man ganz flexibel durch Kasseler oder Bratwurst ersetzen, aber es sollte schon etwas Deftiges sein.


Zutaten
  • 2 EL Öl
  • 2 Scheiben (ca. 300 g) Leberkäse, in  2 x 2 cm großen Würfeln
Öl in einer beschichteten großen Pfanne, am Besten einer Wokpfanne, erhitzen und den Leberkäse darin rundherum anbraten. Herausnehmen und in einer Schüssel beiseite stellen.
  • 400 g Rosenkohl, geputzt gewogen, je nach Größe halbiert oder geviertelt
  • 3 mittelgroße Kartoffeln, geschält, in 1 x 1 cm großen Würfeln
  • 100 - 125 g Bacon, in Streifen oder Würfeln
  • 1 Zwiebel, in feinen Würfeln
Bacon in der Pfanne knusprig anbraten und herausnehmen. Rosenkohl, Kartoffeln und Zwiebeln hineingeben und unter gelegentlichem Rühren braten, bis der Rosenkohl noch leicht Biß hat, aber alles schön Farbe hat; dabei leicht salzen und pfeffern. Mit dem Leberkäse und der Hälfte des Bacons mischen und in eine Auflaufform geben; ich nehme eine Tarteform mit 26 cm Durchmesser.


Zutaten für die Haube
  • 150 g Crème fraîche
  • 1 EL grober Senf
  • 1 EL mittelscharfer Senf
  • 1 Prise Zucker
  • 1 gestrichener TL Salz
  • etwas Pfeffer
  • 1 EL gehackter Dill oder andere Kräuter nach Wahl
  • 100 g grob geraspelter Käse, z.B. Gouda
Alle Zutaten vermischen und in Klecksen auf die Rosenkohlmischung geben, darüber den restlichen Bacon verteilen.


Im Backofen bei 180°C Umluft ca. 20 Minuten backen, bis die Haube schön zerläuft, danach kurz den Grill zuschalten, bis es goldgelb ist. 
Man kann das Gericht auch gut vorbereiten und kaltstellen; dann dauert die Backzeit ungefähr 5 Minuten länger.

Linseneintopf mit Tomate à la Volker

11.01.2017
Dieses Rezept gibt es schon seit 2014 auf meinem Blog, aber heute bekommt es endlich mal bessere Bilder. Bevor wir im März 2014 zu einer großen Geocache-Runde aufgebrachen, hat uns unser Freund Volker aka V mit diesem Linseneintopf verwöhnt. Eigentlich alles altbekannte Zutaten und übliche Verdächtige für Linseneintopf, bis auf eine: passierte Tomaten in dieser Verbindung war mir neu. Der Eintopf ist dadurch so richtig rund und lecker und ohne Nachschlag steht bestimmt keiner vom Tisch auf.


Zutaten
  • 1 Bund Suppengrün (Möhren, Lauch, Sellerie), in feinen Würfeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 1 l kräftige Gemüsebrühe
  • 350 g festkochende Kartoffeln, in kleinen Würfeln von ca. 1 cm Kantenlänge
  • 1 Flasche Tomatenpassata, ca. 680 g
  • 250 g Tellerlinsen
  • 4 Mettenden, in Scheiben
  • 1 EL Senf
  • Petersilie aus dem Suppengrünbund, fein gehackt
  • etwas Apfel- oder Balsamicoessig
Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, Suppengemüse mit Salz darin anschwitzen. Mit der Brühe ablöschen und die Kartoffelwürfel, Mettenden und Linsen zufügen. 20 Minuten köcheln lassen, dann die Passsata zugeben. Weitere 30 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Evtl. noch etwas Wasser nachgeben, ich habe die Tomatenpassataflasche dazu mit einem Schuß Wasser ausgespült. Der Eintopf sollte schön rund sein. Die Linsen brauchen nicht eingeweicht zu werden; evtl. brauchen sie aber etwas mehr Garzeit als von mir angegeben.
Senf unterrühren, mit Salz, Pfeffer und einem Schuß Essig abschmecken.

Am Besten schmeckt der Eintopf aufgewärmt mit einem Klecks Saure Sahne, Schmand oder Crème fraîche.

Volkers Tip:  etwas frischen Rosmarin oder Thymian mitkochen gibt einen ganz besonderen Geschmack.


Backofenkartoffeln mit Gemüse-Hack nach Jamie Oliver

06.01.2017
Manchmal schaue ich eine Kochsendung, denke mir, das könnte man mal probieren und vergesse das Rezept dann doch wieder. Anders war es bei diesem, das ich am Tag zuvor sah. Jamie Oliver brutzelte Hack, würzte es mit ordentlich Worcestershire Sauce, mischte es mit Gemüse und dazu gab es Jackt Potatoes, also Backkartoffeln. Und ich wußte: das kann nur schmecken!

Da ich noch Suppengemüse im Kühlschrank hatte, habe ich dieses genommen, Jamie benutzt im Original Stangensellerie und Möhre. Die Abwandlung ist jedoch super, weil ein Bund Suppengemüse genau die richtige Menge hat und zudem auch noch recht günstig ist. Also ran an die Pfanne und dieses leckere Rezept nachgekocht! ;o)



Zutaten
  • 2-4 Backofenkartoffeln je nach Größe, ca. 400 g
    z.B. nach diesem Rezept  oder als vorgegartes Produkt gekauft (ich nehme die von Feinkost Popp)
Backkartoffeln nach Rezept garen. Wenn Ihr vorgegarte Kartoffeln so wie ich benutzt, die Kartoffeln aus der Packung befreien, rundherum einstechen, mit etwas Olivenöl einreiben und mit groben Salz bestreut auf einem Blech bei 220°C Umluft 25-30 Minuten backen.
  • 2 EL Öl
  • 500 g Hack nach Wahl, ich hatte halb & halb
  • 6 EL Worcestershire Sauce
Öl in einer beschichteten Pfanne, am besten einer Wokpfanne, erhitzen. Hack zugeben und krümelig anbraten, bis es richtig schön dunkel ist; dabei mit Salz und Pfeffer würzen. Worcestershire Sauce zugeben und kurz mitbraten.
  • 1 Bund Suppengrün (Möhre, Lauch, Sellerie), in feinen Scheiben
  • 150 g Champignons, in feinen Scheiben
  • 1 Zwiebel, in feinen Halbringen oder Segmenten
Gemüse zum Hack geben und unter gelegentlichem Rühren weiterbraten, bis das Gemüse beginnt, weich zu werden; es soll aber noch schön Biß haben. Mit Salz, Pfeffer und Worcestershiresauce nochmals abschmecken.


Kartoffeln kreuzweise einschneiden und aufdrücken. In einer Schüssel oder auf einer Platte anrichten, die Gemüse-Hack-Mischung drumherum verteilen. In jede Kartoffel einen Klecks Crème fraîche, saure Sahne oder Schmand geben und mit frischer Petersilie oder Schnittlauch bestreuen. Restliche Crème fraîche, saure Sahne oder Schmand dazu reichen.



Danke Mr. Oliver, das wird es jetzt öfter bei uns geben!

Übernacht-Brioche à tête

03.01.2017
Für warmes Brioche am Morgen könnte ich sterben und deswegen gibt es ja bei uns auch so oft das Übernacht-Kastenbrioche. Da ich mir aber beim Zwischen-den-Jahren-Einkaufsbummel in Luxembourg eine schöne große Briocheform mitgebracht habe, suchte ich nach einem neuen Rezept und wurde bei der lieben Eva fündig.

Für uns ist die Menge genau richtig, denn Brioche schmeckt uns, genau wie Eva auch, am Besten lauwarm und frisch verzehrt und es blieb nur ein kleiner Rest. Aufheben läßt es sich nicht gut, außer man möchte French Toast oder einen Brotauflauf davon machen.


Zutaten
  • 250 g Mehl, Type 550
Mehl in die Rührschüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen.
  • 120 ml Milch
  • 6 g frische Hefe
  • 30 g Zucker
Milch leicht erwärmen, Zucker und Hefe darin auflösen. Mischung in die Mulde gießen und mit etwas Mehl vermischen. Schüssel zudecken und 15 Minuten anspringen lassen.
  • 1 Ei, Gr. M
Ei zufügen und auf kleiner Stufe verkneten, bis sich ein Teigball bildet.
  • 1 /2 TL Salz
  • 50 g Butter, weich
Salz einrieseln lassen, Butter in kleinen Flocken zugeben und alles auf Stufe 2 für 8 Minuten zu einem glatten, klebrigen Teig verkneten. Die lange Knetzeit ist wichtig, damit das Mehl auskleistern kann und sich die typische wattige Textur ergibt.


Backofen auf 50°C Umluft mit einem Rost auf unterster Schiene aufheizen, ausschalten, aber die Backofenlampe anlassen. Schüssel zugedeckt hineinstellen und eine Stunde gehen lassen. Danach nochmals durchkneten.


Eine gut tennisballgroße Menge Teig abnehmen, diese erst zu einem Ball und dann zu einem Tropfen formen. Restlichen Teig zu einem Ball formen und diesen in die gründliche ausgebutterte Briocheform setzen. In der Mitte ein Loch formen und da hinein den Tropfen mit der Spitze nach unten setzen.


Form in eine Plastiktüte geben (ich nehme eine neue Mülltüte), leicht aufpusten, mit einem Clip verschließen und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

Am nächsten Morgen aus dem Kühlschrank nehmen.
  • 1 Eigelb, durch ein feines Sieb gestrichen
  • 2 EL Milch
Eigelb und Milch verrühren und das Brioche damit bepinseln. Eine Stunde Zimmertemperatur annehmen lassen und dann nochmals bepinseln.


Backofen auf 180°C U/O vorheizen. Kastenform auf einem Rost auf der 2. Schiene von unten 30 Minuten backen. Vorsichtig aus der Form stürzen und auf einem Gitter etwas abkühlen lassen. Noch lauwarm genießen.

Jahresrückblick 2016

01.01.2017
Ein weiteres Bloggerjahr ist vorrüber, es gab hier insgesamt 181 Posts, davon 22 Gastposts, 5 Restaurantvorstellungen und 5 Posts zu diversen anderen Themen. Kostenlos für Euch mit viel Herzblut niedergeschrieben. Bitteschön! ♡

Heute gibt es traditionell einen Jahresrückblick und einen kleinen Ausblick auf das kommende Jahr.

Privates
Im Januar begann unser 4. Jahr im Greenwaycastle und wir sind immer noch so so so glücklich mit dem Haus. Und natürlich auch mit uns ♡.
Wir stellen immer mehr fest, wie wichtig es ist, 'Arsch in der Hose' zu haben, und das in allen Bereichen. Ab und an an Land gehen statt immer mit dem Strom zu schwimmen trifft es wohl am Besten. Das zu tun, was sich gut anfühlt, macht das Leben für uns lebenswert. Durch den Tod von zwei lieben Menschen in 2015 hat uns das Leben wieder mal gezeigt, daß es endlich ist und schnell vorbei sein kann; umso mehr haben wir 2016 genossen.
Kulinarisch waren wir einige Mal op Jück, oft aus einem besonderen Anlaß, den es zu feiern galt. Zuhause wird immer mehr auf vernünftig erzeugte Lebensmittel geachtet und auch die Biokiste hat uns durch das Jahr begleitet.

Gesundheit, Ernährung & Sport
Ich sage nur: #mitbaconistalles besser und #sportistmord.
Dieses ganze Gequatsche über Kalorien, LowCarbGedöns, Fitneßwahn und Superfood geht mir gehörig auf den Keks. Ich koche, auf was wir Lust haben und was uns schmeckt. Mit Bacon, Guterbutter und Tier. Basta!

Reisen
2016 hat es uns, die 2widos, gleich ein paar Mal von Zuhause weggetrieben.
Im April waren wir, wie bereits auch 2015, für eine Woche in Berlin. Kulinarisch war dort alles dabei, wir labten uns wieder an der guten Currywurst mit und ohne Pelle bei Curry36, verbrachten einen wunderschönen Sonntag im Filou bei einem leckeren Brunch und ließen uns vom Konzept und guten Essen im Fes begeistern. Auch die berühmte Markthalle Neun haben wir besucht.


Im August waren wir für ein paar Tage zuerst in Cuxhaven, um meinem Schwippschwager, der im Januar anonym seebestattet wurde, ein letztes Mal Lebewohl zu sagen. Gemeinsam mit meiner Schwägerin verbrachten wir ein paar wunderschöne und sehr sonnige Tage direkt mit Elbsicht.
Ich habe jeden Tag ein Fischbrötchen gegessen und auch sonst gab es hier und da Fisch.
 

Von Cuxhaven aus fuhren wir direkt weiter nach Hamburg zum Smarttreffen und ich hatte dem Lieblingsmann ganz uneigennützig zum Geburtstag ein Essen im Henssler & Henssler geschenkt. Außerdem trieb es uns zufällig ins Mehl, wo wir sehr außergewöhnliche Pizzen aßen und wir besuchten den Isemarkt - was für ein Erlebnis!
Im September stand dann unserer weiteste Reise des Jahres an, und es ging mal nicht in die Toscana, sondern nach Mallorca. Wir wohnten in einer wunderschönen Finca in einem Vorort von Palma und ließen es uns so richtig gutgehen, z.B. im L'Ospite und im Mesón Ca´n Pedro. Kulinarisch blieben hier keine Wünsche offen, so daß auch einige Schmankerl und Porzellanschüsseln im ÜberGepäck landeten.


mein Blog Greenway36 in 2016
Der wohl wichtigste und richtigste Entschluß in 2015 war es, keine Kooperationen mehr einzugehen. Wieso, könnt Ihr hier nochmal ausführlich nachlesen. Ansonsten hat sich hier und da am Blog etwas getan; ich liebe jedoch nach wie vor die Schlichtheit, denn nichts ist für mich schlimmer als blinkende Banner, zuviel Farbe oder gar zuwenig, so daß man die Schrift kaum lesen kann. Meine Bilder, die ich nach wie vor mit meinem iPhone knipse, sollen wirken, auch wenn sie nicht auf Hochglanz poliert sind. Dieser Blog ist und bliebt meine Küchenkladde, die ich auch schreiben würde, wenn es niemand lesen würde. Daß Ihr alle hier seid, bestärkt mich umso mehr, das Richtige zu tun, so wie ich es tue. 
Einige neue Kategorien sind hinzugekommen und es gibt jetzt auch Landkarten mit Tips, wo wir gern essen, frühstücken und einkaufen. Tut mir leid, aber Tips mit zwei p zu beschreiben, bekommen meine Finger auf der Tastatur einfach nicht hin ;o)

die meistgeclickten Rezepte 2016
Ich finde es immer wieder erstaunlich, welche Rezepte Euer Interesse wecken und wie häufig sie angeclickt werden. Sicherlich spielt Pinterest eine große Rolle, wo sich einzelne Rezepte zum Renner entwickeln. Hier die Top 5 der Rezepte, die in 2016 erschienen sind und die mit Abstand die meisten Clicks bekommen haben:



Nach wie vor sind die Laugenmuffins die Könige auf meinem Blog, das Rezept wurde seit dem Erscheinen am 25.08.2014 über 152.000 Mal angeclickt... Wahnsinn!


meine liebsten Rezepte 2016
Von allen Rezepten, die ich hier veröffentliche, bin ich natürlich 100% überzeugt, sowohl von der Zubereitung als auch vom Geschmack. Es ist daher sehr schwierig, nur eine kleine Auswahl zu benennen, aber hier kommt meine Top 5 aus 2016:


Drei Mal habe ich auch in 2016 das Prädikat 'weltbester' vergeben, und zwar für den Krautsalat mit Mineralwasser. Das Rezept ist einfach nur genial und ist auch das Rezept, welches ich am häufigsten im vergangenen Jahr, manchmal auch abgewandelt mit Rotkohl, zubereitet habe.


Das zweite Rezept mit dieser Auszeichnung ist das Saftgulasch Wiener Art nach Johann Lafer, das so herrlich würzig und butterzart ist.


Und auch der Ofen-Lachs auf Spitzkohl und Kartoffeln mit Dill-Senf-Sauce von meinen Lieblingsrezepte oben hat das Prädikat bekommen.
 
Blog-Ausblick 2017
Ohne Konzept oder besser ohne bestimmte Vorhaben geht es es auch in 2017 weiter. Gebloggt wird, was auf den Tisch kommt und vor allem so, wie es auf den Tisch kommt. Greenway36 wird 5 Jahre alt, vielleicht wird es hier und da eine kleine Aktion geben, aber ich bin mir noch nicht sicher, was das genau sein wird. Laßt Euch einfach überraschen...

Ich freue mich auf ein weiteres Bloggerjahr, viele tolle Rezepte und (kulinarische) Erlebnisse!
Schön, daß Ihr hier alle reinclickt, mitlest, Rezepte ausprobiert und mir Feedback gebt. Dankeschön! ♡

Tomatenpesto ~ Pesto rosso

31.12.2016
Mit diesem Rezept beschließe ich mein Blogjahr 2016 und wünsche Euch allen einen guten Rutsch in das neue Jahr mit vielen tollen Genüssen und Rezepten.

Bei unserem letzten Einkaufsbummel bei espa in Nieukerk habe ich mir phantastische halbgetrocknete Tomaten mitgebracht, die auf Verarbeitung im Vorratsraum warteten. Zusammen mit ein paar weitere Zutaten wurde daraus ein herrliches Pesto, welches man einfach unter heiße Nudeln zusammen mit etwas Nudelwasser rührt.  
Ebenso kann man damit Fleisch wie z.B. Hähnchenfiletstreifen marinieren und dann braten oder das Pesto als Dip auf Brot oder Krackern verwenden.


Zutaten
  • 100 g Parmesan, in groben Stücken
  • 50 g Nüsse nach Wahl, z.B. einen Nußmix
  • 2 Knoblauchzehe, geschält
  • 1/2 Bund Petersilie, ohne Stiele
  • 150 g halbgetrocknete Tomaten (nicht in Öl eingelegt)
  • 1/2 TL Salz
  • etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zutaten bis auf das Öl in die Küchenmaschine geben, ich verwende meinen Thermomix. 10-15 Sekunden auf hoher Stufe (TM: St. 10) zerkleinern.

  • 150 g hochwertiges Olivenöl
Die Küchenmaschine langsamer stellen (TM: St. 4) und das Öl langsam zulaufen lassen. Entweder sofort verzehren oder in einem Schraub-oder Bügelglas mit Öl abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.

Panna cotta-Duett Vanille & Nußnougat (Nutella)

30.12.2016
Heute gibt es noch das Rezept für das Dessert meines Weihnachtsmenüs. Es läßt sich prima einen oder auch zwei Tage im Voraus zubereiten, macht wenig Arbeit und viel her - besonders, wenn man die beiden Massen so schräg in das Glas einfüllt. Ich habe dazu in einer Auflaufform ein aufgerolltes Küchenhandtuch an einer Seite ausgelegt und vorher geschaut, ob das mit den Gläsern so ungefähr paßt. Bei Gläsern ohne Stiel funktioniert auch prima eine Muffinform.


Zutaten für die Nutellaschicht
  • 3 Blatt Gelatine
Gelatine in kaltem Wasser 10 Minuten einweichen.
  • 100 ml Milch
  • 1 EL Zucker
  • 50 g Nutella
Milch, Zucker und Nutella in einem kleinen Topf erhitzen, bis es fast kocht. Ausgedrückte Gelatine unterrühren und auflösen. Auskühlen lassen.
  • 125 ml Sahne 
Sahne halbsteif schlagen und unter die Masse rühren.

Auflaufform mit den Gläsern im Kühlschrank platzieren, so daß die Öffnungen nach vorn zeigen. Die Masse einfüllen und 2 Stunden durchkühlen lassen. 

Zutaten für die Vanilleschicht
  • 2 Blatt Gelatine
Gelatine 10 Minuten in kaltem Wasser einweichen.
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • 200 ml Sahne
  • 25 g Zucker 
Vanillemark, Sahne und Zucker in einem kleinen Topf aufkochen, ausgedrückte Gelatine unterrühren. Masse abkühlen lassen. Gläser auf ein kleines Tablett stellen und Masse vorsichtig einfüllen. Gut durchkühlen lassen, mindestens 3 Stunden; dabei jedes Glas mit Klarsichtfolie abdecken. Mit ein paar Schokoraspeln verzieren.

Quelle: reisegabel.de

Riesenroulade vom Rind mit Champignonfüllung

29.12.2016
Bei uns braucht es an den Feiertagen kein besonderes Fleisch zu sein, einige Jahre lang kam der Klassiker Kartoffelsalat mit Würstchen auf den Tisch.
Wir mögen aber auch gern Hausmannskost und so fiel die Wahl in diesem Jahr auf eine große Rinderroulade, die sich wie ein Braten aufschneiden läßt und schon am Vortag bequem im Backofen geschmort werden kann.

Beim Metzger habe ich mir vier Scheiben Rouladenfleisch mit Schmetterlingsschnitten in zwei große Fleischplatten verwandeln lassen, die ich überlappend aneinandergelegt prima füllen konnte. Beim nächsten Mal werde ich versuchen, die vier Scheiben an einem Stück zu bekommen. Der Metzger muß dazu, wenn der die erste Scheibe runter- aber nicht durchgeschnitten hat, das Fleisch einmal wenden und dann die nächste Scheibe abschneiden, dann wieder zurück und so weiter... so bekommt man vier Scheiben aneinander - perfekt.

Die Füllung ist eigentlich eine klassische Variante mit Gurke, Speck und Zwiebel, aber dieses Mal habe ich sie püriert und mit Champignons gekrönt, was sehr würzig und saftig war. Ihr merkt schon, ich bin ganz begeistert davon.


Zutaten für die Füllung
  • 2 Zwiebeln, geschält
  • 80 g Gewürzgurken
  • 80 g Bacon
  • 3 gehäufte EL Senf
  • 1 gehäufter EL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Paprikapulver rosenscharf
Alle Zutaten in grobe Stücke schneiden und dann in der Küchenmaschine zerkleinern, bis die Masse eine streichfähige Konsistenz hat; es sollten noch kleine, einzelne Stücke erkennbar sein.
  • 500 g Champignons
Champignons grob auf einer Gemüsereibe raspeln. Mit etwas Öl und einem halben TL Salz in einer beschichteten Pfanne so lange offen unter gelegentlichem Rühren braten, bis die gesamte Flüssigkeit verdampft ist. Auskühlen lassen.
  • Füllung
  • 3 gehäufte EL Paniermehl, bevorzugt Panko 
  • ausgekühlte Champignons
Alle Zutaten miteinander gründlich vermischen. Rouladenfleisch auslegen (wenn Ihr wie ich 2 Scheiben habt, etwas überlappend) und die Masse darauf gleichmäßig verstreichen, dabei am oberen Rand 5 cm freilassen.


Die Seiten etwas einklappen, so daß sich gerade Kanten ergeben und die Füllung nicht herausquillt. Die Roulade fest aufrollen und mit Rouladennadeln feststecken; ich habe zusätzlich die Rolle noch mit Küchengarn fixiert.

  •  2 gehäufte EL Butterschmalz
Butterschmalz in einer großen, beschichteten Pfanne erhitzen und die Roulade rundherum scharf anbraten, auch an den Seiten.
  • 1 Bund Suppengrün (Möhre, Sellerie, Lauch), grob geraspelt
  • 2 Zwiebeln, in feinen Würfeln
Etwas Butterschmalz in einem großen Bräter erhitzen, Suppengrünraspel und Zwiebeln darin anschwitzen. 
  • 800 ml Rinderfond
  • 400 ml Wasser
Angießen und aufkochen. Roulade einlegen, zudeckeln und bei 160°C Umluft 3 Stunden schmoren; dabei jede Stunde einmal vorsichtig wenden.


Roulade aus der Sauce nehmen und diese mit einem Pürierstab pürrieren; Evtl. mit Salz und Pfeffer abschmecken. Roulade von den Nadeln und dem Band befreien und vorsichtig mit einem scharfen Messer in nicht zu dünne Scheiben aufschneiden.



Die Roulade kann auch im Ganzen in der Sauce ein bis zwei Tage aufbewahrt werden und dann bei 120°C Umluft im Backofen wieder erwärmt werden, das dauert ca. eine Stunde.

Dazu gab es gebratenen Rosenkohl mit Zwiebel, Bacon und Ahornsirup und Semmelknödel aus dem TM.

gebratener Rosenkohl mit Zwiebel, Bacon und Ahornsirup

28.12.2016
Rosenkohl scheidet bekanntlich die Geister. Die einen lieben ihn, die anderen verschmähen oder hassen ihn gar als Stinkbomben. Wir lieben ihn und gebraten schmeckt er bestimmt auch den Hassern, denn der Kohlgeschmack ist nicht so intensiv.


Zutaten
  • 4 EL Olivenöl oder 1 gehäufter EL Butterschmalz
  • 1 Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 4 Scheiben Bacon, in feinen Streifen
  • 500 g Rosenkohl, geputz und je nach Größe halbiert oder geviertelt
  • 2-3 EL Ahornsirup
Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Zwiebel und Bacon darin braten, bis alles schön Farbe hat. Den geschnittenen Rosenkohl in einem Sieb mit Wassser spülen und dann tropfnaß in die Pfanne geben. Unter gelegentlichem Rühren braten, bis alles schön Farbe bekommt. Dabei mit Salz abschmecken. Zum Schluß Ahornsirup zugeben und kurz durchschwenken, damit er karamellisiert.


Semmelknödel aus dem TM

27.12.2016
Warum ich Semmelknödel bisher noch nicht selbst im Thermomix ausprobiert habe, kann ich gar nicht mal sagen. Sie schmecken viel viel besser als die gekauften und man kann, wenn man das Knödelbrot selbst trocknet, auch ein bißchen mit den Brotsorten variieren.


Ich habe eine Kavierstange und eine Parisiennestange zwei Tage vorher vom Bäcker geholt. Einen Tag habe ich beide einfach in den Papiertüten in der Küche liegenlassen. Am nächsten Tag habe ich sie in 1 cm kleine Würfel geschnitten und in einer großen Schüssel bis zum nächsten Tag trocknen lassen; dabei habe ich sie immer wieder durchgemischt. So haben sie noch etwas Restfeuchte und sind genau richtig.


Zutaten
  • 250 g Milch
  • 25 g Butter
Milch und Butter in einem kleinen Topf erhitzen.
  • 2 Zwiebeln, in feinen Würfeln
  • 40 g krause Petersilie, fein gehackt
Zwiebeln mit etwas Öl oder Butter farblos anschwitzen. Die Petersilie untermischen und kurz zusammenfallen lassen.
  • 500 g Knödelbrot
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 Muskat
  • 1/4 TL Pfeffer
Knödelbrot mit Salz, Pfeffer, Muskat und der Zwiebel-Petersilienmischung mischen. Mit der Milch übergießen und vermengen. Kurz ziehenlassen, Eier zugeben und die Masse mit der Hand kneten, bis sie homogen wird, aber noch einzelne Bröckchen zu sehen sind. Nicht zu lange kneten, sonst werden die Knödel zu fest. Aus der Masse mit nassen Händen 20 kleine Knödel formen.
Varoma und Einlegeboden mit Öl ausstreichen, die Knödel einlegen.
  • 600 ml Wasser
  • 1/2 TL Salz
Wasser und Salz in den Mixtopf geben und den Varoma aufsetzen. 35 Minuten Varoma Stufe 1 garen.

Reste lassen sich gut einfrieren oder am nächsten Tag nochmals in der Pfanne aufgebraten verwerten.

Rote Bete-Salat mit Senf-Crème fraîche-Sößchen nach Martina und Moritz

26.12.2016
Dieser Salat ist ebenso einfach wie genial und zudem auch noch richtig lecker. Er ist schnell zusammengemischt und schön angerichtet auf Tellern und gekrönt mit etwas geräuchertem Forellenfilet macht das Ganze wirklich was her. 


Zutaten
für 4 Personen
  • 500 g Rote-Bete-Knollen, gegart, gern vakumierte Ware
  • 1 säuerlicher Apfel, in feinen Würfeln
  • 2-3 Essiggurken, in feinen Würfeln
  • 1 Zwiebel, möglichst rot, in sehr feinen Würfeln
  • 1-2 EL Kapern
  • einige Spritzer Balsamico
Eine größere Rote Bete-Knolle in feine Scheiben hobeln, die restlichen in 1 cm große Würfel schneiden.  Die Würfel mit den restlichen Zutaten mischen. Mit den Scheiben einen Spiegel auf den Tellern ähnlich einem Carpaccio auslegen.
Zutaten für das Sößchen
  • 1 EL Senf
  • 1 EL körniger Senf
  • 2 EL Apfelessig
  • 100 g Crème fraîche
  • 2 EL Öl
  • 2 EL gehackte frischer Petersilie
  • 2 EL gehackter frischer Dill
Alle Zutaten miteinander vermischen, zum Salat geben und vorsichtig untermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz durchziehen lassen und dann auf dem Rote Bete-Spiegel anrichten. Ich habe dafür einen Ring benutzt.
  • 2 geräucherte Forellenfilets 
Filets der Länge nach teilen und je zwei Stücke über den Salat geben. Mit etwas Dill verzieren.

unser Heiligabend-Menü 2016

25.12.2016
Nachdem es im vergangenen Jahr den Klassiker Kartoffelsalat & Würstchen an Heiligabend gab, hatte ich in diesem Jahr große Lust, ein schönes Dreigang-Menü zu zaubern. Ich stöberte in Pinterest-Pins, Kochbüchern, abgespeicherten Rezepten und stellte mir ein Menü zusammen - das ich ganz flexibel beim Einkauf am Donnerstag nochmals über den Haufen warf ;o)

Alle Rezepte habe ich zum ersten Mal gekocht und sie sind mir ausgesprochen gut gelungen. Der Zeitplan war perfekt und der Geschmack köstlich - der Lieblingsmann und die Lieblingsschwägerin waren genauso begeistert wie ich. Es gab:


...und so sah es aus:


Habt alle ein schönes Weihnachtsfest und laßt es Euch gutgehen im Kreis Eurer Lieben <3

Pulled Pork vom Schweinefilet mit Apfel-Zwiebel-Bacon-Sauce aus dem Slowcooker

20.12.2016
Schweinefilet für Pulled Pork zu benutzen, wäre auf dem Grill eher undenkbar, da es wenig Fett enthält und einfach zu trocken wird. Im Slowcooker dagegen bleibt es wunderbar saftig und zusammen mit der Sauce ist es einfach nur ein Träumchen. Hier wäre Nacken auch viel zu Fett, denn dieses kann ja nicht wie auf dem Grill abtropfen.
Ich habe das Filet auch über Nacht gerubbt und dann kurz angebraten, was mir sehr gut gefallen hat. Lt. Rezept, das ich bei Instagram entdeckt habe, kann man es aber auch roh in die Sauce geben.

Beim nächsten Mal werde ich gleich die doppelte Menge zubereiten und dann die Hälfte einfrieren. Die Menge eines einfachen Rezeptes reicht für ca. 4 Personen.


Zutaten
  • 500-600 g Schweinefilet
  • BBQ-Rub nach Wahl, z.B. Pull that Piggy von Ankerkraut
Die evtl. vorhande Silberhaut entfernen und das Filet in 4 Stücke schneiden. Rundherum rubben und in einer Schüssel mit Deckel oder in Klarsichtfolie gewickelt über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen. Am nächsten Tag kurz scharf von allen Seiten in einer Pfanne anbraten, damit es Röstspuren bekommt.

Zutaten für die Sauce
  • 5 Scheiben Bacon, in feinen Streifen
  • 1 Apfel, in feinen Würfeln
  • 2 Zwiebeln, in feinen Würfeln (ca. 120 g)
  • 300 g Tomatenketchup, z.B,. Heinz
  • 50 ml Worcestershire Sauce
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 EL brauner Zucker
  • 1 TL Salz
Bacon in einer kleinen Pfanne knusprig anbraten, herausnehmen und auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen; das Baconfett wird nicht benötigt. Zusammen mit den restlichen Zutaten im Slowcooker mischen und das Filet zugeben. Umrühren, so daß das Filet mit Sauce bedeckt ist. 8 Stunden auf low köcheln lassen; dabei nach der Hälfte der Zeit einmal umrühren. Dann das Filet herausnehmen und mit zwei Gabeln zerzupfen.
Wer mehr Raucharoma mag, ersetzt einen Teil des Ketchups durch eine entsprechende BBQ-Sauce.


Die Sauce mit einem Schaber durchrühren und dabei die noch vorhandenen Apfelstücke etwas zerdrücken. Fleisch wieder zugeben und untermischen.

Das Pulled Pork kann jetzt z.B. auf Burger Buns oder auch auf Röstbrot gegessen werden.


Dazu paßt ein Krautsalat oder ein Coleslaw. Reste kann man wunderbar nochmals in der Pfanne erwärmen und z.B. mit Reis oder Nudeln mischen.

Coleslaw mit Joghurt-Mayo-Sauce

19.12.2016
Ich glaube, für Coleslaw gibt es genauso viele Rezepte, wie es (Hobby)Köche gibt. Ich habe eine Freestylevariante zusammengeworfen aus Allem, was der Vorrat so hergab und was ich für passend hielt. Herausgekommen ist ein leckerer Salat, den wir zusammen mit Pulled Pork aus dem Slowcooker auf Röstbrot vernascht haben.


Zutaten
  • 1 Spitzkohl
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 2-3 Möhren, grob geraspelt
  • 1 Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 100 g Mayonnaise, z.B. Miracle Whip
  • 50 g griechischer Joghurt
  • 2 EL Ketchup
  • 4 EL Essig
  • 1 TL Senfpulver
  • etwas Pfeffer
Spitzkohl vierteln, Strunk herausschneiden und in feine Streifen schneiden. mit Zucker und Salz eine Minute durchkneten. Alle weiteren Zutaten zugeben und gründlich miteinander vermischen. Einige Stunden, am Besten über Nacht, zugedeckelt im Kühlschrank ziehenlassen. Nochmals mit Salz, Pfeffer und evtl. Zucker abschmecken.

Knusperkekse mit karamellisierten Nüssen und Schokolade

12.12.2016
Dieses Rezept ist ein Muß zur Weihnachtszeit im Greenwaycastle. Ich habe es eigenhändig als Teenie aus einer Zeitschrift ausgeschnitten, fein säuberlich auf Papier aufgeklebt und in einer Klarsichthülle in meinem ersten Rezepteringbuch abgelegt - das mag wohl so knappe 30 Jahre her sein ;o)

Zutaten
  • 100 g Nüsse nach Wahl, z.B. einen Nußmix, gehackt
  • 50 g Zucker
  • 2 EL Wasser
Zutaten in eine kleine, beschichtete Pfanne geben und unter Rühren bei höchster Stufe das Wasser verdampfen lassen. Der Zucker karamellisiert dann und legt sich um die Nüsse. Diese jetzt rausnehmen und auf einem Stück Alufolie auskühlen lassen. Danach bröseln, so daß die Nüsse nicht mehr zusammenhängen.

  • 125 g Butter
  • 150 g brauner Zucker
  • 1 Ei, Gr. M
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • 200 g Mehl, Type 405
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Schokolade, ich hatte eine 70%ige, gehackt oder Schokotropfen
Butter und Zucker schaumig rühren, das Ei unterschlagen. Das mit Backpulver und Salz vermischte Mehl schnell unterrühren. Zum Schluß Schokotropfen und Nußstücke unterrühren, ich wechsele dafür bei meinem Mixer von Rührbesen auf Knethaken.
Mit einem Teelöffel walnußgroße Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen, dabei etwas Abstand lassen. Ich benutze einen Eisportierer von 4 cm Durchmesser, den ich jeweils gestrichen voll mache.


Backofen auf 190°C Umluft vorheizen und die Kekse ca. 14-16 Minuten hellbraun abbacken.


Kurz auf dem Blech, dann auf einem Gitterrost abkühlen lassen.